Ein Buch über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einer Partei – pointiert, analytisch und spannend erzählt. Die SPD, die älteste Partei Deutschlands, hat eine Geschichte voller Höhen und Tiefen. Der Göttinger Politologe und Historiker Franz Walter beleuchtet die Biographie dieser oft unglücklichen Partei mit einem kritischen Blick auf die Gegenwart. Er porträtiert prägende Persönlichkeiten von August Bebel über Willy Brandt, Helmut Schmidt und Gerhard Schröder bis zu Sigmar Gabriel, Martin Schulz und Andrea Nahles. Die Gründung der SPD im Mai 1863 fiel in eine Zeit, als Bismarck noch nicht Kanzler war und Deutschland kein Nationalstaat. Der Weg der Partei war geprägt von Industrialisierung, Krieg, Depression, optimistischen Aufbrüchen und schweren Krisen. Die Geschichte der SPD ist auch die Geschichte der deutschen Gesellschaft, durchzogen von Abenteurern, Charismatikern und Populisten. Gleichzeitig thematisiert das Buch das schleichende Ende einer traditionsreichen Gegenkultur der Arbeiter und kleinen Leute. Heute klafft eine Lücke, deren Dimensionen sich erst allmählich offenbaren. Hat die SPD im 21. Jahrhundert nur eine bewegte Geschichte oder auch eine Zukunft?
Franz Walter Bücher






Was waren das f|r Liebesaffären, Finanzskandale, Streitereien, die die B|rger Göttingens |ber vier Jahrhunderte hinweg in Empörung versetzten? Wer waren die Akteure? Wie verliefen die Skandale? Wer trieb sie voran? So etwa Ferdinand Freiherr von Grote, Baron zu Schauen, der Ende des 18. Jahrhunderts als Student der Stadt einen riesigen Berg Schulden hinterliess und damit einen Skandal hervorrief. Oder die sog. Göttingen Gruppe, die 2007 bundesweit f|r Schlagzeilen sorgte, weil sie zahlreiche Anleger um ihre Ersparnisse gebracht hat. Lebendig erzählt, bietet dieses Buch einen neuen, spannenden Blick auf die Stadt.
Es lebe unsere Demokratie!
Der 9. November 1918 und die deutsche Freiheitsgeschichte
- 48 Seiten
- 2 Lesestunden
Die fulminante Rede des Bundespräsidenten zum 9. November – jetzt in Buchform! Der 9. November 1918 ist die Geburtsstunde der Republik in Deutschland. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier stellt in seiner fulminanten Rede zum hundertsten Jahrestag, die hier erstmals in Buchform erscheint, dieses Ereignis in eine deutsche Tradition von erkämpfter Freiheit, auf die wir stolz sein können – ohne die Abgründe zu verdrängen, die ebenso mit dem 9. November verbunden sind. Nicht zuletzt erinnert uns dieses Datum daran, dass Demokratie und Freiheit auch heute keine Selbstverständlichkeit sind. Hochwertig ausgestattet: Gebunden mit Schutzumschlag – zum Selberlesen und Verschenken.
Zur Zukunft der Demokratie – 36 Perspektiven herausgegeben und eingeleitet von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Was ist zu tun, um unsere Demokratie in die Zukunft zu tragen? Diese Frage steht im Zentrum der Gesprächsreihe „Forum Bellevue zur Zukunft der Demokratie“, zu der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier seit 2017 regelmäßig Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft eingeladen hat. In diesem Buch geben sie ihre vielfältigen Antworten auf eine der drängendsten Fragen unserer Zeit. Der Bundespräsident setzt mit seinem Eröffnungsbeitrag einen eigenen Impuls – eine Einladung zur Debatte über eine entscheidende Herausforderung unserer Gesellschaft. Mit Beiträgen von Michael Butter, Donatella della Porta, Udo Di Fabio, Evelyn Finger, Rainer Forst, Ute Frevert, Maja Göpel, Andreas Hollstein, Hans Joas, Daniel Kehlmann, Parag Khanna, Mouhanad Khorchide, Cornelia Koppetsch, Ivan Krastev, Jeff Mason, Ian McEwan, Eva Menasse, Wolfgang Merkel, Christoph Möllers, Herta Müller, Armin Nassehi, Susan Neiman, Steven Pinker, Bernhard Pörksen, Ulf Poschardt, Salman Rushdie, Ben Scott, Daniela Schwarzer, Julia Stein, Adam Tooze, Maren Urner, Luuk van Middelaar, David Van Reybrouck, Margrethe Vestager, Heinrich August Winkler und Daniel Ziblatt.
Vorwärts oder abwärts?
- 141 Seiten
- 5 Lesestunden
Jospin, Blair, Schröder: 1998 sah es so aus, als stünde die europäische Sozialdemokratie vor einem goldenen Zeitalter. Elf Jahre später hat die SPD 10.192.426 Millionen Stimmen verloren und sechs Parteivorsitzende verschlissen, die niederländische Partij van de Arbeid fuhr 2002 das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte ein, die schwedischen Sozialdemokraten 2006, die österreichischen 2008. Der »Dritte Weg« erwies sich als Weg ins Abseits, längst ist vom Ende einer Volkspartei die Rede. Es sieht so aus, als hätten die Sozialdemokraten keine überzeugende Antwort auf den radikalen Wandel der Arbeitswelt, auf Individualisierung und Globalisierung. Franz Walter, einer der profiliertesten deutschen Parteienforscher und ausgewiesener SPD-Experte, untersucht die Ursachen für den Niedergang der SPD, der, so Walter, schon 1973 begann. Er wirft einen Blick über die Grenzen Deutschlands und fragt, was Freiheit, Gleichheit und Solidarität in unserer Zeit bedeuten.
Wir
Ein eindringliches Plädoyer des Bundespräsidenten für mehr Zusammenhalt und für den Mut, zu handeln
Vor 75 Jahren wurde das Grundgesetz verkündet. Vor 35 Jahren fiel die Berliner Mauer. Die Bundesrepublik begeht 2024 ein doppeltes Jubiläum und kann es doch nicht mit ruhiger Selbstzufriedenheit feiern. Zu groß sind die Aufgaben, vor denen das Land steht. Internationale Krisen und Aufgaben der wirtschaftlichen Transformation setzen unsere Gesellschaft unter Stress, das Vertrauen in die Politik leidet, der Ton wird schärfer. Und extremistische Populisten stellen mit kalter Siegermiene die liberale Demokratie infrage. In dieser kritischen Zeit erinnert der Bundespräsident an Wegmarken und Erfahrungen, die Deutschland in 75 Jahren geprägt haben. Er beleuchtet unangenehme Wahrheiten, vor allem aber die Stärken des Landes. Er wirbt für die Anstrengung gemeinschaftlichen Handelns, aus dem politische Kraft erwächst. Unser Wir ist das einer vielfältigen Gesellschaft geworden, die neu erkennen muss, was sie verbindet.
Wegbereiter der deutschen Demokratie
30 mutige Frauen und Männer 1789-1918
Gelb oder Grün?
Kleine Parteiengeschichte der besserverdienenden Mitte in Deutschland
- 145 Seiten
- 6 Lesestunden
In den letzten Jahren war viel von der Krise der Volksparteien die Rede. Den Nutzen hieraus zogen unzweifelhaft die Parteien der besserverdienenden Mitte: die FDP hier, die Grünen dort. Aber wie stabil ist die Hausse der beiden Parteien? Was verbindet ihre Anhänger, was trennt sie - sozial, lebensweltlich und politisch? Freie Demokraten und Grüne werden im Mehrparteiensystem die entscheidenden Scharniere der Koalitionsbildung sein. Aber was bedeutet das für die Zukunft der bundesdeutschen Gesellschaft?
Im Herbst der Volksparteien?
Eine kleine Geschichte von Aufstieg und Rückgang politischer Massenintegration
- 132 Seiten
- 5 Lesestunden
Die Hochzeit der deutschen Volksparteien war sicher zugleich die beste Zeit für die deutsche Gesellschaft im 20. Jahrhundert. Die Volkspartei, ein Produkt von historischen Lernprozessen und Ergebnis sozialer Veränderungen, integrierte unterschiedliche Schichten, Generationen, Kulturen - und sie pazifizierte den zuvor oft antagonistisch ausgetragenen Konflikt. Doch die Zeit der Volkspartei scheint sich dem Ende zuzuneigen: Ihre Fähigkeit zur gesellschaftlichen und politischen Integration schwindet, ihre Vermittlungsleistung zwischen Staat und Bürger mindert sich drastisch. Der Typus »Partei« schlechthin verliert massiv an Zuspruch, wird zunehmend weniger als Medium der Teilhabe genutzt. Franz Walter beschreibt und analysiert den Auf- und Abstieg der Großparteien in Deutschland. Und er fragt nach Alternativen. Kann die Zivil- oder Bürgergesellschaft ersetzen, was den Parteien an Repräsentanz nicht mehr gelingt? Der bekannte Göttinger Parteienforscher schlägt einen weiten historischen Bogen, um in einem farbigen wissenschaftlichen Essay ein zentrales Problem der deutschen Politik zu diskutieren.
Flugschreiber
- 239 Seiten
- 9 Lesestunden
Wir leben in turbulenten Zeiten. Internationale Krisen häufen sich, und sie rücken näher an Europa heran. An die Deutschen richten sich wachsende Erwartungen, zur Lösung internationaler Konflikte beizutragen, und sie nehmen sie ernst. Frank-Walter Steinmeier, einer der erfahrensten Außenpolitiker unseres Landes, steht als Diplomat, Vermittler und Krisenmanager für diesen Wandel. In seinem Buch gibt er Einblick in den Alltag des deutschen Ausßenministers in Krisenzeiten.



