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Angela Rohr

    5. Februar 1890 – 7. April 1985
    Angela Rohr
    Lágr
    Lager
    Im Angesicht der Todesengel Stalins
    Blutrache. Späte Erzählungen
    Der Vogel
    • Der Vogel

      Gesammelte Erzählungen und Reportagen

      • 299 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Angela Rohrs späte Erzählungen Der Vogel und Die Zeit - entstanden um 1959 - gehören zu den ersten literarischen Auseinandersetzungen mit den Frauenschicksalen unter der stalinistischen Verfolgung. Beide Texte sind erst 2005 wiederaufgefunden worden. Die Österreicherin Angela Rohr (1890 - 1985) - expressionistische Dichterin, Dadaistin und Freundin Rilkes - verschlug es nach Versuchen in der Psychoanalyse 1925 nach Moskau und Sibirien. Von dort aus schrieb sie Feuilletons für die Frankfurter Zeitung und andere deutsche Blätter. In den Literaturgeschichten des Expressionismus galt die Dichterin bis heute als verschollen. Sowohl ihre frühe Prosa und die journalistischen Schriften als auch ihre späten Texte werden hier erstmals gesammelt und im Rahmen des Gesamtwerks vorgestellt

      Der Vogel
      4,0
    • Der Band enthält die späten Erzählungen von Angela Rohr aus den 1960er und 1970er Jahren, die 2013 im Moskauer Memorial-Archiv entdeckt wurden. Er umfasst Manuskripte über den Transport ins Lager 1942 und Kindheitserinnerungen, wobei die Gulag-Texte erstmals manuskriptgetreu und andere als Erstveröffentlichungen erscheinen.

      Blutrache. Späte Erzählungen
    • Lager

      • 445 Seiten
      • 16 Lesestunden

      In ewiger Verbannung ist ein erschütternder autobiographischer Roman einer österreichischen Autorin und Ärztin, die das Gulag-System durchschaut und gnadenlos beobachtet, wie ihre Heldin ums Überleben kämpft, um „das Gedächtnis für alle Zeit zu sein“. Die namenlose Ich-Erzählerin wird 1942 in ein Gulag-Lager gebracht und gerät in eine Welt jenseits aller Normalität, in der Rechtlosigkeit das einzige Gesetz ist. Als Ärztin arbeitet sie in Lazaretten, oft ohne Medikamente oder brauchbare Instrumente, und ist Hunger und Kälte ebenso ausgeliefert wie der erbarmungslosen Lagerhierarchie. Nach ihrer ungerechtfertigten Strafe erwartet sie die „ewige Verbannung“ – eine andere Art von Unfreiheit, die nicht weniger demütigend und gefährlich ist. Eine Drachenhaut aus Gefühlskälte soll sie schützen, doch diese bekommt Risse, wenn unter dem Hass und der Niedertracht manchmal Reste von Zuneigung und Hilfsbereitschaft aufleuchten. Angela Rohr hat mit diesem bereits 1964 verfassten Werk ein grandioses Dokument des Überlebenswillens unter düstersten Umständen hinterlassen.

      Lager
    • Angela Rohrová (* 5. února 1890 Znojmo, † 7. dubna 1985, Moskva), rakouská spisovatelka a lékařka, žijící s manželem v Sovětském svazu, byla na začátku války zatčena a prožila celkem patnáct let v sovětských nápravných táborech jako kvalifikovaná zdravotnice. Formovaná tvrdými zkušenostmi, líčí autorka v autobiografickém románu Lágr nanejvýš realisticky nepředstavitelně kruté podmínky vězňů, především jejích pacientů v lazaretech, kde nebyly k dispozici ani sebeskromnější lékařské prostředky a nástroje, kde lidé trpěli následky těžké dřiny, podvýživy a pocitu beznaděje. Rohrová výstižně popisuje vyhrocené vztahy a charaktery, trýznění a masové umírání, kterému nebylo možné zabránit. A jak sama píše v závěru: „Sice jsem s tím nemohla nic dělat, ale byla jsem alespoň ‚pamětí na věčné časy', a to má svou cenu."

      Lágr
      3,7