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Christoph Geiser

    3. August 1949
    Das geheime Fieber. Roman
    Zimmer mit Frühstück
    Kindheitsgeschichten
    Die Baumeister
    Grünsee
    Kahn, Knaben, schnelle Fahrt
    • „Desaster“ ist der Abschluss von Christoph Geisers Trilogie über das Scheitern. Der Wir-Erzähler reflektiert die Auswirkungen von 9/11 auf das literarische Schaffen und das eigene Begehren. Geiser untersucht die befreiende Kraft des Regelspiels in der Literatur und thematisiert das Verhältnis zwischen Literatur und Welt. Der Text erscheint unter dem ursprünglich geplanten Titel.

      Desaster. Ein Regelverstoß2024
    • Grünsee - Brachland

      Zwei Romane

      • 537 Seiten
      • 19 Lesestunden

      In seinen beiden ersten Romanen schickt Christoph Geiser einen jungen Erzähler auf die Reise - ins schneesichere Zermatt auf Winterurlaub in Grünsee und ins Brachland, wo Vaters eigentlich viel zu großes Haus steht. Und beide Reisen führen in die Vergangenheit, zu den Erinnerungen an die Familie, an die Gemeinsamkeit, die nicht mehr ist. Vielleicht auch niemals war. Was hat die Familie auseinanderfallen lassen? Geiser sucht nicht nach der absoluten Antwort, er beschreibt, in seiner sensiblen und klaren Sprache, in lakonischem Tonfall, was die Beteiligten seiner Geschichten vorfinden. Seine Romane sind Besichtigungen einer Familie und ein Bericht über den Versuch eines Außenseiters, sich in der eigenen Geschichte wiederzufinden. Grünsee und Brachland sind zwei abgeschlossene Romane, die jeder für sich stehen können, die beide von Isolation, Vereinzelung und Gefühlsarmut erzählen und zusammen die Geschichte vom Zerfall einer Familie entstehen lassen.

      Grünsee - Brachland2006
    • In der neuen Wohnung der Mutter begegnet der Erzähler sich selbst als Kind: der Fotografie eines 14-Jährigen, mit großen, abstehenden Ohren und störrisch verstörtem Blick. Er erinnert sich an den Jungen, der er damals war: ein hilfloser Außenseiter mit philosophischen Neigungen und sexuellen Nöten, ein Kind mit der fixen Idee, in ein Kloster einzutreten, um der Familie zu entkommen. Die Geschichte einer Wiederbegegnung mit sich selbst, die Geschichte einer Verführung. Ein hintergründig-beziehungsreiches Spiel, voller Erotik und Ironie.

      Kahn, Knaben, schnelle Fahrt1995
      3,0
    • Diese acht Erzählungen aus zwölf Jahren (1981-93) bieten einen spannenden Einblick in die Entwicklung des Autors, sie kommentieren gewissermaßen die umfangreicheren Arbeiten. Thematisch kreisen alle Geschichten um Spielarten der Liebe, von der Beobachtung badender Jungen im Fluß bis zur selbstzerstörerischen masochistischen Fantasie in der Titelgeschichte „Wunschangst“. Tilman Krause in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“: „In sprachmächtigen Phantasien hat Geiser das frühe Unbehagen wiedergefunden und münzt es nun in Lust um. Von Angst nährt sich bei ihm die Lust, eine Lust, die das Erschrecken vor sich selbst inszeniert. Noch immer erstaunen der Autor und seine Ich-Erzähler, daß dies mögich ist: wechselseitige wortlose Hingabe, Verführung und Berührung. Die einst keine Härte kannten, sind nun Meister einer aggressiven Eroberung und zelebrieren hochritualisierte Liebesspiele.“

      Wunschangst1993
    • Ein Roman um das Verhältnis von Sexualität, Macht und Gewalt. Dem unbekannten Marquis de Sade gerecht zu werden, ist eines seiner Anliegen. Doch reicht seine Bedeutung weit darüber hinaus. 'Das Gefängnis der Wünsche' ist eine faszinierende, tempo- und anspielungsreiche Auseinandersetzung mit einem Augenblick europäischer Geistesgeschichte, da eine Fehlentwicklung begann, deren Folgen noch heute zu spüren sind.

      Das Gefängnis der Wünsche1992
    • Ein homoerotisches Bild Caravaggios, das der Schriftsteller in einem Berliner Museum entdeckt, löst in ihm eine Obsession aus; er sucht die Bilder des Malers in Rom und Neapel auf, taucht in sie ein, fällt mehr und mehr aus dem Leben.Die Geschichte einer Obsession und das faszinierende Porträt des Malers Caravaggio.

      Das geheime Fieber. Roman1991