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J. M. G Clézio

    13. April 1940

    J.M.G. Le Clézio ist ein gefeierter franko-mauritischischer Romanautor, dessen umfangreiches Schaffen über vierzig Werke umfasst. Seine Schriften zeichnen sich durch tiefgründige Erkundungen der menschlichen Psyche und der Welt um uns herum aus, wobei oft die Verbindung zwischen Mensch und Natur betont wird. Le Clézio setzt Sprache meisterhaft ein und schafft poetische und fesselnde Bilder, die den Leser in seine Erzählungen hineinziehen. Sein Gesamtwerk spiegelt eine lebenslange Auseinandersetzung mit verschiedenen Kulturen und das Streben nach Verständnis der Komplexität der modernen Existenz wider.

    J. M. G Clézio
    Alma
    Pawana
    Raga
    Das Fieber
    Sturm
    Rififi en banlieue
    • America Numéro 16

      • 218 Seiten
      • 8 Lesestunden

      À l’heure où Donald Trump quitte la Maison Blanche et que les États-Unis entrent dans une nouvelle ère, America tire sa révérence avec un dernier numéro agrémenté pour l’occasion d’un poster inédit et d’une vingtaine de pages supplémentaires. Dans ce 16ème opus, retrouvez d’abord un grand entretien avec l’écrivain irlando-américain Colum McCann qui nous avait fait l’honneur de participer au premier numéro. Persuadé du rôle déterminant de la littérature, l’auteur livre ses inquiétudes nouvelles mais aussi ses espoirs face à l’inconnue de ces années post-Trump. Alors que Joe Biden vient d’être élu 46ème président, America s’interroge sur l’avenir de l’Amérique à travers des portraits de figures démocrates, un reportage sur le devenir du trumpisme ou encore un essai sur les GAFA, les autres maitres du pays. Autre temps forts de ce numéro, un conte fantastique inédit de la star de la BD Emil Ferris inspiré de la trouble période du confinement, une nouvelle de l’immense écrivain Ernest Hemingway, encore jamais publiée en France, ainsi que le parti pris de l’auteure Rachel Kushner qui imagine la conclusion minable de la relation entre le fils de Donald Trump et sa petite amie, métaphore du désamour du pays pour la défaite en hommage au film « Shame ».

      America Numéro 162021
      4,0
    • Alma

      Roman

      • 368 Seiten
      • 13 Lesestunden

      In seinem neuen Roman erzählt Nobelpreisträger J. M. G. Le Clézio von einem Wissenschaftler, der nach Mauritius reist, um Spuren des ausgestorbenen Dodos zu finden, und stattdessen die Geschichte seiner Familie und seinen eigenen Platz darin entdeckt. Mauritius, eine Perle im Indischen Ozean, war einst die Heimat von Jéremys Vorfahren, die auf der Plantage Alma Tabak und Zuckerrohr anbauten. Doch die Plantage existiert nicht mehr, und die Moderne hat die Insel mit Flugverkehr, Touristen und Supermärkten verändert. Obwohl Jéremy nicht die Dodo-Spuren findet, stößt er auf die Geschichte seiner Familie durch Gespräche mit Einheimischen und ausgedehnte Erkundungen. Parallel dazu erzählt Dominique, genannt Dodo, Felsen, der auf der Insel geboren wurde, seine eigene Geschichte von Krankheit, Kolonialismus, Neugier und Lebensfreude. Jéremys Aufenthalt auf Mauritius führt ihn zur Erkenntnis, dass seine Herkunft, auch wenn er nicht dort lebt, ein Teil von ihm bleibt und dass er Alma und die Insel in seinem Herzen trägt. Le Clézio verwebt geschickt die Geschichten seiner beiden Protagonisten zu einem eindringlichen Roman über Kolonialismus und Moderne, Natur und Kultur, und schafft eine Hommage an die Schönheit und Einzigartigkeit von Mauritius.

      Alma2020
      3,8
    • Bitna, sous le ciel de Séoul

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Bitna, 18 ans, invente des histoires pour Salomé, une jeune fille immobilisée par une maladie incurable. Lorsqu'elle s'arrête de raconter, Salomé la supplie de continuer ces contes qui lui permettent de vivre par procuration. Bitna découvre qu'elle exerce un pouvoir inédit sur un être humain, mais aussi qu'elle est observée et espionnée.

      Bitna, sous le ciel de Séoul2018
      3,4
    • Sturm

      Zwei Novellen

      Mit viel Einfühlungsvermögen und Sinn fürs Detail erzählt Nobelpreisträger Le Clézio in seinen beiden Novellen von Menschen, die nach schweren Schicksalsschlägen und Zeiten des Verlorenseins die Kraft für einen Neuanfang finden. So wie der Journalist Philip Kyo, der auf der koreanischen Insel Udo einer verlorenen Liebe nachspürt und der schwer an einer Verfehlung in seiner Vergangenheit trägt. Zwischen ihm und der 13-jährigen vaterlosen June entspinnt sich eine besondere Beziehung, die für beide zum Auslöser wird, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. Anders die Geschichte von Rachel aus der zweiten Novelle. Als ihre Familie zerbricht und sie ihr geliebtes Afrika verlassen muss, um nach Frankreich zu ziehen, ist sie gezwungen, sich in einem langen, schmerzhaften Prozess nicht nur nach außen, sondern auch im Verhältnis zu ihrer Familie neu zu orientieren. Meisterhaft oszilliert J.M.G. Le Clézio in seinen Geschichten zwischen Licht und Schatten, Tod und Neuanfang, Wissen und Nicht-Wissen und verleiht seinen Figuren auf diese Weise gleichzeitig Verletzlichkeit und Stärke.

      Sturm2017
      4,0
    • Voyage au pays des arbres

      • 48 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Un petit garçon qui s'ennuie et qui rêve de voyager s'enfonce dans la forêt, à la rencontre des arbres. Il prend le temps de les apprivoiser, surtout le vieux chêne au regard si profond. Il peut même les entendre parler. Et quand les jeunes arbres l'invitent à leur fête, le petit garçon sait qu'il ne sera plus jamais seul...

      Voyage au pays des arbres2017
      4,0
    • Étonnants classiques: Cinq nouvelles sur la cruauté ordinaire

      Le vampire - La morte amoureuse - Le mari vampire - Histoire cahier photos des arts - Texte intégral

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Un retrait dcroche son fusil lorsqu'il entend un intrus. Un rebelle surveille une plage, prt tirer "sur tout ce qui bouge". Un dandy impose son majordome ses dangereux caprices. Un jeune de banlieue assiste sans broncher un acte de torture. Deux adolescentes se lancent dans une "ronde" aussi violente que tragique... Les personnages de ces rcits infligent ou subissent la cruaut ordinaire. Cruaut d'individus tyranniques ou inconscients. Cruaut d'une socit ingalitaire qui engendre la violence. Cruaut du destin, qui transforme des personnes ordinaires en victimes et en bourreaux. En explorant la tragdie quotidienne du fait divers, les cinq auteurs de ces nouvelles interrogent la banalit du mal.

      Étonnants classiques: Cinq nouvelles sur la cruauté ordinaire2014
      2,7
    • Eine Eloge auf die Stärke der Frauen und ein Appell an die Menschlichkeit: das neue Buch des Nobelpreisträgers beleuchtet Menschen, vor allem Frauen, die in existenziellen Krisensituationen Menschlichkeit bewahren, indem sie sich auf ihr Ursprüngliches besinnen. J. M. G. Le Clézio stellt Fragen wie: „Bis wohin sind wir bereit zu gehen? Bis zu welchem Punkt sind wir lebendig?“ Seine Heldinnen durchleben private Krisen, wie Ujine, die in einer komplizierten Liebesbeziehung schwanger wird und trotz ihrer Verzweiflung die Kraft findet, den Widrigkeiten des Lebens zu trotzen. Fatou von der Insel La Gorée zeigt, dass ihre Liebe stark genug ist, um ihren Verlobten zu suchen und einen Lebenstraum zu begraben, während Mari in den Wirren des Bürgerkriegs in Liberia ihre Schulfreundin in ein sicheres Versteck führt. Allen Figuren in Le Clézios meisterhaften Erzählungen gemein ist ein fast mystisches Einfühlungsvermögen in die Kraft des Ursprünglichen, eine Erdverbundenheit und Vitalität, die sie in Krisensituationen über sich hinauswachsen lässt. Le Clézio fängt auf unnachahmliche Weise jene intensiven Momente ein, in denen der Mensch ganz auf sich zurückgeworfen scheint.

      Der Yama-Baum und andere Geschichten2011
      3,5
    • Rififi en banlieue

      • 40 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Diese Lektüre besteht aus zwei Erzählungen: "Ariane" und "Rodéo d'or". Im Mittelpunkt der Geschichten stehen Jugendliche, die in einer zunehmend entfremdeten Banlieue (über)leben müssen und irgendwann - als Täter oder Opfer - mit Gewalt konfrontiert werden.

      Rififi en banlieue2009
      5,0
    • Pawana

      Roman

      An der Ostküste Nordamerikas riefen die Nantucket-Indianer einst »Awaite Pawana!«, wenn sie Wale sichteten und zur Jagd aufbrachen. Mitte des 19. Jahrhunderts ertönt dieser Ruf auch an der kalifornischen Küste, was den Beginn einer ökologischen Tragödie markiert, die eindringlich von J. M. G. Le Clézio erzählt wird. 1856 fährt die Leonore unter dem Kommando von Charles Melville Scammon, einem ehemaligen Goldsucher, von San Francisco die mexikanische Küste hinunter. Scammon sucht nach Walen, die in einer tiefen Bucht zur Kalbung kommen sollen. Diese Bucht wird zum Schlachtfeld, und die Tötungsindustrie führt beinahe zur Ausrottung der Wale. Zwei Zeugen berichten von den Ereignissen: Der Kapitän reflektiert ein halbes Jahrhundert nach der Entdeckung der Walbucht über den Eindruck, den die riesigen Tiere auf ihn machten, und gesteht seine Schuld in der Tötung. Der zweite Erzähler, John, ein Schiffsjunge aus Nantucket, war schon als Kind vom Mythos der Wale fasziniert. Als alter Mann lebt er in Punta Bunda an der nun zerstörten Küste und hat miterlebt, wie die Indianer, die Wale und die Landschaft wirtschaftlichen Interessen zum Opfer fielen. Der Mythos vom Wal und die Erinnerung an »Awaite Pawana!« bleiben. Le Clézio beobachtet scharf und beschreibt eindringlich, ohne zu werten.

      Pawana2009
      3,7
    • Printemps et autres saisons

      • 249 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Cinq saisons, cinq nouvelles, cinq femmes ; Libbie-Saba, Zobéïde, la bohémienne aux roses, Gaby et Zinna. Une par nouvelle. Une par saison. Cinq femmes vues ou entrevues, rêvées, pour tenter de dire la fragilité, l'étrangeté et la recherche de l'amour, la recherche de soi-même, l'errance et l'appartenance, la mémoire ou l'oubli, le temps qui ne passe pas et les lieux anciens qui s'enfuient.

      Printemps et autres saisons2009
      3,3
    • Die Sintflut

      • 327 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Es regnet ununterbrochen, in der Stadt herrscht Chaos. François Besson setzt sich dieser Sintflut aus, die zur Metapher für das Leben wird. Er lernt Hunger, Durst und Einsamkeit kennen und beichtet seine Sünden als die der Menschheit schlechthin. Er vagabundiert, tötet einen Unbekannten, der sich im Dunkeln auf ihn stürzt. Vor dem Hintergrund des organisierten Chaos der Großstadt zeichnet der berühmte französische Schriftsteller Le Clézio ein gigantisches Fresko unseres modernen Lebens. Nobelpreis für Literatur 2008.

      Die Sintflut2008
      3,1
    • La grande vie

      Nouvelle

      • 63 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Literatur-Nobelpreis für J.-M. G. Le Clézio Novelle. Auf der Suche nach einem anderen Leben reisen zwei junge Mädchen nach Südfrankreich. Dort erleben sie einige Abenteuer. Eine packende und sprachlich unkomplizierte Erzählung. Ungekürzte Originalausgabe mit Vokabelhilfen und Übungen. empfohlen für das 4. – 5. Lernjahr Französisch

      La grande vie2008
    • In neun Erzählungen, die zum Besten gehören, was Jean-Marie Gustave Le Clézio geschrieben hat zeichnet er neun 'Augenblicke des Wahnsinns': Roch, den die Sonnenhitze lähmt, Beaumont, den der Zahnschmerz in die Verzweiflung treibt, das Wunderkind Martin, das die Grenzen seiner zwölf Jahre durchbrechen möchte und von der Normalität auf sich selbst zurückgeworfen wird. Die sprachliche Intensität geht über eine Beschreibung der Erfahrungen der Menschen hinaus, sie erweckt sie zu neuem Leben. Die französische Kritik verglich Jean-Marie Gustave Le Clézios Prosakunst mit der von Jean-Paul Sartre und Albert Camus. Nobelpreis für Literatur 2008.

      Das Fieber2008
      3,5
    • Reisebericht über den Besuch auf der Insel Raga

      Raga2008
      3,9
    • L'inconnu sur la terre

      • 406 Seiten
      • 15 Lesestunden

      "Des qu'on regarde ce qui se passe au-dehors, comme font les enfants, on est bien etonne". Voila sans doute une des phrases clefs de cet essai lyrique qui est un hymne a la beaute du monde, une transparente incitation a mediter, un grand poeme en prose lente et precise, avec des retours, des repetitions, des surcharges. J.-M. Le Clezio tente de voir par les yeux d'un "petit garcon inconnu" qui "regarde a travers l'espace". Pour lui, comme pour l'enfant, "le monde est plein de mysteres et de secrets", mais ce ne sont pas ceux de l'intelligence. Ce sont les mysteres reels qu'on voit et qu'on sent, qu'on touche avec ses mains ..., les secrets d'un caillou, d'un haricot, d'un escargot, d'une libellule. Pas d'appareil critique. [SDM].

      L'inconnu sur la terre2008
      4,1
    • »Eines seiner schönsten Frauenporträts« Le Monde Hunger ist die Grundmelodie ihres Lebens. Ethel Brun lernt ihn während des Zweiten Weltkriegs kennen, aber nicht nur den Hunger nach Brot, sondern auch den nach Glück, nach Gerechtigkeit und Wahrheit. In Paris leidet Ethel vor allem unter der un-glücklichen Ehe der Eltern und dem ständigen Streit ums Geld. Der großspurige Lebensstil ihres Vaters Alexandre droht die Familie in den Bankrott zu stürzen. Als die nationalistischen und antisemitischen Töne in Frankreich lauter werden, kümmert sie sich – kaum zwanzig Jahre alt – couragiert um die zerrütteten Finanzen und flieht mit den hilflosen Eltern nach Nizza, nachdem die Deutschen Paris besetzt haben. Nach bitteren Jahren des Hungers und innerlich von ihren Eltern gelöst, heiratet sie und wird nach Kanada auswandern, in eine Welt ohne Antisemitismus, ohne Kriege, ohne Hunger. Völlig unpathetisch, in einer klaren, poetischen Sprache entwirft J. M. G. Le Clézio das Bild einer dramatischen Zeit und einer unerschrockenen jungen Frau.

      Lied vom Hunger2008
      3,4
    • Urania

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Urania to powieść-bajka opisująca meksykański palimpsest, gdzie w pęknięciach współczesności, na marginesie świata zysku i wyzysku, racjonalnych wymogów i mizerii duchowej egzystuje zapomniana kraina. Urania to mityczny świat powstały w wyobraźni małego chłopca. Ów chłopiec, Daniel, dorasta, jako geograf odwiedza Meksyk, by odbyć badania czarnych wulkanicznych ziem. Wówczas marzenie o Uranii powraca. Daniel spotyka Metysa, od którego dowiaduje się o tajemniczym miejscu Campos, zamieszkanym przez ludzi żyjących w harmonii z naturą. Narasta w nim pragnienie poznania tego miejsca.

      Urania2006
      3,3
    • Wandering tar

      • 316 Seiten
      • 12 Lesestunden

      While both Esther and Nejma want peace, each has a different experience during the founding of Israel; Esther is a Jewish girl who participtes in the founding, and Nejma is a Palestinian who becomes a refugee

      Wandering tar2004
      2,9
    • »Daher war der Aufenthalt in Ogoja für mich zu einem Kleinod geworden, zu einer strahlenden Vergangenheit, die ich nicht verlieren konnte. Und so erinnerte ich mich an die schimmernde rote Erde, die von der Sonnenhitze rissig gewordenen Wege, den Wettlauf barfuß über die Savanne zu den Festungen der Termitenhügel, das Heraufziehen des abendlichen Gewitters, die lauten, lärmenden Nächte, unsere Katze, die sich auf dem Wellblechdach mit Wildkatzen paarte, die Benommenheit, die der Fieberglut in den frühen Morgenstunden folgte, wenn durch das Moskitonetz kühle Luft hereindrang. Diese schwüle Hitze, dieses Brennen, dieses Beben.« Die für ihn fremde und zugleich magische Welt Afrikas, wie er sie als Achtjähriger 1948 auf einer Reise kennenlernte, sollte J. M. G. Le Clézio nie mehr loslassen. Eine Welt, deren Klänge und Farben, Freiheiten wie Gefahren er uns auf lebendige Weise näherbringt. Daneben erzählt er von seiner Familie und dem Verhältnis zu seinem Vater, dem er hier zum ersten Mal begegnete. ›Der Afrikaner‹ ist der faszinierende Bericht über eine Reise und die eigene Vergangenheit.

      Der Afrikaner2004
      3,6
    • »Der anspruchvollste, umfassendste und eindrucksvollste Roman Le Clézios.« Nizza in den 1950er Jahren. Der fünfzehnjährige Jean Marro besucht oft seine blinde alte Tante Catherine, die ihm Geschichten von der Insel Mauritius erzählt, dem verlorenen Paradies der Marros. Tante Catherine ist für Jean der Schlüssel zu einer lebendigen Vergangenheit, die Verbindung zu dem Bretonen Jean Eus Marro, der nach der Französischen Revolution an der Kanonade von Valmy teilnahm und später nach Mauritius auswanderte. Jeans Gegenwart ist geprägt vom Algerienkrieg, der Frankreich erschüttert. Er flüchtet nach London, um Medizin zu studieren, zieht ruhelos weiter nach Mexiko, wo er 1968 die Niederschlagung des Volksaufstands erlebt. Politische Revolutionen und private Revolten prägen sein Leben; jede Phase steht im Zeichen einer intensiven Liebesbeziehung. Ruhe findet er erst bei der Algerierin Mariam, mit der er nach Mauritius fährt. Revolutionen ist Le Clézios persönlichstes Buch. Nizza, London, Mexiko, Mauritius sind Stationen seines Lebens. Jean Marro ist sein fiktionales Alter Ego. Das Widerspiel der verschiedenen Epochen, die wechselseitige Spiegelung der Charaktere und die klare, poetische Sprache machen den Roman zu einem großen Leseerlebnis.

      Revolutionen2003
      3,7
    • Diego en Frida

      De geschiedenis van een legendarisch paar

      • 252 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Geschiedenis van het huwelijk van de twee belangrijke Mexicaanse schilders Diego Rivera (1886-1957) en Frida Kahlo (1907-1954).

      Diego en Frida2002
    • Deux enfants vivent une expérience qui bouleverse leur vie : Petite Croix, jeune aveugle en quête de la couleur bleue, découvre la beauté du monde au cours d'un étonnant voyage intérieur, tandis que Gaspar, élevé dans une ville, se voit révéler la liberté du nomadisme... Des histoires insolites où les enfants sont des magiciens qui nous entraînent de l'autre côté du miroir. Récits initiatiques, passages d'un monde à un autre, ces nouvelles poétiques semblent nées du rêve d'un écrivain.

      Peuple Du Ciel Suivi de les Bergers2002
      3,5
    • Coeur brûle

      et autres romances

      • 188 Seiten
      • 7 Lesestunden

      "Il avait fait chaud cet été-là en Provence, une chaleur tyrannique, menaçante. Vers juillet, Pervenche est partie. Elle ne s'était même pas présentée au bac, à quoi bon ? Elle n'avait rien fait, elle savait bien qu'elle ne pouvait pas réussir. Toute l'année, elle avait traîné, surtout avec "Red" Laurent, dans les bistros, les boîtes, les fêtes, ou simplement dans la rue. Elle buvait des bières, elle fumait. L'après-midi, elle retrouvait Laurent devant un garage abandonné, au pied de la colline. Laurent soulevait le rideau de tôle, et ils se glissaient à l'intérieur. Ça sentait le cambouis, et une autre odeur plus piquante, comme de la paille, ou de l'herbe qui fermente. Ils faisaient l'amour par terre, sur une couverture."

      Coeur brûle2000
      2,9
    • In volle zee

      • 190 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Een tienermeisje, dat als verstekelinge op een zeilschip door de kapitein is aanvaard, begeleidt later diens levenseind.

      In volle zee1999
      3,5
    • Gens des nuages

      • 151 Seiten
      • 6 Lesestunden

      "De ce voyage vers la Saguia el Hamra, nous avions parlé depuis la première fois que nous nous étions rencontrés. Les circonstances, nos occupations, nos préoccupations familiales, ainsi que la situation troublée dans laquelle se trouvait une grande partie du territoire des nomades Aroussiyine avaient rendu ce retour improbable, voire impossible.Et voici que tout d'un coup, alors que nous n'y songions plus, le voyage devint possible. Il était venu à nous quand nous ne l'espérions plus. Nous pouvions en parler d'une façon très simple, comme s'il s'agissait de visiter une province lointaine.Nous voulions entendre résonner les noms que la mère de Jemia lui avait appris, comme une légende ancienne, et qui prenaient maintenant un sens différent, un sens vivant : les femmes bleues ; l'assemblée du vendredi ; les Chorfa, descendants du Prophète ; les Aït Jmal, le Peuple du chameau ; les Ahel Mouzna, les Gens des nuages, à la poursuite de la pluie. Nous sommes partis sans réfléchir, sans savoir où nous allions, sans être même sûrs que nous y arriverions."Jemia et J.M.G. Le Clézio.

      Gens des nuages1999
      3,2
    • Histoires d'enfance

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Çocukluğun şiirini, sevgisini, büyüsünü ve başkaldırısını taşıyan 17 muhteşem öykü... 17 büyük yazar... Yıllardır AIDS'li çocuklar yararına çalışan Sol en si'nin hazırladığı bu dev edebiyat buluşmasında kimler yok ki... Güncel Yayıncılık, Sol en si'nin dünyadaki AIDS'li çocuklar adına başlattığı bu dayanışmaya elinizdeki kitabı Türk okuruna sunarak destek veriyor...

      Histoires d'enfance1998
      3,4
    • Das Werk von Jean-Marie Gustave Le Clézio - Romane und zahlreiche Erzählungen - ist vielschichtig und facettenreich, seine Schreibweise dicht und poetisch; gerühmt wird die Musikalität, ja hypnotische Macht seiner Texte. Die Auswahl aus seinem Werk versammelt Erzählungen, in denen es um magisch-phantastisch getönte Erlebnisse von Kindern und Jugendlichen geht. Ungekürzte und unbearbeitete Textausgabe in der Originalsprache, mit Übersetzungen schwieriger Wörter am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.

      Villa Aurore et autres histoires1998
      4,0
    • Fisch aus Gold

      • 253 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Laila, die als kleines Kind geraubt und nach Rabat verkauft wurde, gelingt nach dem Tod ihrer Herrin die Flucht. In Paris taucht sie unter und schafft es trotz aller Schwierigkeiten, sich ein Leben aufzubauen.

      Fisch aus Gold1997
      3,5
    • Der Autor, dem Frankreich zu Füßen liegt Im Jahr 1891 fahren die Brüder Archambau nach Mauritius in die Heimat der Familie. Auf der Schiffsreise, die über Aden führt, wo der Arzt Jacques den todkranken Dichter Rimbaud behandelt, brechen die Pocken aus. Die Passagiere, Europäer und indische Kulis, dürfen deshalb in Mauritius nicht an Land, sondern kommen auf einer nahen, von Indern bewohnten Insel in Quarantäne. Unter den verschiedenen Gruppen brechen bald unerträgliche Spannungen auf. Nur Léon, tief beeindruckt vom Dichter des Trunkenen Schiffs, fühlt sich nicht eingeschlossen. Er erfährt die Insel und die Weite des Meers als Befreiung und seine Liebe zu der jungen Inderin Suryavati als Aufbruch in ein neues Leben. In drei kunstvoll miteinander verwobenen Handlungssträngen, die von der Gegenwart bis weit in die Kolonialzeit reichen, erzählt Le Clézio in wunderbar klarer Sprache die Geschichte der Archambaus. Er entführt den Leser in eine fremde Welt, nimmt ihn mit auf Spurensuche in der Ferne. Dieser poetische Roman, Familiensaga und Abenteuergeschichte in der Tradition Joseph Conrads und R. L. Stevensons, führt auf eine kleine tropische Insel vor Mauritius im Indischen Ozean. Für die Brüder Jacques und Léon Archambau, deren ungewöhnliches Schicksal J. M. G. Le Clézio erzählt, ist die Insel Hölle und Paradies zugleich.

      Ein Ort fernab der Welt1997
      3,9
    • Voyage à Rodrigues

      • 145 Seiten
      • 6 Lesestunden

      En écrivant Le chercheur d'or, J.M.G. Le Clézio s'était inspiré d'aventures vécues par son grand-père. Dans ce Journal, Le Clézio raconte son voyage vers l'île Rodrigues sur les traces de son grand-père et de la légende qu'il a laissée.«Ai-je vraiment cherché quelque chose ? J'ai bien sûr soulevé quelques pierres, sondé la base de la falaise ouest, à l'aplomb des cavernes que j'ai repérées à mon arrivée dans l'Anse aux Anglais. Dans la tourelle ruinée de la Vigie du Commandeur (peut-être une ancienne balise construite par le Corsaire), dans les étranges balcons de pierres sèches, vestiges des anciens boucaniers, j'ai cherché plutôt des symboles, les signes qui établiraient le commencement d'un langage. Quand je suis entré pour la première fois dans le ravin, j'ai compris que ce n'était pas l'or que je cherchais, mais une ombre, quelques choses comme un souvenir, comme un désir.»

      Voyage à Rodrigues1997
      3,1
    • Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wandert Esther mit ihrer Mutter nach Palästina aus. Auf dem Weg nach Jerusalem begegnet sie der Palästinenserin Nejma, die mit Landsleuten auf der Flucht in ein Lager ist. Obwohl die beiden jungen Frauen nur kurz zusammen sind, empfinden sie sich als Schwestern; gegen die Kriege, die sie trennen, begehren beide auf.

      Fliehender Stern1996
      3,8
    • Eine der schönsten und schrecklichsten Liebesgeschichten: die Beziehung zwischen Frida Kahlo und Diego Rivera fällt in die Epoche des gesellschaftlichen und künstlerischen Aufbruchs, die Jahre nach der mexikanischen Revolution. Le Clézio hat die ergreifende Doppelbiographie dieses so gegensätzlichen Paares geschrieben, als sei sie ein Roman.

      Diego und Frida1995
      3,7
    • Wie sein Held Fintan hat Le Clézio seine Kindheit in Afrika verbracht und mit diesem Werk den Roman einer nie vergessenen Initiation geschrieben. Fintan Allen wird die Erinnerungen an seine Kindheit in Onitsha am Niger, das Tamtam der Trommeln, tropische Gewitter und Fahrten mit der Piroge nie vergessen. Im Frühjahr 1948 reist er mit seiner Mutter Maou von Frankreich nach Nigeria, wo sie seinen Vater Geoffroy wiedertrifft, von dem sie durch den Krieg getrennt war. Maou, die von einer afrikanischen Idylle träumt, sieht sich bald der Feindseligkeit der kolonialen Gesellschaft und der Brutalität des Landes gegenüber. Geoffroy hat sich in eine Traumwelt geflüchtet und sucht besessen nach der mythischen Stadt Meröe, die von einer schwarzen ägyptischen Königin gegründet worden sein soll. Während seine Eltern ihren unerfüllten Träumen nachhängen, erlebt Fintan mit seinem schwarzen Freund aufregende Abenteuer und taucht tief in das afrikanische Leben ein. Als Geoffroy schwer erkrankt und die Familie Afrika verlassen muss, nimmt Fintan ein Stück von Afrika für immer mit sich nach Europa. Die kunstvolle Verknüpfung von persönlichen Schicksalen mit den Mythen des Kontinents und den Bildern einer geheimnisvollen, archaischen Welt, die im Biafrakrieg unterging, macht dieses Buch zu einer faszinierenden Lektüre.

      Onitsha1991
      3,8
    • Mondo

      • 330 Seiten
      • 12 Lesestunden
      Mondo1987
      3,5
    • ALBUMS JEUNESSE: Balaabilou

      • 32 Seiten
      • 2 Lesestunden

      «Est-ce que je t'ai déjà parlé de Balaabilou?» demande Naman le pêcheur à Lalla. Dans une ville d'Orient vivait autrefois un puissant émir qui avait une fille très belle, du nom de Leila. Une terrible sécheresse s'abattit un jour sur le royaume. Pour faire cesser la malédiction, l'émir dut abandonner sa fille unique dans la forêt. C'est alors que, la nuit venue, le chant d'un oiseau s'éleva Chaque jour, Lalla rejoint sur la plage Naman qui, auprès d'un feu et de sa marmite de poix pour calfater sa barque, sait enchanter les enfants de ses contes merveilleux. Comme celui de loiseau Balaabilou qui sauva la belle princesse Leila dune mort affreuse, et son royaume de la sécheresse. Si grande était la puissance de son amour Un récit merveilleux et poétique de J.M.G. Le Clézio pour une histoire aux allures de conte des "Mille et Une Nuits", superbement illustrée par Georges Lemoine.

      ALBUMS JEUNESSE: Balaabilou1985
      3,6
    • Auf der Insel Mauritius verbringt Alexis, der Ich-Erzähler, seine Kindheit in einer tropischen Landschaft nahe dem Meer. Die Mutter unterrichtet die Kinder zu Hause, während der Vater, ein Träumer, ihnen den Sternenhimmel erklärt. Doch das paradiesische Leben endet abrupt, als der Vater 1892 bankrottgeht und ein Zyklon das Land verwüstet. Verarmt lebt die Familie in Forest Side, wo der Vater stirbt. Um der Armut zu entkommen, bricht Alexis 1910 mit einem Segelschoner zu einer fantastischen Reise auf, um einen sagenhaften Schatz zu heben, den sein Vater ihm verraten hat – das Gold des Korsaren auf Rodriguez, einer kleinen Insel im Indischen Ozean. Trotz seiner verzweifelten Suche bleibt das Gold unauffindbar. Uma, eine junge Schwarze, rettet ihn, und er glaubt, bei ihr das Glück gefunden zu haben. Doch der Erste Weltkrieg bricht aus, und Alexis meldet sich freiwillig, kämpft in der englischen Armee an der Somme. Diese Zeit beschreibt er als 'tote Jahre'. Nach seiner Rückkehr nach Mauritius ist er erwachsen geworden, hat sich von seiner Familie entfremdet, und die Erinnerungen an Uma und seine Kindheit verblassen. Der Goldschatz von Rodriguez existiert nicht, doch das, was er auf seiner Reise suchte, findet er schließlich in sich selbst.

      Der Goldsucher1985
      3,8
    • La ronde et autres faits divers

      • 281 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Onze " faits divers ", d'une banalité tout apparente.Qu'il s'agisse d'un groupe d'ouvriers misérables passant en fraude la frontière italienne, de deux jeunes filles fugueuses, d'un enfant voleur, d'une femme accouchant seule sur la moquette d'un mobile home, surveillée par son chien-loup au regard de braise, qu'il s'agisse de la fillette broyée par un camion, ou de la fillette violée dans une cave de H. L. M., l'auteur impose aux faits une étrangeté bouleversante. L'incident s'annule au profit du dénominateur commun de toute souffrance humaine qu'articulent l'horreur de la solitude, la répression, l'injustice et, quoi qu'il arrive, le fol et vain espoir de rencontrer, dans l'amour et dans la liberté, une merveilleuse douceur.

      La ronde et autres faits divers1982
      3,6
    • Die Sonne und der Wind, die karge Schönheit der Wüste prägen das Leben der jungen Marokkanerin Lalla. Nach dem Tod ihrer Mutter lebt sie bei einer Tante in den Slums einer Küstenstadt. Ihre Zeit verbringt sie am Strand oder am Wüstenrand, wo sie Tiere und Pflanzen beobachtet. Hartani, ein stummer Hirte, ist ihr treuer Begleiter. Lalla träumt von den blauen Männern, dem nomadischen Volk der Tuareg, deren Geschichten sie geprägt haben. Als sie mit einem ungeliebten Mann verheiratet werden soll, flieht sie nach Marseille und findet Arbeit in einem einfachen Hotel. Dort wird ihr das Elend der nordafrikanischen Einwanderer und die Brutalität der Großstadt bewusst, was ihr zeigt, dass sie ein Kind der Wüste ist. Obwohl ein Fotograf sie entdeckt und ihre Bilder in großen Magazinen veröffentlicht, zieht es sie zurück in ihr Heimatland. Dort fühlt sie sich den blauen Männern, ihren Vorfahren, näher und bringt das Kind zur Welt, das sie von Hartani erwartet. Der Autor kontrastiert kunstvoll die Schönheit der Sahara mit der „Wüste“ Marseille und verknüpft die Geschichte der Tuareg mit Lallas. Die Ursprünglichkeit Lallas, die Fremdartigkeit der Tuareg, die zauberhaften Naturbeschreibungen und die poetische Sprache fesseln den Leser.

      Wüste1980
      3,7
    • Lullaby

      • 72 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Un matin du mois d'octobre, Lullaby décide de ne plus aller en cours. Elle écrit

      Lullaby1978
      3,5
    • Sbírka próz nadaného francouzského autora. S velkou silou básnické imaginace se v nich snaží vyslovit životní pocit, ohraničený časem bolesti či myšlenkového posunu. Jeho prózy nemají děj, anebo jen ilustrativní, ve vztahu k pocitům postav a jejich cílem je zachytit neopakovatelný okamžiklidského prožitku, vytržený z neúprosně plynoucího času. Přestože v nich nelze najít žádné světonázorové hledisko, všechny spojuje stesk nad konečností života a úzkost z neznámé budoucnosti, vesměs symbolizovaná sluncem všechnu vláhu, horečkou a vyprahlostí smyslů. Největší přednosti této knihy je její básnický jazyk, výborně přetlumočený.

      Horečka1967
    • Roku 1963 vyšlá a hned i významnou literární cenou vyznamenaná románová prvotina mladého francouzského spisovatele (nar. 1940), jež se zcela vymyká z módního proudu soudobé francouzské prózy. V příběhu člověka ztrácejícího podtlakem životní nejistoty a pocitu stálého ohrožení válkouduševní rovnováhu, hledá autor odpověď na otázku, kdo vlastně je šílený: zda člověk střetávající se s okolním světem anebo svět jej obklopující.

      Zápis o katastrofě1965
    • Das Protokoll

      • 294 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Niemand weiß, woher Adam Pollo kommt – auch er selbst nicht. Er lebt zurückgezogen und einsam in einem Haus am Meer, seine Versuche, Kontakt mit Mitmenschen aufzubauen scheitern. Für ihn gibt es nur die rein sinnliche Wahrnehmung. Tiere, Dinge und Menschen sind für ihn gleichwichtige oder unwichtige Daseinsformen. Schließlich landet er zur Beobachtung in einer Nervenklinik. Mit bewundernswerter Sprachartistik beschreibt Le Clézio einen menschlichen Daseinszustand, der in seiner strengen Konsequenz und seinem großartigen Entwurf vieles Vergleichbares hinter sich lässt. Nobelpreis für Literatur 2008.

      Das Protokoll1963
      3,2