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Martha Gellhorn

    8. November 1908 – 15. Februar 1998

    Diese amerikanische Autorin gilt als eine der größten Kriegsberichterstatterinnen des 20. Jahrhunderts. Ihre Berichterstattung zeichnet sich durch scharfe Einblicke in menschliche Schicksale im Kontext von Kriegskonflikten aus. Sie übertrug ihre Erfahrungen und Beobachtungen auch in die Belletristik, wo sie sich häufig mit Themen wie Gerechtigkeit und menschlichem Mut auseinandersetzt. Ihr Vermächtnis lebt durch den renommierten Journalistenpreis weiter, der ihren Namen trägt.

    Martha Gellhorn
    Das Gesicht des Friedens. Band 2
    Neue Frau - 12511: Paare, Paare
    Reisen mit mir und ihm
    Paare
    Die Araber von Palästina. Reportagen über arabische Flüchtlinge, Eichmann und den Sechstagekrieg
    Muntere Geschichten für müde Menschen
    • Martha Gellhorn, die berühmte Kriegsreporterin, schrieb in den sechziger Jahren über das "Palästina-Problem". Sie erkundete die Hintergründe des jüdischen Heimatsbedarfs und berichtete von ihrer Reise durch Deutschland sowie dem Eichmann-Prozess. Gellhorn stellte fest, dass Palästinenserführer Geld für die Ausbildung von Kämpfern verwendeten, anstatt Bildung zu fördern.

      Die Araber von Palästina. Reportagen über arabische Flüchtlinge, Eichmann und den Sechstagekrieg2024
      3,8
    • Die hochgewachsene, attraktive und unternehmungslustige Beryl Markham war im Afrika der Tania Blixen eine außergewöhnliche Frau. In ihren Memoiren beschreibt die leidenschaftliche Fliegerin ihr abenteuerliches Leben im Afrika der Kolonialzeit. Sie erzählt vom kenianischen Hochland und seinen Bewohnern, den Kikujus und den stolzen Massai, berichtet von der Elefantenjagd und den Weißen und nicht zuletzt von ihrem fliegerischen Bravourstück 1936, dem Alleinflug über den Atlantik von Ost nach West. Der literarische Bericht einer mutigen Frau.

      Westwärts mit der Nacht2015
      4,2
    • The Trouble I've Seen

      • 266 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Martha was the youngest of sixteen, handpicked reporters who filed accurate, confidential reports on the human stories behind the statistics of the Depression directly to Roosevelt's White House.

      The Trouble I've Seen2012
      4,2
    • Das Gesicht des Krieges

      Reportagen 1937-1987

      • 567 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Die erste Reportage in diesem Buch wurde vor neunundvierzig Jahren verfasst. Nach jahrzehntelangen Beobachtungen von Kriegen betrachtet die Autorin diese als endemische menschliche Krankheit und Regierungen als deren Überträger. Von ihren Erlebnissen im Spanischen Bürgerkrieg, den sie mit Ernest Hemingway teilte, über den Zweiten Weltkrieg und die Befreiung Dachaus bis hin zu Konflikten in Vietnam und Nicaragua berichtete sie fünfzig Jahre lang von nahezu jedem Schlachtfeld. Ihr Fokus lag dabei stets auf der leidenden Zivilbevölkerung, deren Elend sie eindringlich dokumentierte. Sie forderte eine bessere Art, die Geschicke der Welt zu lenken, als durch Kriege. Die Autorin wurde am 8. November 1908 in St. Louis geboren, studierte in Bryn Mawr und zog 1930 nach Paris. 1937 folgte sie Hemingway in den Spanischen Bürgerkrieg und war bis zum Ende des Kalten Krieges bei jedem bedeutenden internationalen Konflikt als Kriegsreporterin an vorderster Front. Sie starb am 16. Februar 1998 auf eigenen Wunsch in London. In den letzten Jahren wurden ausgewählte Werke der Autorin neu oder erstmals auf Deutsch veröffentlicht. Der Übersetzer hat zuvor Werke von Autoren wie Zora Neale Hurston und J.R.R. Tolkien übersetzt.

      Das Gesicht des Krieges2012
    • Die Korrespondenz der Kriegsreporterin Martha Gellhorn bietet Einblicke in ihr außergewöhnliches Leben im 20. Jahrhundert. Ihre Briefe, zusammengestellt von Caroline Moorehead, dokumentieren ihre Berichterstattung aus Krisengebieten und ihr Streben nach einem intensiven, selbstbestimmten Leben. Ein wertvoller Schatz für Leser.

      Ausgewählte Briefe2009
    • Martha Gellhorn war eine Kämpferin, als Kriegsreporterin wie als Frau. Den Zumutungen der Geschlechterrollen antwortet sie in ihren Erzählungen mit Satire und Witz, aber auch mit heller Verzweiflung. So ist Lotte aus »Eine vielversprechende Karriere« ein altmodischer Mensch und nimmt Freundschaften ernst. Wo sie kann, will sie helfen, aber ihren Freund Claud bewahrt sie dennoch nicht vor seinem Liebesunglück. In »Der Gewiefte« erklimmt Théodore mühelos die Karriereleitern von Paris, London und New York, aber sein Herz erblüht erst, als er Anne trifft. In »Fall und Auftsieg von Mrs. Hapgood« bekämpft Mrs. Hapgood ihren Ehekummer mit Wein und exzessiven Einkäufen, es hilft alles nichts, auch ncht der Versuch, als leichtes Mädchen ein wenig Glück zu finden. Martha Gellhorn brannte wie eine Kerze von beiden Seiten – im Leben wie im Schreiben. Aber im Schreiben fand sie die Freiheit und Kraft, dem Leben die Stirn zu bieten. »Muntere Geschichten für müde Menschen« ist der Beweis.

      Muntere Geschichten für müde Menschen2008
      4,3
    • Paare

      Ein Reigen in vier Novellen

      Vier Paare, vier Novellen, ein Versprechen: In guten wie in schlechten Tagen, In Reichtum und Armut, In Gesundheit und Krankheit, Bis der Tod uns scheide. Martha Gellhorn lotet in vier ironisch eleganten, zutiefst berührenden Novellen Varianten von Paarbeziehungen aus. Eine junge Amerikanerin in Italien beobachtet an ihrem hochblütigen Prinzen späte Anzeichen von Selbständigkeit, die Gesellschaftslöwin treibt ihre lethargischen Männer zu immer neuen karrieristischen Höhenflügen, die ewig Kranke tyrannisiert Umwelt und Ehemann, und der rastlose Kriegsphotograph gibt auch im Tod das Geheimnis seiner großen Liebe nicht preis

      Paare2007
      3,7