Bookbot

Gustav Just

    16. Juni 1921 – 23. Februar 2011

    Gustav Just war ein deutscher Journalist und Schriftsteller, der sich später als bedeutender Übersetzer tschechischer und slowakischer Literatur ins Deutsche hervortat. Sein Leben und Werk waren von politischer Verfolgung in der DDR und der späteren Rehabilitierung geprägt. Als Übersetzer widmete er sich der Zugänglichmachung tschechischer und slowakischer Werke für ein deutsches Publikum und förderte so das literarische Verständnis zwischen den Nationen. Seine Arbeit bildet eine kulturelle Brücke und zeugt von einer komplexen historischen Periode.

    Tausch der Ehepartner und andere Humoresken
    Prager Miniaturen. Ansichten aus der alten Zeit
    Drei Mann und ein Hai
    Privates Gewitter.
    Zeuge in eigener Sache
    Der Golem: Jüdische Märchen und Legenden aus dem alten Prag
    • Die traurigen Augen : drei Novellen

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Ein Fuhrmann, der nicht mehr ein noch aus weiß und der sich und seine Mähre Julca am Ende an zwei Gojim verdingen muß; ein Schneider, der sich seinen ehelichen Pflichten zu entziehen sucht, weil er sich insgeheim für einen der 36 Gerechten hält; und schließlich Hanas wunderschöne Mandelaugen, Abgründe für Männerseelen, die ihr aber auch nicht dabei helfen, ihren Geliebten als Ehemann durchzusetzen. Die Novellen Ivan Olbrachts sind Glanzstücke tschechischen Erzählens und geben Zeugnis einer Welt, die es längst nicht mehr gibt.

      Die traurigen Augen : drei Novellen2001
    • Zeuge in eigener Sache

      • 222 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Geleitw. v. Hein, Christoph 212 S. - 12,5 X 20 cm

      Zeuge in eigener Sache1990
      4,0
    • Originelle soziologische Studie über gesellschaftliche und private Probleme im Leben des durchschnittlichen Menschen in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts. Der Autor schildert an der Geschichte dreier Paare sarkastisch die Konventionalität und Bodenständigkeit, zugleich aber auch die Oberflächlichkeit des konsumorientierten Lebensstils des durchschnittlichen Menschen, der in den Stereotypen des totalitären Regimes der sechziger Jahre verankert ist. Unbarmherzig und kompromisslos zeigt der Autor die grenzenlose Durchschnittlichkeit und Ziellosigkeit des Lebensstils der modernen Bürger, die sich in allem niederschlägt – von der Einstellung zur Arbeit über emotionale Beziehungen, Ehen, Freundschaften bis hin zur Haltung zu kulturellen Werten, die in festgefahrenen, unveränderlichen Stereotypen enden. Die Kritikalität und Offenheit des Blicks, der kompromisslose Spott und der persönliche, prägnante Stil sind charakteristisch für das Werk des Autors.

      Privates Gewitter.1980
      3,7