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Johann Gottlieb Fichte

    19. Mai 1762 – 27. Januar 1814

    Johann Gottlieb Fichte war ein deutscher Philosoph und eine Schlüsselfigur des deutschen Idealismus. Seine Arbeit bildet eine wichtige Brücke zwischen den Ideen von Immanuel Kant und Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Fichte widmete sich tiefgründig der Natur des Selbstbewusstseins und der Erkenntnis, was ihn in den Dialog mit Denkern wie Descartes und Kant stellte. Seine Beiträge erstreckten sich auch auf die politische Philosophie, wobei seine Gedanken zum Nationalbewusstsein das deutsche Denken maßgeblich beeinflussten.

    Johann Gottlieb Fichte
    Die Bestimmung des Menschen
    Reden an die deutsche Nation
    Schriften zur Französischen Revolution
    Der geschlossene Handelsstaat (Großdruck)
    Darstellung der Wissenschaftslehre
    Die Anweisung zum seligen Leben
    • Mit seiner zweifellos wichtigsten religionsphilosophischen Abhandlung unternahm Fichte den Versuch, seine Wissenschaftslehre einem breiteren Publikum wenigstens in ihren zentralen Aussagen zuganglich zu machen und das Verhaltnis von gelebtem Glauben und wissenschaftlicher Reflexion klar zu bestimmen.

      Die Anweisung zum seligen Leben
      4,0
    • Darstellung der Wissenschaftslehre

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Die erste Darstellung der Wissenschaftslehre nach der Vorlesung von 1801/1802 bietet bereits eine vollständige Wissenschaftslehre und nicht nur die Grundlage derselben. Sie behandelt aber neben der Lehre vom absoluten Wissen und von dieser aus das System der Entfaltungen des Wissens, also nicht allein wie die Wissenschaftslehren von 1804 und 1805 den ersten Teil, die „philosophia prima“, d. i. die Lehre vom Absoluten und vom absoluten Wissen. Sie ist damit in charakteristischer Weise von diesen unterschieden.

      Darstellung der Wissenschaftslehre
      4,0
    • In "Der geschlossene Handelsstaat" entwirft Johann Gottlieb Fichte eine visionäre Idee eines wirtschaftlichen Systems, das auf nationaler Selbstgenügsamkeit basiert. Er argumentiert für eine staatlich regulierte Wirtschaft, die den Handel innerhalb der Grenzen fördert und gleichzeitig die Abhängigkeit von ausländischen Märkten verringert. Fichte betont die Bedeutung von Bildung und moralischer Erziehung für die Bürger, um ein harmonisches und produktives Zusammenleben zu gewährleisten. Sein Werk reflektiert über die sozialen und politischen Implikationen einer solchen Wirtschaftsordnung im Kontext der damaligen Zeit.

      Der geschlossene Handelsstaat (Großdruck)
      3,0
    • In den berühmten Reden an die deutsche Nation (1808) entwickelt Fichte das Ideal eines auf philosophische Prinzipien gegründeten Staates, dessen höchstes Ziel die allgemeine Erziehung seiner Mitglieder zur Sittlichkeit im gemeinschaftlichen Handeln darstellt. Fichte begründet die Notwendigkeit der Erhebung der Deutschen gegen Napoleon nicht aus der Einheit der nationalen Herkunft, sondern unter Hinweis auf einen fortschrittlicheren Begriff des Staates.

      Reden an die deutsche Nation
      3,6
    • »So lebe, und so bin ich, und so bin ich unveränderlich, fest, und vollendet für alle Ewigkeit; denn dieses Sein ist kein von außen angenommenes, es ist mein eigenes, einiges wahres Sein, und Wesen.« Fichte

      Die Bestimmung des Menschen
      3,6
    • »Eine philosophische Betrachtung, die in diesem Problemhorizont ihren Gegenstand findet, hat die Erkenntnis selbst zum Objekt, die Begründung der Erkenntnis überhaupt, und dies heißt nichts anderes als die Begründung der Wissenschaft überhaupt. Mit der Wissenschaftslehre trifft Fichte daher ein Problem, das bis heute nichts an Aktualität eingebüßt hat, nämlich das der Möglichkeit von Wissenschaft überhaupt.« Edmund Braun

      Über den Begriff der Wissenschaftslehre oder der sogenannten Philosophie
      3,7