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Bookbot

Mario Fortunato

    2. September 1958
    Die Entdeckung der Liebe und der Bücher
    Die Kunst leichter zu werden
    Die Liebe bleibt
    Stadt im Halbschatten
    Sangue
    Unschuldige Tage im Krieg
    • »Kann ein Kuss die Existenz eines Menschen zerstören? Ein Kuss – kein Verbrechen, keine Gewalttätigkeit, kein Verstoß gegen die Regeln: Kann ein einfacher, durchaus banaler Kuss das Geschick eines Menschen aus den Angeln heben und den gesamten Verlauf seines Lebens ändern?« Mit unnachahmlicher Leichtigkeit fängt der bedeutende italienische Schriftsteller Mario Fortunato Augenblicke der Liebe ein. Ein Kuss mit unerhörten Konsequenzen verbindet Menschen im ländlichen Italien mit Londoner Intellektuellen, Mussolinis Soldaten mit der englischen Kolonialgesellschaft in Afrika oder dem einfachen Volk in Russland, Männer mit Frauen und Männer mit Männern. Mitten in dieser weit gespannten Weltkriegskulisse kreuzen sich die Wege einer sizilianischen Familie und eines Piloten der Royal Air Force, die sich am Ende gemeinsam gegen die Herrschaft des Nazifaschismus auflehnen. Doch zuvor müssen sie sich mit ihren kulturellen Befangenheiten und sexuellen Vorurteilen auseinandersetzen. Eine nachdenkliche Schilderung eines hierzulande kaum bekannten Kapitels europäischer Geschichte.

      Unschuldige Tage im Krieg
      5,0
    • Ein Psycho-Thriller aus Italien. Marco wird in der Toilette eines Schwulenclubs in Bologna tot entdeckt. Ist der Hauptverdächtige unschuldig.

      Sangue
      3,2
    • Mario Fortunato erzählt von Gefühlen und deren Verletzung, von Ängsten und vom Versagen seiner Generation, der Generation der Dreißigjährigen im Rom der achtziger Jahre. In seinen Erzählungen begegnen sich Menschen so zufällig wie in jeder Großstadt, im Bus, im Kino, im Krankenhaus und auf der Straße: Eine Frau fährt durch die Stadt, plötzlich sieht sie einen Mann, sein Blick fällt ihr auf, nur für Bruchteile einer Minute, dann ist sie vorbeigefahren. Sie will ihn wiedersehen, wendet, fährt zurück, findet aber nur einen Jungen, der, vollgepumpt mit Drogen, am Straßenrand liegt. Zufälle, kurze Augenblicke, die ganz gewöhnlich und doch entscheidend sind, hält Mario Fortunato in seinen Erzählungen fest. Ruhig, aber niemals mit Gelassenheit, begegnet man den Figuren seiner neun Erzählungen in einer Umgebung von Drogen, Krankheit und Homosexualität, und es ist die unaufdringliche Ruhe seiner Schreibweise, die auch noch die extremste Situation als »natürliche Umgebung« erkennen lässt.

      Stadt im Halbschatten
    • Mario Fortunato hat in diesem Buch eine persönliche Anthologie des endenden Jahrhunderts und gleichzeitig einen echten Bildungsroman zusammengestellt. Jeder ausgewählte Text - eine Erzählung, eine Tagebuchseite, ein Brief oder ein Kapitel eines Romans von Proust, Forster, Capote... - wird von der Geschichte eines Jungen begleitet, der zunächst ein Teenager und dann am Vorabend des Erwachsenseins ist. Während er die Liebe zu Büchern entdeckt, findet er sich selbst und das Leben. Im Verlauf der siebziger und frühen achtziger Jahre verfolgen wir eine gefühlsmäßige Erziehung, die sich mit dem Italien der Zeit, den ersten sexuellen Wirren, der Liebe und der Politik auseinandersetzt. Von der Schilderung der Offenbarung, die das Lesen der Recherche im Erzähler hervorruft, bis zur Erinnerung an die kurze, intensive Freundschaft mit Tondelli, liefert Mario Fortunato in diesen Seiten eine Art ideale Autobiografie des jungen Lesers.

      Die Entdeckung der Liebe und der Bücher
    • Spaziergang mit Ferlinghetti

      • 352 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Mario Fortunato unternimmt einen Streifzug in die jüngste Vergangenheit, als die Welt sich veränderte und mit ihr ein literarisches Universum unterging. Er schildert Persönlichkeiten, Szenen, reale Orte und Orte der Gefühle: Rom, Berlin, New York, Tanger, London. Er erzählt wie in einem Roman von Beziehungen, Leidenschaften, Streitigkeiten, Trennungen, neuen Begegnungen mit: Jorge Luis Borges, der Menschen an ihren Händen erkennt. Matt Dillon, der aus Neugier anruft, während Franco Fortini um sieben Uhr morgens telefonisch in den Schlaf platzt. Außerdem Giulio Einaudi, der mit Nanni Moretti zusammen Hühnchen isst, Salman Rushdie, der sich in seiner Wohnung verkrochen hat, Natalia Ginzburg, die Angst hat, vor Publikum zu sprechen, während Doris Lessing den Autobus nach Monreale nimmt. Oder David Grossman, umgeben vom Spielzeug seiner Kinder, Joseph Brodsky, der in seiner Nobelpreisrede die Schwulen begrüßt, und Alberto Moravia, der in einem Augenblick der Zerstreutheit stirbt. Paul Bowles, der an Einsamkeit leidet, und Colin Firth, der öffentlich an Berlusconi appelliert.

      Spaziergang mit Ferlinghetti
    • Der einfachste und zugleich raffinierteste Roman des Literatur-Nobelpreisträgers Patrick White Im Mittelpunkt des Geschehens steht die reiche, einst unwiderstehliche Elizabeth Hunter, die das Sterben so souverän und aufwendig zelebriert, wie sie das Leben genossen hat. Ein letztes Mal ziehen die Jahre an ihrem inneren Auge vorüber, während ihre Kinder - der geadelte Starschauspieler Sir Basil und ihre durch Heirat zur französischen Prinzessin avancierte Tochter Dorothy - bereits um ihr Erbe streiten. Gegenwart und Rückschau fügen sich zu einer faszinierenden Biografie; noch angesichts des Todes triumphiert die Leidenschaft des Lebens. »Eines der radikalsten und schroffsten Zeugnisse über die Isolation, die Entfremdung des Menschen.« (Horst Bienek, DIE ZEIT)

      Im Auge des Sturms
      3,8
    • L'arte di perdere peso

      • 207 Seiten
      • 8 Lesestunden

      In un'isola del Mediterraneo, la morte misteriosa di un uomo lega e allontana le esistenze inquiete di un gruppo di viaggiatori. La ricerca di una verità semplice ma sfuggente rimescola la carte di molte vite, investendole di una luce imprevista. L'arte di perdere peso si apprende nella fragilità della vita.

      L'arte di perdere peso