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Gotthold Ephraim Lessing

Epoche und Werk

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Dieser Band bietet eine umfassende Darstellung von Lessings Werk, die die Forschungslage analysiert, neue Perspektiven eröffnet und das Bild seiner Epoche skizziert. Gotthold Ephraim Lessing wird als herausragender Vertreter der deutschen Aufklärung angesehen, berühmt für sein Toleranzdenken, seine Unbestechlichkeit als Kritiker und die sprachliche Eleganz seiner Schriften. Doch dieses Bild greift zu kurz. Neben seinen bekannten Texten hat Lessing mit verschiedenen literarischen Formen experimentiert und Beiträge zu unterschiedlichen Disziplinen geleistet. Sein Werdegang ist zudem von Zufällen und Brüchen geprägt, die dem Idealbild des Aufklärers widersprechen. Die Gesamtdarstellung beschreibt Lessings Werk im Kontext seiner Zeit, beleuchtet die Forschung und präsentiert ihn als unabhängigen Intellektuellen, dem die Selbstaufklärung der Vernunft wichtig war. Die Monographie untersucht die Handlungsräume des Schriftstellers und folgt ihm in die aktuellen Debatten seiner Zeit, um die literarischen Konstellationen des 18. Jahrhunderts sichtbar zu machen. Unter den Begriffen Natur und Recht, Aufklärung und Religion sowie Individualität und Autorschaft zeigt diese Neudeutung, dass Lessings Denken mehr mit dem Späthumanismus um 1700 als mit dem Subjekt- und Freiheitsbegriff der Weimarer Klassik verbunden ist, auf den es jedoch vorausweist.

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Gotthold Ephraim Lessing, Friedrich Vollhardt

Sprache
Erscheinungsdatum
2018
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(Hardcover),
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Titel
Gotthold Ephraim Lessing
Untertitel
Epoche und Werk
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2018
Einband
Hardcover
Seitenzahl
490
ISBN10
3835333283
ISBN13
9783835333284
Reihe
Beschreibung
Dieser Band bietet eine umfassende Darstellung von Lessings Werk, die die Forschungslage analysiert, neue Perspektiven eröffnet und das Bild seiner Epoche skizziert. Gotthold Ephraim Lessing wird als herausragender Vertreter der deutschen Aufklärung angesehen, berühmt für sein Toleranzdenken, seine Unbestechlichkeit als Kritiker und die sprachliche Eleganz seiner Schriften. Doch dieses Bild greift zu kurz. Neben seinen bekannten Texten hat Lessing mit verschiedenen literarischen Formen experimentiert und Beiträge zu unterschiedlichen Disziplinen geleistet. Sein Werdegang ist zudem von Zufällen und Brüchen geprägt, die dem Idealbild des Aufklärers widersprechen. Die Gesamtdarstellung beschreibt Lessings Werk im Kontext seiner Zeit, beleuchtet die Forschung und präsentiert ihn als unabhängigen Intellektuellen, dem die Selbstaufklärung der Vernunft wichtig war. Die Monographie untersucht die Handlungsräume des Schriftstellers und folgt ihm in die aktuellen Debatten seiner Zeit, um die literarischen Konstellationen des 18. Jahrhunderts sichtbar zu machen. Unter den Begriffen Natur und Recht, Aufklärung und Religion sowie Individualität und Autorschaft zeigt diese Neudeutung, dass Lessings Denken mehr mit dem Späthumanismus um 1700 als mit dem Subjekt- und Freiheitsbegriff der Weimarer Klassik verbunden ist, auf den es jedoch vorausweist.