Bookbot

Anita Brookner

    16. Juli 1928 – 10. März 2016

    Anita Brookner schuf Romane, die tief in die Komplexität menschlicher Beziehungen und das Innenleben ihrer Charaktere eintauchen. Ihre Werke erforschen oft Themen wie Einsamkeit, Desillusionierung und die Suche nach Sinn. Brookners unverwechselbarer literarischer Stil zeichnet sich durch scharfe Beobachtung und tiefes Verständnis der menschlichen Psyche aus. Die Leser werden zu intimen Erkundungen persönlicher Kämpfe und stiller Widerstandsfähigkeit eingeladen.

    Eine Mesalliance
    Ein Start ins Leben
    Seht mich an
    Nachzügler
    Vergangenheit ist ein anderes Land
    dtv Literatur: Seht mich an
    • Seht mich an

      Roman mit einem Nachwort von Daniel Schreiber | »Ein durch und durch glorioser Roman.« Daniel Schreiber, Autor des Bestsellers „Allein“

      • 288 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Frances Hinton arbeitet in einer medizinischen Bibliothek und führt ein zurückgezogenes Leben, gemeinsam mit der früheren Haushälterin ihrer längst verstorbenen Mutter. Doch ihre eintönige Existenz wird von neuem Glanz erfüllt, als sie ein extravagantes Paar kennenlernt, das sie in ihren illustren Freundeskreis aufnimmt. Frances kann sich der Bewunderung des charmanten Nick und seiner umwerfenden Frau Alix nicht erwehren und schafft es mithilfe des glamourösen Paares, endlich aus ihrem Schattendasein herauszutreten. Doch muss Frances bald erkennen, dass diese neue aufregende Welt nicht so glanzvoll ist, wie sie scheint…

      Seht mich an
      4,0
    • Im Alter von vierzig Jahren erkennt Dr. Weiss, dass die Literatur ihr Leben ruiniert hat. Die Protagonistin, schön, intelligent und einsam, sucht bei Balzacs Heldinnen Antworten auf Fragen zu Leben und Liebe und reflektiert ihre Kindheit und Jugend, die ihre isolierte Existenz geprägt haben. Zu Beginn schien ihr neues Leben in Paris vielversprechend. Das Debüt der Autorin wird als meisterhaft beschrieben und von Kritikern hochgelobt. Tessa Hadley bezeichnet es als einen ihrer besten Romane, der „schwarzhumorig, düster und sehr witzig“ ist. Der Roman wird als groß, intensiv und an den brillanten Erzähler Balzac erinnernd beschrieben. Leser schätzen die skurrilen Charaktere und die kleinen sowie großen Weisheiten, die in dieser britischen Erzählung vermittelt werden. Die Mischung aus Humor, Sarkasmus und einer melancholischen Note berührt und amüsiert zugleich. Die scharfsichtige Erzählweise und der Esprit der Sätze bieten eine Lehrstunde in Verdichtung. Das Buch verspricht großes Lesevergnügen und ist für alle Leser geeignet, nicht nur für Frauen.

      Ein Start ins Leben
      3,8
    • Eine Mesalliance

      Roman | »Eine Mesalliance übt eine fast unerklärliche Faszination auf den Leser aus – was ihrem herausragenden psychologischen Gespür für die verletzte weibliche Seele geschuldet ist.« THE NEW YORK TIMES

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Die verletzte weibliche Seele Nach zwanzigjähriger Ehe steht Blanche Vernon allein da. Ihr Mann Bertie hat sie für eine Jüngere verlassen. Blanche glaubt, dass Bertie ironischerweise gerade deswegen gegangen ist, weil sie es ihm zu leicht gemacht hat. Ihre Umgebung sieht das ein wenig anders. Ist Blanche nicht vielmehr eine exzentrische Person, deren ausgefallene Gesprächsthemen und übersteigertes Interesse an Romanfiguren für andere eher anstrengend sind? Während Blanche sich die Zeit zunächst mit Museumsbesuchen und der Aufrechterhaltung ihres perfekten äußeren Erscheinungsbilds vertreibt, gerät sie zunehmend in den Bann einer jungen Frau und eines vierjährigen Mädchens, von denen sie annimmt, dass sie ihrer Hilfe bedürfen. Doch je näher sie der chaotischen Familie kommt, desto unklarer wird, wer eigentlich wen instrumentalisiert und ob Blanche andere ähnlich schlecht einzuschätzen vermag wie sich selbst ...

      Eine Mesalliance
      3,8
    • Verlorene Wünsche

      • 289 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Auch als Ehefrau erfüllt Harriet die Erwartungen gehobener Unauffälligkeit Harriets Leben ist eigentlich unerträglich, aber ruhig und ohne finanzielle Not. Sie muß es einfach nur aushalten, denkt sie. Aber da ist diese Sehnsucht nach Liebe, dieser Hang zu den Leichtlebigen, Skrupellosen, und da ist auch Jack Peckham.

      Verlorene Wünsche
      3,7
    • Kurzes Leben

      • 297 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Als Siebzigjährige denkt Fay Langdon über ihr Leben nach. Die Menschen, die ihr einmal etwas bedeutet haben, sind längst tot: die Eltern, der Ehemann, der Liebhaber. Nun hat sie erfahren, daß auch ihre Freundin Julia gestorben ist. Sie erinnert sich an die langen Jahre der Freundschaft und muß feststellen,daß ihrer beider Lebensträume nicht in Erfüllung gegangen sind.

      Kurzes Leben
      3,6