Gratis Versand ab 14,99 €. Mehr Infos.
Bookbot

Otto Dix

    2. Dezember 1891 – 25. Juli 1969

    Der deutsche Maler und Grafiker Otto Dix ist bekannt für seine unbarmherzig realistischen und schonungslosen Darstellungen der Weimarer Gesellschaft und der Brutalität des Krieges. Zusammen mit George Grosz gilt er als einer der bedeutendsten Künstler der Neuen Sachlichkeit. Sein Werk konfrontiert ungeschönt die dunkleren Seiten der menschlichen Existenz und gesellschaftlichen Zustände. Dix' Stil zeichnet sich durch seine rohe Ehrlichkeit und seine Fähigkeit aus, in die Tiefen der menschlichen Psyche einzudringen.

    Graphik aus fünf Jahrzehnten
    Protokolle der Hölle
    Leben und Werk
    Otto Dix
    Dix
    Otto Dix. Leben und Werk
    • Der Ausstellungskatalog Otto Dix. Alles muss ich sehen! zum 125. Geburtstag des Künstlers stellt die thematische Kontinuität seines Œuvres in den Mittelpunkt und veranschaulicht, wie sich seine Sujets durch alle Schaffensperioden ziehen: Akte, Porträts, religiöse Themen, Kriegsdarstellungen sowie Stadt- und Landschaftsbilder. In Dix' Werken, für die ihm allein die Wirklichkeit als Maßstab diente, verbinden sich die Themen Geburt, Tod, Lust und Leid zu einer vielschichtigen Einheit. Auch das Leben des Malers war von Extremsituationen geprägt, von den Schrecken des ersten Weltkriegs über die Diffamierung als ‚entarteter‘ Künstler durch die Nationalsozialisten bis zum Leben in Ost- und Westdeutschland, zwei auch künstlerisch völlig verschiedenen Welten. Neben Arbeiten, die unser kollektives Bildgedächtnis geprägt haben, zeigt der Ausstellungskatalog zahlreiche unbekannte Arbeiten, die einen neuen Blick auf den Künstler eröffnen. Ausstellung: 2.12.2016-17.4.2017, Zeppelin Museum Friedrichshafen

      Otto Dix - alles muss ich sehen!2016
    • Otto Dix in Chemnitz

      • 207 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Dix in Gera und Dresden kennt man, Dix als Maler der Neuen Sachlichkeit auch. Sein Werk ist aus der Zeit seiner inneren Emigration und seine Beziehungen zu Chemnitz sind dagegen wenig bekannt und werden nun erstmals umfassend vorgestellt. Als der Künstler 1933 von den Nationalsozialisten seiner Proffessur an der Dresdner Kunstakademie enthoben wurde, suchten der Chemnitzer Unternehmer Fritz Niescher und der Kinderarzt Dr. Otto Köhler den Kontakt zu dem Maler. Es entstanden lebenslange Freundschaften. Während Dix im Haus des Kinderarztes häufiger Gast war und dort vorübergehend sein Atelier einrichtete, war die Beziehung zu dem Ehepaar Niescher vor allem von der Kunst geprägt. Fritz und Ilse Niescher trugen die wohl umfangreichste Sammlung von Silberstiftszeichnungen des Künstlers zusammen, erwarben Gemälde und ließen 1938 einen Pavillon auf ihrem Grundstück von Otto Dix mit dem Wandgemälde >> Orpheus und die Tiere<< ausmalen. Thomas Bauer-Friedrich, Kurator der Kunstsammlung Chemnitz-Museum Gunzenhauser, hat diesen bislang unerforschten Themenkomplex in einem materialreichen Band aufgearbeitet und dokumentiert das Thema in ausführlich recherchierten Texten und mit zahlreichen, zum Teil erstmals publizierten Werkabbildungen.

      Otto Dix in Chemnitz2011
    • Otto Dix

      1891 - 1969 ; "Entweder ich werde berühmt - oder berüchtigt"

      • 216 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Der Objektivist - Die Welt als Schauspiel In den 1920ern war Otto Dix der Künstler der Neuen Sachlichkeit par excellence. Sein Malstil war sehr realistisch, fast schon fotografisch. Seine Motive waren Armut, Gewalt, Tod und Krieg, gespeist aus seinen Erfahrungen als Soldat im Ersten Weltkrieg. Nach dieser schrecklichen Zeit malte er das berühmte Triptychon "Der Krieg". Dix malte die Welt als ein großes Schauspiel, eine groteske Farce. Seine Formensprache war dem klassischen Kanon der Schönheit entlehnt. Dix lebte sein Leben und diente der Kunst, denn er glaubte an die alte Regel, die der amerikanische Maler Ad Reinhardt einmal so auf den Punkt brachte: "Leben ist Leben, und Kunst ist Kunst".

      Otto Dix2002
      4,2
    • Otto Dix

      • 375 Seiten
      • 14 Lesestunden
      Otto Dix1989