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Ottmar Ette

    14. Dezember 1956
    José Martí
    Literatur in Bewegung
    Alexander von Humboldt und die Globalisierung
    Roland Barthes
    Anton Wilhelm Amo - Philosophieren ohne festen Wohnsitz
    Der Fall Jauss
    • Mein Name sei Amo

      • 382 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Die Lebensgeschichte von Anton Wilhelm Amo, dem ersten schwarzen Philosophen im deutschsprachigen Raum, entfaltet sich vor dem Hintergrund der europäischen Aufklärung. Begleitet von seinem mysteriösen Pudel Zep, durchlebt Amo die Herausforderungen der Sklaverei, den akademischen Aufstieg und die Schatten des Rassismus. Seine Erlebnisse in Sanssouci, die Höhen und Tiefen der Liebe sowie die Suche nach Weisheit in seinem Heimatland Afrika werden lebhaft dargestellt. Das Werk vereint Elemente eines historischen Romans, Thrillers und philosophischer Satire zu einem faszinierenden literarischen Kaleidoskop.

      Mein Name sei Amo2024
    • Zwei deutsche Leben

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Von allen Seiten, wie in den Bruchstücken eines Spiegels, der in einer gewaltigen Explosion zerbirst, werden Stationen eines Menschen lebendig, dessen Leben stellvertretend für die erste wie die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts steht. Unter der glitzernden Seeoberfläche, im Schlamm der Geschichte, leben die Geschichten dieses Menschen fort, jederzeit bereit, wieder ans Licht zu kommen. Der Roman fragt nach der Faszinationskraft reaktionärer Macht. ›Zwei deutsche Leben‹ behandelt die Problematik der Übertragung autoritärer Machtstrukturen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf die Nachkriegszeit deutscher Universitäten bis hinein in die Gegenwart. Der Roman beleuchtet aus ständig wechselnden Erzählperspektiven Probleme des Weiterlebens insbesondere nationalsozialistischer Vorstellungen in akademischen Kreisen am Beispiel einer Figur, in der sich verschiedene historische Lebensläufe kreuzen. ›Zwei deutsche Leben‹ vereint auf ebenso spannende wie unterhaltsame Weise Elemente des historischen Romans und der Gelehrtensatire mit poetischen Traum- und Bildsequenzen sowie einer beißenden Gesellschaftsparabel.

      Zwei deutsche Leben2023
    • Geburt Leben Sterben Tod

      • 1121 Seiten
      • 40 Lesestunden

      Unsere eigene Geburt und unser eigener Tod entziehen sich unserem reflektierten Erleben. Die Literaturen der Welt bieten uns die Chance, Zugriff auf Anfang und Ende eines Lebens zu erhalten, Geburt, Leben, Sterben und Tod zu repräsentieren, zu reflektieren und zu (re)inszenieren. Aus dieser hochmobilen Konfiguration ergeben sich ungeheure kreative Kräfte, welche dieser Band mit Blick auf die Frage des Lebenswissens analysiert. Welche literaturgeschichtlich und ästhetisch relevanten Aspekte treten in den Geburts- und Sterbeszenen in den romanischen Literaturen der Moderne hervor? Inwieweit enthalten die Gestaltungsformen von Geburt und Sterben erzähltechnische Programmierungen, die uns nicht notwendigerweise den Schlüssel zum eigenen Leben, sicherlich aber den zum Leben der Literaturen der Welt in die Hand geben? Furchtlos sollen diese Vorlesungen das Zusammenleben von Liebe und Tod, von Leben und Lesen, das (literarische) Erleben von Geburt oder das (literarische) Überleben des eigenen Todes anhand von Texten aus der Romania des 18. bis 20. Jahrhunderts untersuchen.

      Geburt Leben Sterben Tod2022
    • Erfunden / Gefunden

      • 882 Seiten
      • 31 Lesestunden

      Die Erfindung der Amerikas ist nicht mit der Auffindung Amerikas gleichzusetzen. Das Erfundene geht bei der Genese der Amerikas dem Gefundenen voraus und verändert dieses Aufgefundene so, dass in einem dialektischen Prozess das Erfundene und das Gefundene wie Fiktion und Realität sich wechselseitig durchdringen. Für ein Leben und Erleben der Amerikas bildet dies die Grundlage für die indigene Bevölkerung wie für deren "Entdecker", für die deportierten Sklaven wie für die herbeigeschafften Coolies. Die Vorlesungen zeichnen diesen faszinierenden und bis heute anhaltenden Prozess detailreich nach. Dafür werden Texte, Karten und andere Bezugsquellen aus dem Bereich des Spanischen, Italienischen und Französischen, aber auch in lateinischer, englischer und deutscher Sprache herangezogen, um die komplexe Entwicklung herauszuarbeiten, welche über verschiedene Phasen beschleunigter Globalisierung - aber auch über zwischengeschaltete Phasen der Entschleunigung - bis in unsere Gegenwart fortdauert: von der Antike bis nach der Postmoderne, von Columbus bis Castro, von de Pauw bis Baudrillard, von den frühen "Entdeckern", Reisenden und Chronisten bis zu heutigen Vertreter*innen von Literatur, Philosophie, Kultur- und Globalisierungstheorie.

      Erfunden / Gefunden2022
    • Mobile Prussia

      Views Beyond the National

      • 228 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Exploring the complexities of Prussia, Ottmar Ette presents a nuanced portrait that transcends conventional notions of the nation-state and military power. The narrative highlights diverse figures, including Anton Wilhelm Amo, Frederick the Great, and Rahel Varnhagen, revealing their interconnectedness and contributions to a broader cultural dialogue. Ette uncovers overlooked traditions and relationships, illustrating Prussia as a dynamic entity shaped by various influences, including philosophical debates and artistic movements, ultimately portraying it as a mobile and multifaceted society.

      Mobile Prussia2021
    • Romantik zwischen zwei Welten

      • 1157 Seiten
      • 41 Lesestunden

      Die transareal ausgelegte Vorlesung unternimmt den Versuch, nach der (vielleicht schon verlorenen) Einheit der Romantik hinter der Vielgestaltigkeit romantischer Diskurse zwischen zwei Welten, Europa und Amerika, zu fragen. Gab es eine Romantik oder gab es deren viele? Was zeichnet die Literaturen der Romantik in Frankreich und Deutschland, in Spanien und Italien, im Norden und vor allem im Süden des amerikanischen Doppelkontinents aus? Welche Schreibformen entwickelt eine Dichterin wie Gertrudis Gómez de Avellaneda, die zwischen Spanien und Kuba pendelt; welche Vermittlungsmöglichkeiten sieht Germaine de Staël im deutsch-französischen Dialog; in welcher Beziehung steht die Dichtung Baudelaires zu den Schriften Poes; und was bestimmte die Rezeption deutscher Romantik in Mexiko? Die Vorlesung gibt den Blick darauf frei, in welchem Maße im Jahrhundert der Nationalismen inter- und transkulturelle Beziehungen zwischen Ländern und Kontinenten bestanden, und hinterfragt die Monologe nationalliterarischer Ausrichtung.

      Romantik zwischen zwei Welten2021
    • Die Vorlesung präsentiert im Überblick die Romanischen Literaturen der Welt auf ihrem Weg von den historischen Avantgarden zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis zu den Literaturen nach der Postmoderne zu Beginn unseres Jahrhunderts. Sie erfasst damit einen historischen Zeit-Raum, der etwas mehr als ein gesamtes Jahrhundert einschließt, sowie zugleich eine territorialisierbare Raum-Zeit, welche eine ungeheure Mannigfaltigkeit an literarischen Entwicklungen nicht allein in den romanischen Literaturen Europas, sondern auch weiter Gebiete der außereuropäischen Welt miteinschließt.

      Von den historischen Avantgarden bis nach der Postmoderne2021
    • Aufklärung zwischen zwei Welten

      • 665 Seiten
      • 24 Lesestunden

      Die transareal angelegte Vorlesung will versuchen, nach der (verlorenen) Einheit der Aufklärung und nach den transatlantisch verflochtenen Geschichten des 18. Jahrhunderts im Bewusstsein der Vielgestaltigkeit aufklärerischer Diskurse zwischen zwei

      Aufklärung zwischen zwei Welten2021
    • Alexander von Humboldt-Handbuch

      Leben – Werk – Wirkung | Sonderausgabe

      • 339 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Alexander von Humboldt ist seit dem Ausgang des 20. Jahrhunderts in den unterschiedlichsten Wissensbereichen und Wissenschaftsfeldern zu einer bedeutenden Figur im öffentlichen Diskurs geworden. Das Handbuch macht das gewaltige Oeuvre Humboldts zugänglich und beschreibt Wege und Wirkungen dieses herausragenden Forschers, Gelehrten und Schriftstellers. Ausgehend von der Einsicht in die transdisziplinäre Ausrichtung der Humboldtschen Wissenschaft rekonstruiert es Verbindungen und Wechselwirkungen der unterschiedlichen Betätigungsfelder dieses Vordenkers einer vernetzten Welt. Im Werkteil werden nicht nur die großen Buchpublikationen, sondern auch die unselbständigen Schriften, die umfangreiche Korrespondenz und der Nachlass behandelt. Humboldts wissenschaftliche Aktivitäten werden aus unterschiedlichen Blickwinkeln, von der Wissenschaftsgeschichte und den Naturwissenschaften bis hin zu Geschichts- und Sprachwissenschaft beleuchtet. Auch seine Tätigkeitsfelder in den Bereichen Politik und Diplomatie oder Kunst und Ästhetik werden diskutiert, schließlich die wichtigsten seiner Beziehungen zu Wissenschaftlern und Literaten.

      Alexander von Humboldt-Handbuch2021
    • Der Fall Jauss

      Wege des Verstehens in eine Zukunft der Philologie

      Hans Robert Jauss (1921-1997), Professor an der Universität Konstanz seit 1966, gilt als einer der bedeutendsten Literaturwissenschaftler Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit seiner Antrittsvorlesung, die 1967 in Buchform erschien, begründete er die Rezeptionsästhetik, die später als Teil der »Konstanzer Schule« bekannt wurde. Die Diskussion über seine SS-Mitgliedschaft, die 1995 von Earl Jeffrey Richards öffentlich gemacht wurde, entfachte eine Debatte über die Implikationen dieses Faktums, die bis heute anhält. Maurice Olender führte 1996 ein bedeutendes Interview mit Jauss, in dem er ein signifikantes »Schweigen einer Generation« feststellte. Vergleiche zu anderen prominenten Fällen, wie Günter Grass oder Martin Heidegger, drängen sich auf. Ottmar Ette thematisiert in seiner Publikation zentrale Fragen: Wie ist Jauss’ Verhalten zu verstehen? Welche Rolle spielt es für die Neugestaltung der Geisteswissenschaften in der Bundesrepublik? Sind Leben und Werk getrennt zu betrachten, oder gibt es einen Zusammenhang zwischen Jauss’ Leben und seiner Rezeptionstheorie? Welche Konsequenzen ergeben sich aus diesen Erkenntnissen für die Bewertung eines international einflussreichen wissenschaftlichen Werks? Und warum wird Jauss’ Leben in Deutschland erst so spät thematisiert, während es in Frankreich und den USA bereits diskutiert wurde?

      Der Fall Jauss2016
      4,0
    • Der französische Zeichentheoretiker und Schriftsteller Roland Barthes (1915-1980) steht wie kein anderer Intellektueller für die rasanten Entwicklungen des französischen Denkens zwischen Strukturalismus und Poststrukturalismus, Marxismus und déconstruction, Erzähltheorie und Schreibkunst. Enfant terrible der Kulturtheorie und Stratege im Literaturkampf: Von den Gegenständen des Alltagslebens bis zur haute couture, von Literatur und Philosophie bis Massenkultur und Photographie hat Barthes unsere Sicht der Welt verändert und in ein Reich der Zeichen verwandelt. Dabei stets im Zentrum: die Zeichen des Lebens - im Diskurs der Liebe, im Abenteuer des Wissens, in der Lust am Text. Die LebensZeichen des RB entwerfen eine Wissenschaft vom Leben, die in diesem Band in ihrer ganzen Dynamik lebendig wird.

      LebensZeichen - Roland Barthes zur Einführung2011
    • Alexander von Humboldt und die Globalisierung

      Das Mobile des Wissens

      • 476 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Ottmar Ette, einer der renommiertesten Humboldt-Forscher, stellt in dieser intellektuellen Biografie den Schriftsteller und Gelehrten Alexander von Humboldt vor, den mit den verschiedensten Kulturen vertrauten Philosophen ebenso wie den mit neuen Formen empirischer Wissenschaft experimentierenden Naturforscher. Lange Zeit wurde Alexander von Humboldt missverstanden als nur historisch interessante Figur. Doch mittlerweile ist sowohl die herausragende Qualität seiner literarischen und wissenschaftlichen Schriften als auch seine Bedeutung als Vor-Denker der Globalisierung unbestritten. Ottmar Ette beschreibt die Entstehung des Humboldt‘schen Denkens, fragt nach den für Alexander von Humboldt so wichtigen revolutionären historischen und wissenschaftlichen Kontexten, beleuchtet die europäische Verankerung des Berliner Weltbürgers, zeigt den Denker an der Schnittstelle zwischen Romantik und Moderne und legt die Aktualität eines Denkers, Forschers und Schriftstellers dar. Im Zentrum des Buches steht die grundlegende Verbindung von Reisen und Wissen, von Mobilität und Wissenschaft.

      Alexander von Humboldt und die Globalisierung2009
      4,0
    • Literatur in Bewegung

      Raum und Dynamik grenzüberschreitenden Schreibens in Europa und Amerika

      • 575 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Die politischen, kulturellen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und auch literarischen Räume, die uns umgeben, haben sich seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit immer größerer Geschwindigkeit verändert. Die Literaturen trugen diesem Faktum Rechnung, die Literaturwissenschaften ließen diese Problematik - selbst im Bereich der Reiseliteratur, die für derartige Untersuchungen wie geschaffen scheint - jedoch weitgehend außer acht. Der vorliegende Band versucht, auf diese Problematik eine Reihe von Antworten zu geben und aufzuzeigen, wie die Dynamik von Räumen und Raumbeziehungen auf verschiedenen Ebenen ebenso in konkreten Einzeltexten wie innerhalb größerer zeitlicher Entwicklungen untersucht werden können.

      Literatur in Bewegung2001
      3,0
    • Roland Barthes

      Eine intellektuelle Biographie

      Dieser Band zeichnet den vielschichtigen Entwicklungsweg des enfant terrible der französischen Literaturszene, Roland Barthes, nach, der über die Auseinandersetzung mit dem Literaturbegriff sartrescher Prägung, der Themenkritik Bachelards, dem linguistischen und anthropologischen Strukturalismus mit poststrukturalistischen Ansätzen in Philosphie, Literaturtheorie und Literatur zu einer eigenständigen, Nietzsche einbeziehenden Ästhetik führt. Musik und Stimme, vor allem aber Fotografie und Malerei sind weitere Schwerpunkte des chronologisch aufgebauten Bandes. Die Bezüge zwischen Bild, Klang, Körper und Schrift werden mit Hilfe neuester texttheoretischer Ansätze erstmals umfassend, auch anhand weitgehend unbekannt gebliebener Texte des Wortkünstlers Barthes beleuchtet. Ziel des Bandes ist es, Roland Barthes einem breiteren (deutschen) Publikum vorzustellen, einen Überblick über das Gesamtwerk zu geben, den Autor in die zentralen Entwicklungen und Polemiken des intellektuellen Feldes in Frankreich einzubauen und die Bedeutung seines Schreibens für die aktuellen Diskussionen in Literatur, Linguistik, Philosophie und Kulturtheorie herauszuarbeiten.

      Roland Barthes1998
      4,0