Why the world of today is like it is, and why it will continue to be characterized by these events for many years to come. This is elucidated by the selected "junctures" of the last 200 years from politics, business and economics, technology, and the arts. From the Congress of Vienna to the EU elections, from the talkies to cyborgs, this book presents a panoramic look at our modern world from 14 different perspectives.
Hannes Androsch Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Der Traum von der Unsterblichkeit
- 144 Seiten
- 6 Lesestunden
Wissen Sie, was ein Xenobot ist? Es ist der erste lebende Roboter, hergestellt aus embryonalen Stammzellen eines Frosches. Diese Frosch-Roboter sind nur eines der vielen, bis vor kurzem ungeahnten Ergebnisse der biotechnologischen Forschung. Die Entwicklung ist rasant, etwa in der Gentechnologie, in der Bioinformatik, oder in der synthetischen Biologie, ein junges Forschungsgebiet, das programmierbare Organismen mit neuen Eigenschaften schaffen will. Dahinter steckt der wahrscheinlich stärkste Antriebsmotor der Menschheit: die Idee der Unsterblichkeit. Ist der Traum vom ewigen Leben eine reine Utopie, oder werden wir ihn tatsächlich umsetzen können? Klar und verständlich zeigt uns Renée Schroeder, wo die Wissenschaft heute schon steht und welche Meilensteine bald tatsächlich erreicht werden können. Ihre scharfsinnige Analyse führt auch zu der Frage: Wollen wir wirklich alles für den Traum von der Unsterblichkeit tun, was möglich wird?
Digitalisierung verstehen
Was wir über Arbeit, Bildung und die Gesellschaft der Zukunft wissen müssen
Durch die Digitalisierung ergeben sich zentrale Herausforderungen in Bildung und Arbeit. Der „Brandbeschleuniger“ COVID-19 hat dies in unserer heutigen, noch-industriell geprägten Gesellschaft schmerzlich aufgezeigt: Nach der Ablösung von Muskel- durch Maschinenkraft beginnt die Durchdringung der industriellen Fertigung durch Digitalisierung. Dieser Übergang von menschlicher zur künstlichen Intelligenz (KI) – als Roboter im Bereich Medizin und Pflege, selbstfahrende Autos oder realitätsverändernde Wirklichkeiten – wird schrittweise alle unsere Lebensbereiche erfassen und einschneidend verändern. Europa hinkt in vielen Bereichen in der Entwicklung der digitalen Technologie hinterher, Österreich insbesondere hat bis dato noch nicht die technologischen Möglichkeiten genützt. Den damit verbundenen Ängsten sind die Chancen dieser Veränderungen entgegenzuhalten: Anforderungen und Qualifikationen, mit diesen neuen Möglichkeiten umzugehen, werden sich grundlegend ändern. Mit Texten von Marie-Theres Ehrendorff.
Technologie im Gespräch. Discussing Technology
- 208 Seiten
- 8 Lesestunden
Was jetzt zu tun ist
- 144 Seiten
- 6 Lesestunden
Digitalisierung, Dekarbonisierung, demografischer Wandel – diese „3 Ds“ markierten die großen Umbrüche unserer Zeit. Dann kam das C der Corona- Pandemie dazu, mit der eine neue Zeitrechnung angebrochen ist. So wie der Klimawandel können dieser virale Flächenbrand und seine Folgen nicht mit Alibimaßnahmen bekämpft werden, sondern erfordern ein grundlegendes Umdenken. Weder im Alltagsleben noch in der Wirtschaft können wir zum bislang Gewohnten zurückkehren. Weil Österreich in immer mehr Bereichen zurückfällt, belässt es Hannes Androsch nicht bei Diagnosen, sondern liefert Handlungsanleitungen für Politiker und mündige Bürger. Präzise und ohne Tabus arbeitet er nachhaltige Thesen zur Gestaltung der Zukunft Österreichs heraus. Eine Agenda für das neue Jahrzehnt nach Corona, die sich nicht nur aus Androschs jahrzehntelanger Erfahrung als erfolgreicher Politiker und Industrieller speist, sondern auch aus privaten Beobachtungen. Vielleicht ist es auch deshalb sein persönlichstes Buch bisher.
Technologie im Gespräch 2019
- 212 Seiten
- 8 Lesestunden
Wie seinerzeit der Übergang vom Agrar- ins Industriezeitalter bringt das digitale Zeitalter eine Veränderung aller Lebensbereiche mit sich, allerdings in noch größerem Ausmaß und atemberaubendem Tempo. Die Transformation wirft viele Fragen auf, die bisher ungelöst sind ? ethische und juristische ebenso wie ökologische, ökonomische, soziale und politische. Dazu kommen neue Gefahren aus der Cyberwelt: Je mehr Arbeit uns digitale Technologien abnehmen, umso abhängiger werden wir von ihnen ? und umso schlimmer wird es, wenn sie ausfallen, manipuliert oder angegriffen werden. Das macht uns extrem verwundbar. Die Umbrüche und neuen Risiken erzeugen Unsicherheit, Sorgen und Ängste. Das zunehmende Unsicherheitsgefühl ist eine Quelle, aus der politisches Kapital geschlagen werden kann.Dieses Jahrbuch zu den Technologiegesprächen Alpbach 2019 widmet sich zahlreichen Aspekten des Themas Cybersecurity sowie des Verhältnisses zwischen Sicherheit und Freiheit. Neben aktuellen Gefahren und Trends wird vor allem das weite Gebiet der Sicherheitsforschung beleuchtet. Eine Reihe von Interviews und Positionen der zeitgenössischen Kunst runden den Band ab
Noch ein Buch über die politische Krise in Europa? Im Gegenteil: Dieses Buch klärt auf, warum nur ein reformiertes, politisch gestärktes Europa in der Lage sein kann, die globalen Herausforderungen unserer Gegenwart erfolgreich zu bewältigen. Die Herausforderungen vor denen wir stehen sind gewaltig: von der Klimakatastrophe über den neuen (alten) Nationalismus bis zum geopolitischen Wettbewerb zwischen China und den USA. Mithilfe präziser Rückblenden in die ideengeschichtlich prägenden Momente der europäischen Geschichte gelingt es den Autoren, jenseits von Plattitüden der Sonntagsreden überzeugend darzulegen, warum es ein geeintes Europa geben muss - oder es kein Europa mehr geben wird. Ein mit Fakten gespicktes, mitreißend geschriebenes Manifest für die Gestaltung der Zukunft unseres politischen Lebensraums.
Technologie im Gespräch 2018
- 180 Seiten
- 7 Lesestunden
Rasant und unumkehrbar verändern digitale Technologien die Welt, unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft und unser Leben. Vor allem künstliche Intelligenz könnte von größerer Bedeutung sein als die Zähmung des Feuers oder die Elektrizität, meine viele Experten. Die Konsequenzen werden kaum einen Sektor unberührt lassen. Mit der Entwicklung sind zahlreiche Probleme und Gefahren verbunden? aber auch große Chancen, um die Probleme der Menschheit zu lösen. Aufhalten lässt sich die Entwicklung nicht, wir müssen uns ihr stellen und die Rahmenbedingungen proaktiv und zukunftsweisend gestalten. Bildung und Forschung werden darüber entscheiden, was wir aus dem digitalen Wandel machen.0Mit Beiträgen von Hermann Hauser, Helmut Leopold, Stefan Thurner und Helga Nowotny, Manfred Tscheligi, Allan Hanbury, Gerald Reischl u. v. a. wirft das Jahrbuch der Alpbacher Technologiegespräche 2018 einen Blick auf den aktuellen Status quo und die Zukunftsperspektiven der künstlichen Intelligenz? von konkreten Anwendungsgebieten bis hin zu globalen Fragestellungen in Wirtschaft und Gesellschaft
Zukunft - Perspektiven einer neuen Welt - erkennen, gestalten
- 448 Seiten
- 16 Lesestunden
Die Welt, in der wir leben, unterliegt einem ständigen Wandel, der durch Digitalisierung und Globalisierung unablässig vorangetrieben wird. Wie werden sich Europa und die Welt in den nächsten Jahrzehnten verändern? Werden unsere Enkelkinder noch in herkömmlichen Schulen unterrichtet? Wird die diagnostische Genetik unsere Krankenversicherung beeinflussen? Was bedeutet die Verbreitung von Augmented Reality und Virtual Reality für das Medium Film? Wie wirkt sich komplexer werdende künstliche Intelligenz auf unser Menschenbild aus? Was bedeutet die Veränderung des Weltklimas für die kommerzielle Landwirtschaft? In dieser Festschrift, die den Politiker und Industriellen Hannes Androsch zum 80. Geburtstag ehrt, geben Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Politik und Wissenschaft Antworten auf diese Fragen. Die Beiträge geben einen Einblick in die Welt, wie wir sie bald kennen werden. Das Panoptikum prominenter österreichischer Stimmen, u. a. mit Heide Schmidt, André Heller und Alexander Wrabetz, bietet inspirierende Denkanstöße und spannende Gedankenexperimente.
1848, 1918, 2018
- 224 Seiten
- 8 Lesestunden
Manche Jahreszahlen werden zu Chiffren: 1848 – ein europäisches Aufbegehren gegen die Obrigkeit. 1918 – der vermeintliche Triumph der Nationalstaaten. 1968 – ein Lebensgefühl, in dem nach den Wirtschaftswunderjahren auch der Wunsch nach gesellschaftlichem Aufbruch zum Ausdruck kam. Die Autorinnen und Autoren in diesem Band nehmen acht aktuelle Jubiläen zum Anlass, um über die Hintergründe von bekannten Ereignissen und ihre Folgen für den weiteren Verlauf der Geschichte nachzudenken: vom Balkankonflikt bis zur jüngsten Finanzkrise, vom Reformprozess Chinas bis zu Big Data. Heinz Fischer und Hannes Androsch zeichnen in ihren flankierenden Texten große Linien der österreichischen Geschichte und globalen Zukunft. Ein vielfältiges, überraschendes, essayistisches Buch über die Nachwirkungen des Gestern auf das Heute und Morgen.
Einspruch
Der Zustand der Republik und wie sie noch zu retten ist
Der Mythos von Österreich als Insel der Seligen gehört der Vergangenheit an. Der Unternehmer Hannes Androsch und der frühere Rechnungshofpräsident Josef Moser zeigen, in welchem Zustand das Land wirklich ist und wie es sich abseits politischer Dünkel von der europäischen Kriechspur auf die Überholspur führen ließe.
Niemals aufgeben
Lebensbilanz und Ausblick
Legendärer Finanzminister der Ära Kreisky, Chef der CA Creditanstalt Bankverein, Industrieller, Mäzen und Elder Statesmen, der offen seine Meinung sagt. Hannes Androsch zieht zum ersten Mal sehr privat und ausführlich Bilanz. Er liefert ein einzigartiges Zeitdokument, das nicht nur Einblicke in Österreichs vielleicht bewegteste Jahrzehnte gibt, sondern auch einer jüngeren Generation Orientierung bietet.
Österreich - Wohin soll das Land gehen?
- 254 Seiten
- 9 Lesestunden
Österreichs Geschichte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte. Geopolitisch eingebettet zwischen zwei Machtblöcken wurde aus einem europäischen Sorgenkind einer der weltweit wohlhabendsten Staaten. Mit dem Beitritt zur Europäischen Union 1995 und der Erweiterung der Union um neue Mitgliedstaaten 2004 wurde der wirtschaftliche Erfolg Österreichs erweitert und vertieft. Doch seit geraumer Zeit läuft Österreichs Wirtschaftsmotor nicht mehr rund, ist er deutlich ins Stottern geraten. Extreme Bürokratisierung hemmt Österreichs Unternehmen bei Investitionen und Innovationen. Eine der europaweit höchsten Abgabenquoten drückt die Konsumbereitschaft und den Wohlstand der Bevölkerung nach unten. Die Staatsverschuldung erreicht besorgniserregende Dimensionen. In den Bereichen Bildung, Forschung und Entwicklung ist Österreich nur noch Durchschnitt. Ausgewiesene Experten aus Wirtschaft, Forschung und Politik analysieren die gegenwärtige und mögliche künftige Situation des Landes und unterbreiten Vorschläge, wie die Erfolgsgeschichte Österreichs prolongiert werden kann.
1814, 1914, 2014 - 14 Ereignisse, die die Welt verändert haben
- 240 Seiten
- 9 Lesestunden
In diesem Sammelband präsentieren 14 Autoren und Autorinnen eine umfassende Betrachtung von historischen und aktuellen Themen, die über das Gedenkjahr 1914 hinausgehen. Die Herausgeber spannen einen Bogen vom Wiener Kongress bis in die Zukunft und thematisieren Demographie, Energiepolitik, Kulturgeschichte, Medienwandel und die neue multipolare Weltordnung. Die Essays sind vielfältig – essayistisch, thesenhaft und provokant – und zielen darauf ab, das Verständnis für das größere Ganze zu fördern, anstatt sich auf spezifische Jahreszahlen zu konzentrieren. Die 14 Knotenpunkte der Weltgeschichte, die in diesem Band behandelt werden, sind oft überraschend: von der Eintragung einer Firma ins Handelsregister 1870 über eine Filmvorführung in New York 1927 bis hin zu einem wissenschaftlichen Vortrag in Königsberg 1930. Ereignisse wie der Vertrag von Nanjing 1842 oder der erste Blogeintrag 1989 entfalten ihre Bedeutung erst im Kontext. Die Beiträge stammen von namhaften Autoren wie Trautl Brandstaller, Alexandra Föderl-Schmid und Martin Kugler. Zu den behandelten Themen gehören der Beginn des „Pennsylvania Oil Rush“ 1859, die Verleihung des Friedensnobelpreises an Bertha von Suttner 1905 und Kurt Gödels Auftritt bei der Königsberger Tagung 1930, sowie Tim Berners-Lees Skizze des World Wide Web 1989.
Das Ende der Bequemlichkeit
- 143 Seiten
- 6 Lesestunden
Österreich hat seit 1945 eine unglaubliche Erfolgsstory hingelegt und ist bisher besser durch die Krise gekommen als die meisten anderen Länder. Doch diese Erfolgsstory schreibt sich nicht von selbst fort. Bequemlichkeit, Reformmüdigkeit und mangelnder Leistungswille drohen das Land zurückfallen zu lassen, schreibt Hannes Androsch. Der frühere Finanzminister belässt es nicht bei der Diagnose des Status Quo. Er beschäftigt sich mit den großen Linien der österreichischen Identitäts-Geschichte und bringt jene Kräfte zum Vorschein, die im Land seit Jahrhunderten bremsend fortwirken: Von der überbordenden Liebe zum Landesfürsten bis hin zum notorisch schwierigen Umgang Österreichs mit seinen herausragendsten Köpfen. Aufbauend auf einer wechselvollen und facettenreichen Vergangenheit stellt Androsch sieben Thesen zur Zukunft des Landes auf. Und diese Zukunft ist untrennbar verbunden mit jener Europas: Warum der europäische Wohlfahrtsstaat reformiert werden muss, wie den neuen Polit-Populisten des Kontinents das Wasser abgegraben werden kann und was ein Europa ohne Euro bedeuten würde, sind deshalb Schlüsselpassagen dieser streitbaren Schrift.
Grant auf Granden
- 190 Seiten
- 7 Lesestunden
Die Idee, österreichische Politiker mit einem Begriff aus dem 13. Jahrhundert Kastiliens zu umschreiben, ist originell. Damals wurden Mitglieder des höchsten Adels, die von Steuerzahlungen befreit und vor strafrechtlicher Verfolgung geschützt waren, als „Granden“ bezeichnet. Diese Verbindung mit dem ur-österreichischen Begriff Grant, der eine „durch einen enttäuschenden Vorfall hervorgerufene ärgerliche Stimmung“ beschreibt, mag auf den ersten Blick unernst erscheinen, ist jedoch berechtigt. In Zeiten von Korruptionsfällen könnte man sich eine solche Steuerbefreiung wünschen. Der Erkundungsstreifzug, den die Studierenden des Studiengangs Journalismus der FHWien in diesem Band durch verschiedene Gespräche unternommen haben, ist somit passend und aktuell. 25 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur werden zum Thema Politikverdrossenheit interviewt. Zu den Interviewten gehören Hannes Androsch, Rudolf Bretschneider, Rudolf Burger, Alfred Dorfer, Christian Felber, Reinhard Heinisch, Ernest Kaltenegger, Andrea Kdolsky, Monika Kircher-Kohl, Nikolaus Kowall, Martin Kreutner, Ernst Molden, Attila Tibor Nagy, Heinrich Neisser, Martina Pecher, Barbara Prammer, Peter Purgathofer, Wolfgang Radlegger, Heide Schmidt, Stephan Schulmeister, Armin Thurnher, Robert Uitz, Peter Ulram, Johannes Voggenhuber und Christof Zernatto.
Afloat on a Turbulent Ocean. A Reflective View of Austria in the 20th Century
- 104 Seiten
- 4 Lesestunden
Dr. Hannes Androsch reflektiert über die österreichische Geschichte des 20. Jahrhunderts und die Erfolge der Zweiten Republik, die von wirtschaftlichem Wohlstand und sozialem Fortschritt geprägt ist. Er diskutiert die geopolitischen Veränderungen und die Rolle Österreichs in einem sich wandelnden internationalen Kontext.
Karl Waldbrunner
- 375 Seiten
- 14 Lesestunden
Pragmatischer Visionär für das neue Österreich Mit einer umfassenden Darstellung des außerordentlichen Lebensweges von Karl Waldbrunner durch Beiträge namhafter österreichischer Wissenschaftler und Zeitgenossen würdigt dieses Buch den großen Staatsmann Karl Waldbrunner.1906 als Wiener Arbeiterkind geboren, war Karl Waldbrunner nach 1945 ein „Mann der ersten Stunde“ und Wegbereiter der Zweiten Republik – ein „König“ der Zeit des Wiederaufbaus. Es waren u. a. seine technische Intelligenz und Wirtschaftskompetenz, die ihn als Minister im öffentlichen, verstaatlichten Sektor auszeichneten.
Studien und Berichte: Wie sozial kann unsere Welt sein?
- 352 Seiten
- 13 Lesestunden
Das historisch einmalige Erfolgsmodell des liberal-demokratischen Sozial- und Wohlfahrtsstaates scheint am Ende - in Zeiten der Globalisierung ist das Kapital beweglich, der Sozialstaat hingegen hat nach wie vor den Nationalstaat als Bezugsrahmen. Wie kann der Sozial- und Wohlfahrtsstaat transnational, supranational werden? In der Wissenschaft, in Unternehmen und Gewerkschaften Tätige denken in diesem Band über die Zukunft nach, über nötige Grundsatzdebatten zum Sozialstaat, Europäisierung, Wirtschaftsdemokratie, Grundsicherung, Armutsbekämpfung, die Rolle und Bedürfnisse der Wirtschaft, Ich-AGs und Abhängigkeiten. Ein durchaus kontroversieller Diskurs mit Beteiligten aus unterschiedlichen ideologischen und parteipolitischen Lagern!
2. aktualisierte und erweiterte Auflage 2007 2005 hat Österreich ein Jahr der Jubiläen gefeiert. 60 Jahre sind seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vergangen, 50 Jahre seit der Unterzeichnung des Staatsvertrages. Im Gegensatz zur Ersten Republik wurde die Geschichte der Zweiten Republik eine Erfolgsstory. Österreich erlebte einen wirtschaftlichen Aufstieg, gesellschaftliche Veränderungen und Wohlstand in nie zuvor gekanntem Ausmaß. Doch auch die Welt hat sich verändert. Das 20. Jahrhundert war eine Epoche der geopolitischen und geostrategischen Umwälzungen von globaler Tragweite. Am Beginn des 21. Jahrhunderts steht ein zusammenwachsendes Europa der amerikanischen Hypermacht gegenüber und ist dem vielfältigen Druck der Wirtschaftsmächte USA und Asien ausgesetzt. Wie sieht die Welt heute aus? Wo steht Europa? Und welche Rolle spielt Österreich? Die Beurteilung der Chancen und Aufgaben Österreichs innerhalb der Europäischen Union und innerhalb veränderter Weltordnungen beruht auf einer differenzierten Analyse seiner Geschichte. Hannes Androsch wagt die These: „Österreich über alles, wenn es nur will“.
Investitionsleitfaden Osteuropa
- 384 Seiten
- 14 Lesestunden
Die weltwirtschaftliche Herausforderung ... und Konsequenzen für die Unternehmenspolitik
- 372 Seiten
- 14 Lesestunden
Das Buch behandelt ein aktuelles und herausforderndes Thema: die weltwirtschaftlichen Herausforderungen, die sich aus der abnehmenden Bedeutung von Regierungen und nationalen Grenzen für die wirtschaftliche Entwicklung ergeben. Politische und ökonomische Veränderungen in Osteuropa verdeutlichen, dass auch ideologisch klar getrennte Machtblöcke und Wirtschaftssysteme ihren Bezug zur Weltwirtschaft verändern. Es ist lobenswert, dass Wissenschaftler, Politiker und Unternehmensleiter sich mit diesen neuen Herausforderungen auseinandersetzen und Lösungsmöglichkeiten diskutieren. Zu den drängenden Weltproblemen zählt das enorme Wachstum der Weltbevölkerung. Zu Beginn des Jahrhunderts lebten 1,6 Milliarden Menschen auf der Erde, heute sind es über 5 Milliarden, und bis zum Ende des Jahrhunderts werden es schätzungsweise 6 Milliarden sein. Prognosen deuten darauf hin, dass die Bevölkerung bis 2020 auf rund 8 Milliarden anwachsen wird, wobei der Großteil in Entwicklungsländern lebt, die dringend Entwicklungshilfe benötigen. Aus moralischen Gründen müssen wir unsere Hilfe erheblich erhöhen, auch wenn sie oft nur begrenzte Wirkung zeigen wird. Um große Völkerwanderungen zu vermeiden, sind schwierige Entscheidungen erforderlich, doch das Problem ist vielen Regierungen noch nicht ausreichend bewusst.
Austria
- 584 Seiten
- 21 Lesestunden
Austria. Past and present
- 584 Seiten
- 21 Lesestunden
Staat, Steuern, Gesellschaft
- 299 Seiten
- 11 Lesestunden






















