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Verena Dohrn

    25. Juli 1951
    Transit und Transformation
    Literaturfabrik Die Literaturfabrik : die frühe autobiographische Prosa V.B. Šklovskijs - ein Versuch zur Bewältigung der Krise der Avantgarde
    Baltische Reise
    Reise nach Galizien
    • Baltische Reise

      • 283 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Eine Reise durch Gegenwart und Geschichte der baltischen Vielvölkerlandschaft und die kulturelle Vielfatl der heutigen Nationalstaaten

      Baltische Reise
    • Transit und Transformation

      Osteuropäisch-jüdische Migranten in Berlin 1918 - 1939

      • 340 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Eine Demontage des Stereotyps vom »Ostjuden« Seit Ende des 19. Jahrhunderts, vor allem aber seit Anfang der 1920er Jahre war Berlin für Juden aus Osteuropa Zuflucht und Zwischenstation. Die deutsche Metropole wurde eines der größten Migrationszentren in Europa. Die jüdischen Einwanderer aus Osteuropa waren zumeist Kriegs-, Pogrom- und Revolutionsflüchtlinge. Sie unterschieden sich nach Sozialstatus ebenso wie nach kulturellen und politischen Optionen. Verbunden waren sie jedoch durch Erinnerungen an das, was sie erlebt und zurückgelassen hatten. Viele der Migranten lebten im Scheunenviertel, andere im bürgerlichen Charlottenburg, das aufgrund des hohen russischen Anteils der Bevölkerung auch Charlottengrad genannt wurde. Das erlebte Leid und die Erfahrungen in der Fremde trennten die Flüchtlinge von der deutschen Gesellschaft. Gleichzeitig kam es aber - vor allem in Kreisen der Arbeiterbewegung und der Literaturavantgarde - zu Verflechtungen und Wechselwirkungen west- und osteuropäischer Einflüsse. Die Einwanderer machten Berlin zu einem Zentrum jüdischer Kultur und waren zugleich Teil der multikulturellen Stadtlandschaft. Ihre Erfahrungen, Weltwahrnehmungen und Überlebensstrategien in der Großstadt stehen im Mittelpunkt des Bandes. Etwa die Hälfte der Beiträge ist in englischer Sprache verfasst.

      Transit und Transformation