All Corydoras
- 144 Seiten
- 6 Lesestunden






In diesem berührenden Memoir schildern Heike und Frank ihre Erfahrungen auf der Frühchenstation, geprägt von Angst, Hoffnung und Liebe zu ihrem Sohn. Mit einem ironisch-tiefsinnigen Stil beleuchtet das Buch, wie sich das Leben in Extremsituationen auf die wesentlichen Werte von Familie und Elternschaft reduziert – aus der Perspektive des Vaters.
Die KRACHKULTUR bringt bahnbrechende Literatur aus der ganzen Welt. Große Autoren und neue Stimmen. Leise und laute. Zu heiklen Themen wie Heimat und Sexismus, und zu den schönen Momenten im Leben, die im Alltag untergehen. Die spannende Literaturzeitschrift für heute. Jedes Heft sorgt für Debatten, von FAZ bis Neues Deutschland. Die Süddeutsche sagt, die KRACHKULTUR tanzt „niemandes Pfeife nach“. FAZ Woche nennt sie „ein kleines Mirakel“. Der Bayerische Rundfunk mahnt: „Nicht versäumen!“ Für das Hamburger Abendblatt ist die Krachkultur gar „Pflichtlektüre für Literaturkenner“. Und Welt kompakt urteilt: „Es gibt in KRACHKULTUR kaum einen Beitrag, sei es Gedicht, Story oder Essay, der sich nicht der Lektüre lohnte.“ Die KRACHKULTUR wird mit Texten die Welt nicht aus den Angeln heben – aber sie rüttelt sie manchmal gehörig durch. Im aktuellen Heft steht ein Interview mit Colson Whitehead, der für Underground Railroad und Die Nickel Boys gleich zweimal den Pulitzer-Preis erhielt. Außerdem geht es um das Frauenbild im Deutschrap, ein Violine spielendes Wunderkind in der DDR, Beethovens Sterbezimmer und einen mehr oder weniger echten Tag im Leben von Bob Dylan. Mit dabei sind Skandalautor Tom Kummer, Pop-Literat Eckhart Nickel, der große englische Lyriker Philip Larkin und Bestseller-Biologe Josef H. Reichholf.
Dies ist keine Musikhistorie im herkömmlichen Sinne. In kleinen unterhaltsamen und witzigen Geschichten, Variationen, Glossen, Mini-Essays und kritischen Exkursen beschwört das Buch die Faszination dieser Musikrichtung, die ja zugleich viel mehr ist: eine Lebenseinstellung und Weltanschauung nämlich. Nach dem großen Erfolg des ersten Buches erzählt der Autor nun in 33 Bonustracks neue komische, tragische und tragikomische Geschichten von fast vergessenen Helden (Demon, Badlands etc.), von der sprichwörtlichen Gastfreundschaft der Metalheads, vom Metal im Nahen Osten, von Jerry Cotton, der auch nicht mehr um Heavy Metal herumkommt, und Gary Moore, der im Tod dann doch wieder ein echter Metaller war, von Metal-Dorfdiscos, den einschlägigen Musikvideos, von Anthrax als Modepionieren, vom Doping in der Szene und vielem mehr. Das erste und einzige Lemmy-Lexikon beschließt dieses um ein Drittel erweiterte Standardwerk.
Kritische Edition des Romanfragments auf Basis der Handschriften des frühen X-Astes unter Berücksichtigung der gesamten Überlieferung Textband
Eine wissenschaftlich abgesicherte Edition von Gottfrieds Tristan-Roman gehörte lange zu den größten Desideraten der germanistischen Mediävistik: Bisher gab es keine Ausgabe, die einen verlässlichen Text oder einen vollständigen Variantenapparat bot. Mit dieser Ausgabe wird erstmals eine transparente, textkritisch reflektierte und autornahe Edition vorgelegt, die die gesamte Überlieferung berücksichtigt. Sie stellt Variantenmaterial, textkritische Erklärungen, forschungsgeschichtliche Einblicke und zahlreiche Verständnishilfen zur Verfügung, wie sie für Gottfrieds Werk bislang noch nicht vorgelegen haben. Damit soll sie auch die zukünftige Forschung anregen.
Erfolgsautor Frank Schäfer präsentiert in rund dreißig Einzelporträts einen Katalog verbotener Bücher vom 18. Jahrhundert bis heute, von Clelands verruchter "Fanny Hill" bis hin zu Maxim Billers viel diskutiertem Roman "Esra"--Bücher, in denen Sex, Drogen und Gewalt eine entscheidende Rolle spiele und die häufig genug Klagen und geschwärzte Stellen zur Folge hatten. In unterhaltsamen Essays - und einigen aktuellen Interviews mit Autoren und Verlegern - beleuchtet dieses Buch die dunklen Kapitel unserer Literatur- und Gesellschaftsgeschichte
Kultbücher werden nicht von Verlagen gemacht, Kultbücher erhalten ihren Ritterschlag von der Leserschaft. Daher verpassen Sie nicht die Neuausgabe dieses faszinierenden Werkes von Frank Schäfer!
Heavy Metal war schon bald nach seiner Erfindung nicht mehr bloß Musik. Metalheads neigen zur Gemeindebildung. Ein Buch, das sich mit der Fankultur und der Infrastruktur dieser Szene befasst und sie selbst ausgiebig zu Wort kommen lässt, fehlte jedoch bisher. »Talking Metal« schließt nun diese Lücke. Indem Frank Schäfer Gespräche mit Fans zu einem vielstimmigen Ganzen arrangiert, beschreibt sich die Szene gewissermaßen selbst. Authentisch, wahrhaftig, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Hier kommen ausschließlich Die-hard-Fans zu Wort, die Heavy Metal auch insofern leben, als sie ihre Passion zum Beruf gemacht haben. Labelchef, Cover-Illustrator, Konzertveranstalter, Fachjournalistin, Musikwissenschaftler, Gitarrenbauer, Roadie, Club-Besitzer, Filmemacher, Fan-Club-Vorsitzende, PR-Agentin usw. – sie alle erzählen ihre ganz persönliche Heavy-Metal-Biografie und erklären dabei ihre Profession. »Talking Metal« von Frank Schäfer bietet somit nicht nur eine unverstellte Innenansicht der Szene, sondern auch einen interessanten Blick hinter die Werktore der wie geschmiert laufenden Metal-Industrie.
Die Legende
„3 DAYS OF PEACE AND MUSIC“ verhieß ein rotes Plakat mit einer Friedenstaube auf einem stilisierten Gitarrenhals. Die gleichzeitig im ganzen Land geschaltete Zeitungsannonce wurde noch ein bisschen konkreter: „Geht mal drei Tage lang spazieren, ohne einen Wolkenkratzer oder eine Verkehrsampel zu sehen. Lasst einen Drachen steigen, legt euch in die Sonne. Kocht euch das Essen selber und atmet saubere Luft.“ Und erst die Musik: Mit Jimi Hendrix, Janis Joplin, The Who, Joan Baez u. a. war diese „Aquarian Exposition“ hoch - karätig besetzt. Und so pilgerten am 15. August 1969 zwischen 400.000 und 500.000 Besucher in die Catskill Mountains. Der Verkehr brach zusammen, die Versorgungslage war katastrophal, es fehlte an allem, außer an Dope. Der Gouverneur von New York drohte, den Ausnahmezustand auszurufen, alle Welt erwartete eine Katastrophe. In Woodstock wurde der Hippie-Traum von Liebe, Friede, Brüderlichkeit, Ekstase und Transzendenz für drei volle Tage Wirklichkeit. Hier feierte die Gegenkultur ihr letztes großes Fest, und das im Angesicht Vietnams. Woodstock ist der legendäre Kulmina tionspunkt der Hippiebewegung und zugleich ihre größtmögliche Verdichtung.