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Paul Theroux

    10. April 1941

    Paul Theroux ist ein amerikanischer Reiseschriftsteller und Romanautor, dessen Werk sich durch scharfe Beobachtungsgabe und einen unverwechselbaren Stil auszeichnet. In seinen Büchern erforscht er nicht nur geografische Entfernungen, sondern vor allem die menschliche Natur und die kulturellen Unterschiede, die er auf seinen Reisen entdeckt. Sein Schreiben ist oft ironisch, witzig und voller Einblicke, die die Leser in die Atmosphäre der besuchten Orte entführen. Theroux versteht es meisterhaft, persönliche Erlebnisse mit umfassenderen gesellschaftlichen und philosophischen Überlegungen zu verbinden.

    Paul Theroux
    An den Gestaden des Mittelmeeres
    Es muss ein Zauber sein
    Mein geheimes Leben
    Ein letztes Mal in Afrika
    Tief im Süden
    Auf dem Schlangenpfad
    • Auf dem Schlangenpfad

      Als Grenzgänger in Mexiko

      • 432 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Der US-Präsident will die Grenze zum südlichen Nachbarn abriegeln. Paul Theroux, bekannt für seine unermüdliche »Neugier auf die Menschen und ihr Leben in all seinen Facetten« (New York Times), nimmt das zum Anlass für einen ausgiebigen Roadtrip in ein zerrissenes Land. Täglich lesen wir die Schlagzeilen über Migrantenströme und Kartellmorde – und auch Theroux wird immer wieder gewarnt, dass er sich auf gesetzloses Territorium begibt, wo ein Menschenleben keinen Wert mehr hat. Wohl wissend, dass diese Schreckensbilder nur ein Teil der Wahrheit sein können, versucht er zu verstehen, wie sich in einem derart von Gewalt geprägten Land Herzlichkeit und Solidarität halten, Menschen sich widersetzen und an ein besseres Morgen glauben können. Dabei entdeckt er ein faszinierendes, vielgestaltiges Mexiko und hält so den Beschwörungen des US-Präsidenten ein tapferes Zeugnis der Aufklärung entgegen.

      Auf dem Schlangenpfad
      5,0
    • Tief im Süden

      • 608 Seiten
      • 22 Lesestunden

      Paul Theroux hat die ganze Welt bereist - Afrika, Indien, Ozeanien sind ihm vertraut. In „Tief im Süden“ begibt er sich auf neues Terrain: Erstmals erkundet er sein eigenes Land und unternimmt einen Roadtrip durch die Südstaaten. Der Südosten der USA präsentiert sich ihm als eine Realität voller Härten, in der ihm zugleich ungeahnter Mut, Herzlichkeit und Gemeinschaftsgefühl begegnen. Er fühlt sich erinnert an seine Reisen durch die ärmsten Länder der Welt. Exotisch erscheint ihm diese Gegend, erstaunlich die Offenheit, mit der ihm die Menschen begegnen. Er landet in Geisterstädten, Freikirchen und auf Waffenausstellungen entlang des „Old Man“, des Mississippi. Rassismus und die Folgen von jahrhundertelanger Segregation sind allgegenwärtig. Theroux begibt sich hinein in diese gespaltene Gesellschaft, fragt nach und hört zu, getrieben von einer unstillbaren Neugier auf die Menschen und ihre Leben. Er ist fasziniert von diesem unbekannten Amerika, aus einer geplanten Reise werden vier: „Da wusste ich“, so schreibt er, „dass der Süden mich festhielt, mal in einer wohligen Umarmung, mal in einer unerbittlichen Umklammerung.“ Mit Fotos von Steve McCurry

      Tief im Süden
      4,0
    • Ein letztes Mal in Afrika

      • 416 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Nach zehn Jahren kehrt der 72-jährige Paul Theroux zurück in sein geliebtes Afrika – »das Königreich des Lichts« – und findet ein zerstörtes Paradies. Er will von Kapstadt aus durch Namibia und Angola nach Timbuktu reisen, doch mit jeder Meile nordwärts werden das Elend, die Korruption und seine Frustration über die Entwicklungen des 21. Jahrhunderts und die verheerenden Bemühungen der Hilfsorganisationen größer. Trotz aller Schönheit, der er jenseits der Städte begegnet und von der er mit Liebe und Humor erzählt, bricht er seine Reise ab und macht sich desillusioniert auf den Weg zurück nach Südafrika. Sein Buch erzählt auf sehr persönliche Weise von einem Kontinent im Niedergang und einem empfindsamen Menschen, dessen Erschütterungen sich unmittelbar auf den Leser übertragen. Eine Reise ins Herz der Finsternis.

      Ein letztes Mal in Afrika
      4,1
    • Andrew Parent führt ein Doppelleben: Er hat eine Ehefrau und ein Haus in London sowie eine Geliebte und ein Feriendomizil in Cape Cod. Neben seiner Karriere als erfolgreicher Schriftsteller erlebt er zahlreiche sexuelle Abenteuer. Paul Theroux nutzt Parent als Alter ego, das Einblicke in sein geheimes Leben gewährt.

      Mein geheimes Leben
      4,0
    • Es muss ein Zauber sein

      • 112 Seiten
      • 4 Lesestunden

      »Immer, wenn ich fedrig leichten Schnee langsam an einer Scheibe herunterrieseln sehe, der sich zu einem weißen Polster auf der Fensterbank türmt, und der Wind leise stöhnend durch eine Ritze in ein Zimmer drängt, wo Flammen im Kamin singen, muss ich an das Weihnachtsfest denken, an dem ich neun war, und an unser Haus in Indian Willows. Wir hatten uns verirrt.«Marcel, Louis und ihre Eltern wollen die Festtage zum ersten Mal in ihrem Ferienhaus am See verbringen, doch sie geraten in einen Schneesturm, und der Vater verfährt sich hoffnungslos im Wald. Endlich entdecken sie ein Haus, in dem noch Licht brennt. Ein eigenwilliger, alter Mann nimmt sie auf und verspricht, ihnen am nächsten Tag den Weg zu zeigen. Doch am Morgen ist der Mann fort. Aber er hat eine Weihnachtskarte hinterlassen, die sie zu ihrem Haus führen soll. Dass es sich dabei nicht um eine gewöhnliche Karte handelt, wissen nur Marcel …

      Es muss ein Zauber sein
      3,6
    • An den Gestaden des Mittelmeeres

      • 640 Seiten
      • 23 Lesestunden

      "Das ganze Ufer wollte ich sehen, von den Fish-and-Chips-Läden in Torremolinos über die Geschützstellungen in Tel Aviv, den Krieg in Kroatien und die Nacktbadestrände von Kreta." Mit Zug, Bus und Schiff folgte der bekannte Reiseschriftsteller Paul Theroux den "Küsten des Lichts", begegnete Stierkampffanatikern, fand einsame Plätze auf der Touristeninsel Mallorca, radelte durch die hügelige Toskana, wandelte auf Thomas Manns Spuren in Venedig, wohnte in kroatischen Flüchtlingshotels, lernte Autoschieber in Albanien kennen, durchquerte Anatolien, besuchte das geteilte Zypern, langweilte sich auf einem Luxuskreuzschiff.

      An den Gestaden des Mittelmeeres
      4,0
    • Zwei Monate lang reist Paul Theroux von seiner Heimatstadt Medford, Massachusetts südwärts. Luxuszüge und schmuddelige Lokalbahnen bringen ihn fort aus dem verschneiten Boston bis zur Endstation Esquel im Hochland Argentiniens. Auf seiner Reise begegnet er Fußballrowdys in El Salvador und amerikanischen Aussteigern in Costa Rica, er setzt über den Panamakanal, spricht mit den Straßenkindern in Kolumbien, teilt sich ein Hotelzimmer mit den Ratten in Ecuador, wird höhenkrank in Peru und liest nächtens in Buenos Aires dem greisen, blinden Jorge Luis Borges Gedichte vor – eine legendäre Begegnung, über die die New York Times schrieb: „Allein diese Szene rechtfertigt den Preis des Buches. “

      Der alte Patagonien-Express
      4,0
    • Basar auf Schienen

      • 432 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Seit seiner Kindheit verspürt Paul Theroux den unwiderstehlichen Wunsch, mit Zügen zu reisen. Im Sommer 1973 bricht er von der Londoner Victoriastation auf, um mit dem Orient Express eine europäisch-asiatische Rundreise zu beginnen. Seine Reise führt ihn über die Türkei, den Iran, Afghanistan, Indien, Indonesien und Japan, bis er schließlich mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Monaten wieder in London ankommt. Theroux, ein Maßstab unter den Reiseschriftstellern, lebt in Schlaf- und Speisewagen, reist durch die „harte“ und „weiche“ Klasse und entdeckt die entlegensten Orte Südostasiens. Seine Erzählungen sind geprägt von Neugier, Gelassenheit, Melancholie und Selbstironie. Die spannendsten Entdeckungen macht er nicht nur bei Expeditionen, sondern auch in Gesprächen mit seinen zufälligen Reisegenossen, die oft von großen Weltreisenden handeln. Durch Therouxs Erlebnisse begegnen wir einer exotischen Fremde und reflektieren, was wir seitdem verloren haben. Theroux, 1941 in Massachusetts geboren, ist einer der bekanntesten englischsprachigen Reiseschriftsteller mit über dreißig Büchern. Er hat auch Kurzgeschichten, Zeitungsartikel und Romane verfasst und lebt heute in London und auf Cape Cod.

      Basar auf Schienen
      3,9