Der Zölibat ist erotisch, abenteuerlich, natürlich – und er macht glücklich. Wer heute das große Abenteuer sucht, die wilde, freie und heilige Männlichkeit, für den gibt es nur eine Lösung: den Zölibat. Eine hintersinnige und amüsante Satire.
Hans Conrad Zander Bücher
Dieser Schweizer Journalist und ehemalige Mönch hat sich auf satirische Kommentare zum Christentum spezialisiert. Seine Arbeit untersucht die Schnittstelle von Glauben und moderner Gesellschaft mit scharfem Einblick und Humor. Seine Erfahrungen aus zwei Jahrzehnten im Dominikanerorden verleihen seinen Analysen eine einzigartige Perspektive. Er erforscht tiefere Fragen des Glaubens und seines Platzes in der heutigen Welt.







Etwa zwei Kilogramm Brot pro Tag, zwischen 6 und 30 Eiern, rund drei Liter Wein und zweimal täglich Fleisch - so eine 6882-Kalorien-Diät hat es in sich. 'Dicke Männer sind intelligenter als dünne' - diese Feststellung des Aristoteles diente Thomas von Aquin als Antwort auf die beständigen Hänseleien seiner Mitbrüder. Der Auftakt seines Buches ist gewichtig, doch mit der ihm eigenen Leichtigkeit entfaltet Hans Conrad Zander in seinen Geschichten ein vergnügliches Panorama des kirchlichen Lebens in den vergangenen Jahrhunderten. Lesen Sie, wovor ein Mann die Flucht ergreifen sollte, was Ulrich Zwingli beim Friseur widerfuhr, wie Teresa von Avila es schaffte, ohne Psychotherapie selig zu werden, oder was es mit dem göttlichen Transvestiten auf sich hat.
Napoleon in der Badewanne
- 162 Seiten
- 6 Lesestunden
Das Beste aus Zanders Großer Universal- Geschichte
Das neue Buch von Hans Conrad Zander präsentiert eine satirische Betrachtung des historischen Jesus als Familienvater und untersucht die Spannungen zwischen christlicher Identität und familiären Bindungen. Es bietet Singles eine erlösende Perspektive, indem es deren Lebensweise als vorteilhaft für ein religiöses Leben darstellt und zur Bewahrung der Schöpfung aufruft.
Die Geschichte der „Wüstenväter“ - die Geschichte der ersten Aussteiger, die unzufrieden waren mit der Erstarrung der frühen christlichen „Amtskirche“, auf eigene Faust den Sinn des Lebens in der Einsamkeit suchten und ungewollt zu den religiösen „Stars“ der späten Antike wurden. Eine Story von verblüffender Aktualität! So spannend wie heute das Internet, ein Pop-Konzert oder der Fußball war für die Menschen der späten Antike die Religion. Und nichts hat sie so fasziniert wie die Abenteuer der „Stars“ ihrer Zeit, der „Wüstenväter“. Zu tausenden waren sie hinausgezogen in die Wüsten Ägyptens und Syriens, um in einer Landschaft, die zuvor als tödlich galt, zu meditieren und „bei sich selber zu sein“ (secum esse). Die Sensation war so groß, dass rund um die Einsiedelei des Ägypters Antonius eine regelrechte „Wüstenstadt“ von Fans und Jüngern entstand. Und in Syrien umbrandete ein „Ozean von Menschen“ die zwanzig Meter hohe Säule, auf die sich der Wüstenvater und „Säulenheilige“ Simeon gerettet hatte. Der Leser erfährt alles Wissenswerte über diese Gründerväter des christlichen Mönchtums, aber z. B. auch über die höllischen erotischen Anfeindungen der einsamen Männer in der Wüste, die wir aus den berühmten Gemälden des Hieronymus Bosch und des Matthias Grünewald kennen.
Von der Leichtigkeit der Religion
- 109 Seiten
- 4 Lesestunden
Das Buch berücksichtigt folgende Personen: Filippa Neri, Theresia von Avila, Thomas More, Friedrich Spee, Dominikus, Las Casas, Therese von Lisieux, Charles de Foucauld und Antonius.
Warum es so schwierig ist, in die Hölle zu kommen
Himmlische Komödien aus der Geschichte der Religion. 30 Satiren über Heilige und Päpste, die katholische Kirche und das Leben heute.
Es gibt auch in der Religion so etwas wie Stimmung. Die katholische Stimmung aber ist derzeit so schlecht wie nie zuvor. Hans Conrad Zander hält dem ein katholisches Selbstverständnis entgegen, das nach dem Vorbild Dantes die Religion als Divina Commedia versteht, als ein Schauspiel von hinreißendem, ja göttlichem Unterhaltungswert. Um einem Irrtum Zanders gute Laune entspringt nicht etwa der vielstrapazierten "Fröhlichkeit im Herrn", sondern im Gegenteil einer dem jüdischen Humor angelehnten "selbstironischen Katholizität". Von den dreißig Geschichten sind fünfzehn dem vergriffenen Band "Warum waren die Mönche so dick?" entnommen und sorgfältig überarbeitet. Zu diesen klassischen Geschichten hinzugefügt sind fünfzehn neue, bisher ungedruckte Texte aus der WDR-Serie "Zeitzeichen". "Nicht wenige Bücher von Hans Conrad Zander habe ich begleitet. Doch keines scheint mir so dringend nötig wie dieses." Thomas Schmitz, Herausgeber



