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Angela Rohr

    5. Februar 1890 – 7. April 1985
    Angela Rohr
    Im Angesicht der Todesengel Stalins
    Blutrache. Späte Erzählungen
    Lager
    Der Vogel
    • Blutrache. Späte Erzählungen

      • 216 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Der Band enthält die späten Erzählungen von Angela Rohr aus den 1960er und 1970er Jahren, die 2013 im Moskauer Memorial-Archiv entdeckt wurden. Er umfasst Manuskripte über den Transport ins Lager 1942 und Kindheitserinnerungen, wobei die Gulag-Texte erstmals manuskriptgetreu und andere als Erstveröffentlichungen erscheinen.

      Blutrache. Späte Erzählungen2024
    • Lager

      • 445 Seiten
      • 16 Lesestunden

      In ewiger Verbannung ist ein erschütternder autobiographischer Roman einer österreichischen Autorin und Ärztin, die das Gulag-System durchschaut und gnadenlos beobachtet, wie ihre Heldin ums Überleben kämpft, um „das Gedächtnis für alle Zeit zu sein“. Die namenlose Ich-Erzählerin wird 1942 in ein Gulag-Lager gebracht und gerät in eine Welt jenseits aller Normalität, in der Rechtlosigkeit das einzige Gesetz ist. Als Ärztin arbeitet sie in Lazaretten, oft ohne Medikamente oder brauchbare Instrumente, und ist Hunger und Kälte ebenso ausgeliefert wie der erbarmungslosen Lagerhierarchie. Nach ihrer ungerechtfertigten Strafe erwartet sie die „ewige Verbannung“ – eine andere Art von Unfreiheit, die nicht weniger demütigend und gefährlich ist. Eine Drachenhaut aus Gefühlskälte soll sie schützen, doch diese bekommt Risse, wenn unter dem Hass und der Niedertracht manchmal Reste von Zuneigung und Hilfsbereitschaft aufleuchten. Angela Rohr hat mit diesem bereits 1964 verfassten Werk ein grandioses Dokument des Überlebenswillens unter düstersten Umständen hinterlassen.

      Lager2015
      3,7
    • Der Vogel

      Gesammelte Erzählungen und Reportagen

      • 299 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Angela Rohrs späte Erzählungen Der Vogel und Die Zeit - entstanden um 1959 - gehören zu den ersten literarischen Auseinandersetzungen mit den Frauenschicksalen unter der stalinistischen Verfolgung. Beide Texte sind erst 2005 wiederaufgefunden worden. Die Österreicherin Angela Rohr (1890 - 1985) - expressionistische Dichterin, Dadaistin und Freundin Rilkes - verschlug es nach Versuchen in der Psychoanalyse 1925 nach Moskau und Sibirien. Von dort aus schrieb sie Feuilletons für die Frankfurter Zeitung und andere deutsche Blätter. In den Literaturgeschichten des Expressionismus galt die Dichterin bis heute als verschollen. Sowohl ihre frühe Prosa und die journalistischen Schriften als auch ihre späten Texte werden hier erstmals gesammelt und im Rahmen des Gesamtwerks vorgestellt

      Der Vogel2010
      4,0