Ein bibliographisches Lexikon der Zeichner und Graphiker
562 Seiten
20 Lesestunden
Das bibliographische Lexikon bietet umfassende Informationen über Erotica-Illustratoren und -Illustratorinnen und beleuchtet das oft verdrängte Genre der erotischen Literatur. Es thematisiert die kulturelle Bedeutung von Illustrationen, die sowohl von renommierten Künstlern als auch von weniger talentierten Schaffenden stammen. Durch zahlreiche Farbabbildungen ermöglicht das Werk eine differenzierte Auseinandersetzung mit diesen oft geheimnisvollen und indizierten Werken, wodurch es einen wertvollen Beitrag zur Kunst- und Literaturgeschichte leistet.
Ein Meisterwerk der chinesischen Literatur, nach der mandschurischen Palastausgabe von 1708 erstmals vollständig ins Deutsche übersetzt von Hans Conon von der Gabelentz (1807-1874). Bearbeitet und herausgegeben von Martin Gimm und Hartmut Walravens
1985 Seiten
70 Lesestunden
Der "Jin Ping Mei" gilt als eines der bedeutendsten Prosawerke der chinesischen Literatur und thematisiert das Leben eines wohlhabenden Kaufmanns sowie seiner Frauen und Geliebten. Mit seinen drei zentralen weiblichen Figuren beleuchtet der Roman zahlreiche Aspekte des chinesischen Lebens, darunter Politik, Wirtschaft und Feminismus. Die erste vollständige Übersetzung ins Deutsche, die zwischen 1862 und 1869 von Hans Conon von der Gabelentz angefertigt wurde, besticht durch ihre moderne und präzise Sprache und basiert auf einer hochgeschätzten Mandschufassung.
Leitfaden zu den Übersetzungen und Rezensionen von Erwin von Zach (1872-1942)
324 Seiten
12 Lesestunden
Erwin von Zach (1872-1942), ein österreichisch-ungarischer Diplomat und Sinologe, war der bedeutendste deutschsprachige Übersetzer klassischer chinesischer Dichtkunst. Er übersetzte die vollständigen poetischen Werke von Li Po (Li Bai), Tu Fu (Du Fu) und Han Yü (Han Yu) sowie viele Gedichte von Po Chü-i (Bo Juyi) und einen Großteil der literarischen Anthologie Wen-hsüan (Wenxuan) ins Deutsche. Trotz seiner bedeutenden Beiträge hatte Zach Schwierigkeiten, seine Arbeiten zu veröffentlichen, da seine scharfen, oft berechtigten Kritiken ihm in der literarischen Welt Steine in den Weg legten. Viele seiner Werke erschienen in der Deutschen Wacht, dem deutschen Gemeindeblatt in Batavia, und den Mededeelingen van het China-Instituut, wobei heute nur wenige vollständige Exemplare dieser Publikationen existieren. Dank der Harvard-Universität sind Zachs Werke mittlerweile neu ediert und besser zugänglich. Ein verbreitetes Vorurteil besagt, dass Zach keine philologischen Übersetzungen anstrebte; ihm war es wichtiger, den Sinn der Gedichte präzise wiederzugeben, oft mit integrierten Erläuterungen. Dies machte seine Übersetzungen nützlicher, doch die Philologen blieben kritisch, während das breitere Publikum eingängige Reime vermisste. Der vorliegende Band dokumentiert Zachs Übersetzungen, ergänzt durch Register und Fundstellen, und enthält annotierte Briefe an den Dichter Albert Ehrenstein.