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Friedrich Vollhardt

    Scientia poetica 2
    Vom Umgang mit Literatur und Literaturgeschichte
    Gotthold Ephraim Lessing
    Laokoon
    • In seiner 1766 erschienenen kunsttheoretischen Schrift arbeitete Lessing die grundlegenden Unterschiede zwischen bildender Kunst und Literatur heraus und griff damit entscheidend in die ästhetischen Diskussionen seiner Zeit ein: Ausgehend vom Vergleich zwischen der spätantiken Laokoon-Gruppe und Vergils Erzählung der Ereignisse um Laokoon begründete er seine These, dass die Poesie die geistigere und weitere Kunst ist und dass ihr die Vorrangstellung gegenüber der bildenden Kunst zukommt. Die Studienausgabe gibt neben dem Text und einem genauen Kommentar, der Zitate übersetzt und Anspielungen aufschlüsselt, verschiedene Notizen, Entwürfe und Vorstudien sowohl zum »Ersten Theil« des ›Laokoon‹ als auch zu den von Lessing geplanten Fortsetzungen (Teil II und III) wieder.

      Laokoon
      3,8
    • Gotthold Ephraim Lessing

      Epoche und Werk

      • 490 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Dieser Band bietet eine umfassende Darstellung von Lessings Werk, die die Forschungslage analysiert, neue Perspektiven eröffnet und das Bild seiner Epoche skizziert. Gotthold Ephraim Lessing wird als herausragender Vertreter der deutschen Aufklärung angesehen, berühmt für sein Toleranzdenken, seine Unbestechlichkeit als Kritiker und die sprachliche Eleganz seiner Schriften. Doch dieses Bild greift zu kurz. Neben seinen bekannten Texten hat Lessing mit verschiedenen literarischen Formen experimentiert und Beiträge zu unterschiedlichen Disziplinen geleistet. Sein Werdegang ist zudem von Zufällen und Brüchen geprägt, die dem Idealbild des Aufklärers widersprechen. Die Gesamtdarstellung beschreibt Lessings Werk im Kontext seiner Zeit, beleuchtet die Forschung und präsentiert ihn als unabhängigen Intellektuellen, dem die Selbstaufklärung der Vernunft wichtig war. Die Monographie untersucht die Handlungsräume des Schriftstellers und folgt ihm in die aktuellen Debatten seiner Zeit, um die literarischen Konstellationen des 18. Jahrhunderts sichtbar zu machen. Unter den Begriffen Natur und Recht, Aufklärung und Religion sowie Individualität und Autorschaft zeigt diese Neudeutung, dass Lessings Denken mehr mit dem Späthumanismus um 1700 als mit dem Subjekt- und Freiheitsbegriff der Weimarer Klassik verbunden ist, auf den es jedoch vorausweist.

      Gotthold Ephraim Lessing
    • Vom Umgang mit Literatur und Literaturgeschichte

      Positionen und Perspektiven nach der "Theoriedebatte"

      • 476 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Die Beiträger dieses Bandes wollen angesichts der Vielfalt der theoretischen Konzepte für die gemeinsamen Problemfelder der Interpretation und der Literaturgeschichtsschreibung Begründungsverfahren für eine künftige Ausdifferenzierung des Fachs darstellen.

      Vom Umgang mit Literatur und Literaturgeschichte