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Hélène Berr

    27. März 1921 – 1. April 1945
    Journal, English edition. Pariser Tagebuch, englische Ausgabe
    Pariser Tagebuch 1942-1944
    Pariser Tagebuch 1942 - 1944
    • Pariser Tagebuch 1942 - 1944

      • 329 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Im April 1942 spricht die 21-jährige Studentin Hélène in ihrem Tagebuch noch von Lebensfreude, einer hoffnungsvollen Liebe, von Musik und Literatur. Zwei Monate später muss sie den Judenstern tragen und notiert von nun an das unglaubliche Unrecht und den grassierenden Antisemitismus. Sie arbeitet für eine geheime Organisation und hilft Angehörigen von bereits internierten Juden. So weiß sie sehr genau um die Lebensgefahr, aber Flucht käme für sie einem Verrat gleich. 1944 wird sie mit ihren Eltern deportiert und stirbt im April 1945 im KZ Bergen-Belsen.

      Pariser Tagebuch 1942 - 1944
      4,5
    • Pariser Tagebuch 1942-1944

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Von April 1942 bis März 1944 führte Hélène Berr, eine frischgebackene Absolventin der Sorbonne, ein Tagebuch, das sowohl ein zutiefst bewegendes, intimes, erschütterndes Dokument als auch ein Text von erstaunlicher literarischer Reife ist. Mit ihren Kollegen spielt sie Geige und sucht Zuflucht in dem, was sie die „egoistische Magie“ der englischen Literatur und Poesie nennt. Doch dies ist Paris unter der Besatzung und ihre Familie ist jüdisch. Schließlich kommt die Zeit, in der alle Juden einen gelben Stern tragen müssen. Sie versucht, ruhig und rational zu bleiben und sich an die Routine zu halten: studieren, lesen, die Schönheit von Paris genießen. Doch immer gibt es die Angst vor der Zukunft, und schließlich werden Hélène und ihre Familie im März 1944 verhaftet, ins Durchgangslager Drancy gebracht und bald nach Auschwitz geschickt. Sie ging - wie später entdeckt wird - auf dem Todesmarsch nach Bergen-Belsen und starb dort 1945, nur Wochen vor der Befreiung des Lagers. Die letzten Worte in dem Tagebuch, das sie in Paris hinterlassen hatte, waren „Horror, Horror, Horror…“, ein abscheuliches und eindringliches Echo ihrer englischen Studien aus Heart of Darkness. Hélène Berrs Geschichte ist fast zu schmerzhaft zu lesen, da sie das Grauen vorwegnimmt, während sie gleichzeitig einen beneidenswerten Appetit auf das Leben, die Schönheit, die Literatur und all das, was bleibt, zeigt.

      Pariser Tagebuch 1942-1944
      4,2
    • From April 1942 to March 1944, Hélène Berr, a recent graduate of the Sorbonne, kept a journal that is both an intensely moving, intimate, harrowing, appalling document and a text of astonishing literary maturity. With her colleagues, she plays the violin and she seeks refuge from the everyday in what she calls the "selfish magic" of English literature and poetry. But this is Paris under the occupation and her family is Jewish. Eventually, there comes the time when all Jews are required to wear a yellow star. She tries to remain calm and rational, keeping to what routine she can: studying, reading, enjoying the beauty of Paris. Yet always there is fear for the future, and eventually, in March 1944, Hélène and her family are arrested, taken to Drancy Transit Camp and soon sent to Auschwitz. She went - as is later discovered - on the death march to Bergen-Belsen and there she died in 1945, only five days before the liberation of the camp. The last words in the journal she had left behind in Paris were "Horror! Horror! Horror!", a hideous and poignant echo of her English studies. Hélène Berr's story is almost too painful to read, foreshadowing horror as it does amidst an enviable appetite for life, for beauty, for literature, for all that lasts.

      Journal, English edition. Pariser Tagebuch, englische Ausgabe
      4,5