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Joshua Sobol

    Alma
    Weningers nacht
    Der große Wind der Zeit
    Whisky ist auch in Ordnung
    Ghetto
    Schweigen
    • Schweigen

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Mit dem Roman Schweigen kehrt der weltbekannte israelische Dramatiker, dessen Stück Ghetto 1985 als bestes ausländisches Theaterstück ausgezeichnet wurde, nach langer Pause in die literarische Szene zurück. Weise, humorvoll und kritisch beleuchtet er das 20. Jahrhundert in Israel. Der namenlose Erzähler, achtzig Jahre alt, lässt sein Leben Revue passieren, ohne je ein Wort gesprochen zu haben. Ob ihm am Tag seiner Beschneidung die Sprache verschlagen ist oder ob er tatsächlich stumm ist, bleibt unklar. Ärzte konnten jedenfalls keine körperliche Ursache finden. Dieser Tag war besonders, nicht nur wegen des als brutal empfundenen Rituals, sondern auch, weil am selben Tag der Zweite Weltkrieg begann. In den Erinnerungen des Erzählers wird die Zeit von seiner Kindheit in einem kleinen Dorf in Erez Israel bis zur gegenwärtigen, noch immer konfliktreichen Situation als große menschliche Komödie dargestellt. Leidenschaft, unterdrückte Sexualität, sadistische Impulse und Todeswünsche vermischen sich mit den Porträts grotesker Familien und ungewöhnlicher Tiere. Der Erzähler versucht, die Geschehnisse festzuhalten, vom Holocaust bis zu den Geschichten der Dorfbewohner, und fragt sich, ob Sprechen und Schreiben nicht überflüssig sind. Mit diesem grandiosen Werk beweist Joshua Sobol das Gegenteil: Es ist eine eindringliche Geschichte Israels und ein Monument gegen das Vergessen.

      Schweigen
      4,2
    • Ghetto

      • 248 Seiten
      • 9 Lesestunden
      Ghetto
      4,2
    • Ein rasantes Verwirrspiel um Identität, Literatur, Gewalt und Liebe Hanina Regev, ein Mann mit vielen Gesichtern, begibt sich auf eine gefährliche Mission, die von Manhattan nach Israel und schließlich in die mexikanische Wüste führt: Er will den Mörder seiner Kameraden aus der Militärzeit stellen. Eine rasante Jagd beginnt, in deren Verlauf Hanina nicht nur seine Ehe und seine Freundschaften, sondern auch seine Vergangenheit und seine Überzeugungen hinterfragen muss.

      Whisky ist auch in Ordnung
      2,0
    • Ein humanistisches Meisterwerk, ein großer Roman über vier Generationen der Familie Ben-Chaim, eine umfassende Geschichte Israels: Libby, Offizierin der israelischen Armee und Verhörspezialistin, nimmt sich nach einer beunruhigenden Begegnung mit einem mutmaßlichen Terroristen Urlaub von der Armee und fährt zu ihrem Großvater Dave in den Kibbuz. Dort stößt sie auf das Tagebuch ihrer Urgroßmutter Eva und taucht fasziniert in ihre Welt ein. Eva war eine starke, lebenslustige Frau, die in den frühen dreißiger Jahren Kibbuz, Mann und Kind verließ und in Berlin als Tänzerin auftrat, bevor sie floh.

      Der große Wind der Zeit
      3,3
    • Prachtausgabe für den Sederabend Die »Haggada« erzählt die Geschichte des Auszugs der Juden aus der ägyptischen Sklaverei und begleitet den Ablauf des Sederabends am Vorabend des alljährlichen Pessach-Festes. Wenn sich Familie und Freunde beim Festmahl versammeln, wird aus der »Haggada« gemeinsam gelesen und gesungen. Für die neue »Brauer Haggada« hat Arik Brauer, der international renommierte Mitbegründer des Phantastischen Realismus, 24 Bilder geschaffen, die diese Geschichte illustrieren. Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg kommentiert im Dialog mit Erwin Javor die biblischen Texte ebenso wie der israelische Dramatiker Joshua Sobol. So vermengen sich in der »Brauer Haggada« die Stimmen und Gefühle moderner, kritischer Juden mit der Beständigkeit religiöser Tradition und Zugehörigkeit.

      Die Brauer-Haggada