Sämtliche Dichtungen des Jean Arthur Rimbaud
- 209 Seiten
- 8 Lesestunden
Deutsche Nachdichtung Zech, Paul Nachw. von Fritz, Walter Helmut 209 S. N.-A.






Deutsche Nachdichtung Zech, Paul Nachw. von Fritz, Walter Helmut 209 S. N.-A.
Die lasterhaften Balladen und Lieder des Francois Villon - bk799; dtv Verlag; Paul Zech; pocket_book; 1982
German
Paul Deutschland, dein Tänzer ist der Tod. Ein Tatsachenroman.
Begegnungen mit Tieren und seltsamen Menschen
Der Roman Tante Lisbeth zählt zu den Meisterwerken Honoré de Balzacs, der nicht zu Unrecht auf Ähnlichkeiten seiner Titelheldin mit Jago und Richad III. hinwies. Ins Bild kommt die Lebensgeschichte des häßlichen und verschlossenen Bauernmädchens Lisbeth Fischer aus den Vogesen, die von Jugend an zu den härtesten ländlichen Arbeiten gezwungen wird, während ihre hübsche Cousine Adeline verwöhnt wird. Durch eine seltsame Fügung heiratet Adeline den im Kriegsministerium einflußreichen Baron Hulot, gelangt dadurch in die vornehmsten Pariser Kreise und wird ihrem Mann im Hause wie in der Gesellschaft eine vorbildliche Gattin. Doch Adeline vergisst ihre Cousine Lisbeth nicht. Sie läßt sie nach Paris kommen und als »Verwandte» in ihrem herrschaftlichen Hause verkehren. Aus Neid gelobt nun die »Tante Lisbeth« für alle früheren und unsühnbaren neuen Demütigungen erbarmungslose Vergeltung. Sie will allen Hulots heimzahlen, was ihr zeitlebens an Schmach angetan wurde. So wird sie zu einer Heuchlerin und Intrigantin von geradezu genialischer Niederträchtigkeit, der es tatsächlich gelingt, die Familie des moralisch verworfenen Barons Hulot und seiner tugendhaft-frommen Frau in Tod und Verderben zu stürzen, wobei sie jedoch am Ende von der von ihr inszenierten menschlichen Katastrophe mitgerissen wird.
»Viele Grüße von Verhaerens Heim!« lautet der Text des ersten Stücks der erhaltenen Korrespondenz Stefan Zweigs mit dem gleichaltrigen Paul Zech; diese Postkarte wurde am 16. August 1910 in Caillou-qui-bique (Belgien) aufgegeben. Der Briefwechsel der beiden Schriftsteller ist zwar nur zu einem Teil erhalten (71 Briefe und Karten von Stefan Zweig, 50 von Paul Zech), gibt aber dennoch sehr klar konturierte Spiegelbilder der Partner. Stefan Zweig ermutigt den Freund und bstätigt ihn immer wieder in seiner Arbeit und seiner Haltung, legt ihm 1916/17 – zur Zeit des ›Jeremias‹ – im Brief unmittelbares Bekenntnis zur Humanität ab – Paul Zech kann sich Stefan Zweig gegenüber das Leid des Soldaten im Schützengraben von der Seele schreiben und ihm später von der Not seines Schicksals im argentinischen Exil klagen. In dem persönlichen und schriftstellerischen Austausch von Erlebnissen und Erfahrungen treten Weggefährten auf: Else Lasker-Schüler, Rainer Maria Rilke, Richard Dehmel. Paul Zechs Essay ›Stefan Zweig. Eine Gedenkschrift‹ und seit dem Ersterscheinen nicht wieder gedruckte gegenseitige Würdigungen und Rezensionen machen diesen Band zu einem Dokument der Freundschaft zweier Schriftsteller.
Paul Zech: Das rote Messer. Begegnungen mit Tieren und seltsamen Menschen in Südamerika. Der Vogel Tschudi und die Heuschrecken. Mordinsekten im Urwald. Toncueta-Indianer beim Fischfang. Paradies und Hölle der Seelöwen. Gemüsegärtner Pfuhl und die Ameisen. Die Giftschlangen von Butantan. Noco nua - Das rote Messer. Der Baum Choa-Chua'u. Der Mann ohne Gesicht. Besuch bei einer hundertjährigen Cuzá.