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Peter Altenberg

    9. März 1859 – 8. Januar 1919
    Peter Altenberg
    Wiener Nachtleben
    Das macht nichts
    Sommerabend in Gmunden
    Wie ich es sehe
    Das große Peter Altenberg Buch
    Was der Tag mir zuträgt
    • Was der Tag mir zuträgt

      • 204 Seiten
      • 8 Lesestunden
      4,6(5)Abgeben

      Peter Altenberg's work, presented in this edition, features a collection of poignant writings that capture the essence of daily life and human emotion. The text includes a variety of pieces, such as self-reflections, diary entries, and poetic musings, all reflecting the author's unique perspective on love, friendship, and the complexities of existence. The anthology opens with a motto and a heartfelt exploration of why the author's works resonate deeply with readers. It includes autobiographical elements, offering insights into Altenberg's life and thoughts. The collection encompasses a range of themes, from the beauty of fleeting moments to the struggles of the human condition, expressed through titles like "Gift," "Die Liebe," and "Der Fliegende Holländer." Altenberg's ability to weave together personal experiences with broader societal observations is evident in pieces like "Das Volk fühlt nicht immer ganz socialdemokratisch" and "Die dumme Lise." His reflections on love and relationships are particularly striking, as seen in "Zwei junge Paare" and "Emotion Cyclus." This edition is a revised reprint of the 1924 edition, providing readers with a comprehensive view of Altenberg's literary contributions, enriched by a biography that contextualizes his work within the landscape of early 20th-century literature.

      Was der Tag mir zuträgt
    • Stimmungsvolle Alltagsskizzen aus dem Wien der Jahrhundertwende. Peter Altenberg hat die Wiener in Kaffeehäusern, Ateliers, Dienstbotenstuben, Salons, Vergnügungsetablissements und Parkanlagen studiert und ihnen ins Herz geschaut. „Wie ich es sehe“ ist eine Sammlung launiger Prosagedichte und poetischer Psychogramme aus dem Fin de siècle. Mit wenigen Zeilen und kurzen Dialogen fängt Altenberg charakteristische Töne und Stimmungen ein. Komponierte Szenenfolgen wechseln mit Momentaufnahmen, die so zufällig erscheinen wie das Leben selbst: Menschen suchen an verschiedenen Orten der Stadt nach Liebe, erleben Enttäuschungen, unternehmen Ausflüge aufs Land und suchen im Volksgarten nach Amüsement. Besonders die weiblichen Seelenwelten beleuchtet der erklärte Frauenverehrer in kammerspielartigen Episoden. Sein zärtlicher Blick gilt ihren Träumen, Hoffnungen, Neid und Verfehlungen, ohne moralische Wertungen vorzunehmen. Hugo von Hofmannsthal nannte sein Werk „wirklich wienerisch“, Thomas Mann empfand „Liebe auf den ersten Laut“, und Franz Kafka sah in Altenberg „ein Genie der Nichtigkeiten“. Von Lesern und Kollegen geschätzt, erlebte Altenbergs Erstling zu seinen Lebzeiten elf Auflagen. Der vorliegende Band entspricht der Ausgabe letzter Hand von 1904 und wird hier erstmals in ihrer ursprünglichen Komposition wieder aufgelegt.

      Wie ich es sehe
    • Auch der österreichische Schriftsteller Peter Altenberg, Sohn eines Wiener Kaufmanns, durfte oft diesen Sommertraum erleben. In den Bänden kurzer Prosa, die bis zu seinem Tode 1919 erschienen, sind die Orte der Sommerfrische zwischen Semmering und Salzkammergut immer wieder Schauplatz. Mal gilt ihnen eine schon wehmütige Kindheitserinnerung, mal portraitiert Altenberg in kleinen Szenen und Erlebnissen die Mentalität der großbürgerlich-behüteten Menschen seiner Epoche – ein Blick in eine fast vergangene Welt. (Verlagsangabe)

      Sommerabend in Gmunden
    • Das macht nichts

      Neues Altes aus dem Kaffeehaus

      2,7(3)Abgeben

      Peter Altenberg ist ein Genie der Nichtigkeiten, ein Idealist, der die Schönheiten der Welt in den Aschenbechern der Kaffeehäuser findet. Er sucht das Ideale nicht im Vollkommenen, sondern im vermeintlich Unvollkommenen und Alltäglichen, um es poetisch neu zu erschaffen: die Anmut der Frau, einen japanischen Apfelbaum, das Reich der verlorenen Kindheit. In heiter-selbstironischem und liebevoll-gerührtem Ton verwandelt er liebenswerte „Nichtigkeiten“ in „Bilderbögen des kleinen Lebens“. Diese Lebensbildnisse sind nicht nur sprachlich schön, sondern auch das autobiografische Vermächtnis eines unvoreingenommenen Menschen, der sich dem Leben in all seinen Facetten überließ. Altenberg gilt zu Lebzeiten als legendärer Vertreter der Wiener Kaffeehausliteratur, und seine ironischen Aphorismen sowie melancholischen Prosaskizzen sind weit mehr als leichtfertige „Sprachhäppchen“. Mit kräftigen Pinselstrichen porträtiert er flüchtige Lebensaugenblicke – zufällig mitgehörte Gespräche, philosophische Gedanken, Stimmungen und Farben – und schafft eine künstlerische Gesamtschau, die das politische und kulturelle Panorama der untergehenden Wiener Moderne sowie das Leben selbst in poetischen Momentaufnahmen festhält. In diesem Band sind ausgewählte Werke versammelt, darunter „Wie ich es sehe“, „Was der Tag mir zuträgt“ und „Märchen des Lebens“.

      Das macht nichts
    • 55 Prosastücke. Inhalt: - Blumen-Korso - Sonnenuntergang im Prater - Im Volksgarten - Zwölf - Die Natur - Landpartie - Fünfundzwanzig - Am Lande - Der Landungssteg - Spätsommer-Nachmittag - Es geht zu Ende - Herbstabend - At Home - Quartett-Soirée - Wie einst im Mai - Der Besuch - Musik - Beja Flor - Friede [Teildruck] - Siebzehn bis dreißig - Herrensitz in U. - Der Schloßherr - Mitzi von der Lamingson-Truppe - Fleiß - Die Hütten (abends) - Paradies - Der Abernd - Ein Brief aus Akkra (Westküste, Goldküste) - Akolés Gesang, Akolés süßes Lied - Spätherbst-Abend - Der Trommler Belín - Café de LOpéra (im Prater) - Sommer in der Stadt [Teildruck aus \"Newsky Roussotine-Truppe\"] - Der Brand - La Zarina - Große Prater-Schaukel - Verkehr zwischen Menschen - Vergnügungslokal - Der Tag des Reichtums - Die Maus - Lift - Schubert - Idylle - Im Jänner, auf dem Semmering - Ich trinke Tee - Meine Ideale - Grammophonplatte - Vöslau - Die Kinderzeit - Onkel Emmerich - Onkel Max - Erinnerung - Reminiszenzen - Parfüm - Im Stadtpark

      Sonnenuntergang im Prater
    • Eine solche Ehrung ist, über ihre Lächerlichkeit hinaus, und vielleicht sogar durch sie, angemessen: Der Flaneur Altenberg machte Halt nicht in den Akademien oder Vortragsälen der Stadt, sondern im Cafehaus, im Kabarett oder im Hotel, wo er Zeit seines Lebens wohnte. Sein Verhältnis zu Wien war das eines Forschungsreisenden zu einem kaum entdeckten Land; Kennerschaft und Faszination wechselten mit Befremden und Abscheu. Nichts Unscheinbares, das er im Gewühl der Straßen vorbeigehen ließ, ohne nicht dahinter die Katastrophe oder die große Glücksversprechung zu vermuten. Franz Kafka schrieb über Peter Altenberg, er sei "ein Genie der Nichtigkeiten, ein seltsamer Idealist, der die Schönheiten der Welt wie Zigarettenstummel in den Aschenbechern der Kaffeehäuser findet." (Amazon.de)

      Wiener Geschichten