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Marie Cartier

    Marie Cartier ist eine Gelehrte, bildende und Performance-Künstlerin, queere Aktivistin, Dichterin und Theologin, die sich aktiv für sozialen Wandel einsetzt. Ihre akademische Arbeit konzentriert sich auf feministische Queer-Gender-Studien, was durch ihre kürzlich abgeschlossene Promotion in Religionswissenschaft unterstrichen wird. Cartier lehrt an der UC Irvine und der CSU Northridge, wo sie ihr tiefes Verständnis von Gender, Religion und künstlerischem Ausdruck weitergibt. Ihr Schaffen ist von Aktivismus und dem Streben nach gesellschaftlicher Veränderung geprägt.

    Der Menschenfeind
    Baby, You are My Religion
    • Baby, You are My Religion

      Women, Gay Bars, and Theology Before Stonewall

      • 270 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Focusing on the Stonewall Inn, this book explores its significance as a pivotal site for the gay liberation movement. It highlights how gay bars in 1950s America served as sacred spaces for the LGBTQ+ community, providing refuge and fostering a sense of belonging. Through this lens, the narrative delves into the cultural and social dynamics of the era, offering a rich understanding of the rebellion that sparked a transformative movement.

      Baby, You are My Religion
      4,2
    • Molières Komödie Der Menschenfeind wurde am 4. Juni 1666 uraufgeführt. Es ist das Drama des Idealisten und strengen Sittenrichters Alceste, der für sich und andere den Anspruch erhebt, ganz ohne Heuchelei und nach den Regeln der Aufrichtigkeit und unbedingten Wahrhaftigkeit zu leben, und der damit in einer Welt der Höflinge und geschmeidigen Schmeichler nicht anders als scheitern kann. Das Stück hat zu vielfältigen übersetzungen und Bearbeitungen herausgefordert. Eine der besten Nachdichtungen ist die von Hans Magnus Enzensberger aus dem Jahr 1979. In einer unglaublichen Aneignungsleistung, mit brillantem Wortwitz und szenischem Einfallsreichtum, dabei aber in genauer Einhaltung der traditionellen Versform, überführt Enzensberger den Klassiker in die Seichtigkeiten unserer oberflächlichen Vergnügungsgesellschaft und bringt seine nach weit über 300 Jahren etwas matt gewordenen Oberflächen wieder auf Hochglanz. »Je genauer ich meinen Molière studierte, desto mehr Echos stellten sich ein. Auf Schritt und Tritt begegneten mir Mechanismen, Verkehrsformen, die denen der Komödie bis ins Detail glichen. Ich entdeckte, daß die Party, die am Abend des 4. Juni 1666 auf der Bühne des Theaters vom Palais-Royal begann, immer noch andauert...« Hans Magnus Enzensberger

      Der Menschenfeind
      3,6