Fabian Boll ist für die Fans des FC St. Pauli seit einigen Jahren die Identifikationsfigur beim Hamburger Kultklub. Bereits 2002 begann seine Karriere bei St. Pauli, und bis heute blieb er einer der Leistungsträger seiner Mannschaft. Mit seinem bedingungslosen Einsatz auf und neben dem Platz ist er ein Aushängeschild des Klubs. Für Fabian Boll ist der FC St. Pauli seit seiner Jugend der Fußballklub, an den er sein Herz verloren hat. Vor seiner Karriere stand er schon als Fan zunächst in der Nordkurve und dann in der 'Meckerecke' der Gegengeraden des legendären Millerntor-Stadions. Besonders spannend an seiner Person: Er ist der einzige Fußballprofi in Deutschland, der neben dem Fußball noch einer zweiten Arbeit nachgeht – halbtags arbeitet Fabian Boll als Kriminaloberkommissar in Hamburg. Hermann Schmidt legt in enger Abstimmung mit Fabian Boll eine sehr persönliche Biografie über einen der interessantesten und besten Spieler der letzten Jahre von St. Pauli vor.
Hermann Schmidt Bücher






Manfred Bissinger - der Meinungsmacher
- 272 Seiten
- 10 Lesestunden
Manfred Bissinger zählt seit Jahrzehnten zu den bedeutenden linksliberalen Publizisten der Bundesrepublik Deutschland. Seine journalistische Karriere begann als Lokalreporter in Oberschwaben, bevor er nach Hamburg wechselte. Dort wurde er 1967 von Henri Nannen für die Redaktion des „Stern“ entdeckt. Das Buch verdeutlicht, wie Bissinger und Nannen entscheidend zum ersten Machtwechsel in der Bundesrepublik beitrugen und die sozialliberale Koalition sowie die Kanzlerschaft Willy Brandts ermöglichten. In den Jahren des gesellschaftlichen Umbruchs durch Studenten- und Friedensbewegungen entwickelte sich Bissinger zu einem der angesehensten Publizisten und „Meinungsmacher“ der Republik. Nach seiner Zeit beim „Stern“ war er kurzzeitig Pressesprecher im Hamburger Senat, bevor er als Chefredakteur des linken Politikmagazins „konkret“ seinen Ruf weiter festigte. Später renovierte er die Zeitschriften „Natur“ und „Merian“ und gründete 1993 mit Thomas Ganske die Zeitung „Die Woche“, die bis 2000 eine der wichtigsten publizistischen Stimmen in der rot-grünen Kanzlerschaft Gerhard Schröders war. Bissinger und „Die Woche“ schrieben Zeitungsgeschichte. Nach seiner langjährigen Tätigkeit als Chefredakteur und Herausgeber gründete er im Alter von 73 Jahren die Hamburger Agentur Bissinger [+].
Literatour
Eine Reise durch die wunderbare Welt der Bücher
»Wenn es mir schlecht geht, gehe ich nicht in die Apotheke, sondern zu meinem Buchhändler.« Philippe Dijan Hermann Schmidt hat sein Leben lang gelesen, aus Neugier, Leidenschaft und Abenteuerlust. In diesem Buch versammelt er Autorinnen und Autoren mit ihren Lebensgeschichten und ihren schönsten und aufregendsten Büchern: von Heinrich Heine und Wilhelm Busch über Franz Kafka und Erich Kästner hin zu Georges Simenon, Patricia Highsmith, Walter Kempowski, Isabell Allende und Gerhard Henschel. »Literatour« ist eine einzigartige Reise durch eine Welt voll unerhörter Begebenheiten und unvergesslicher Figuren, Gedanken und Geschichten. Ein unverzichtbares Werk für alle, die selbst gerne lesen oder andere dazu einladen wollen. Ein einzigartiger Leseverführer und ein besonderes Geschenk für alle, die mehr über die besten und schönsten Bücher und ihre Autorinnen und Autoren wissen wollen.
\"Männer trinken keine Fanta\"
Eisenfüße, Laufwunder und andere Originale der Fußball-Bundesliga
- 232 Seiten
- 9 Lesestunden
„Wir sind Männer und trinken kein Fanta“, damit entschuldigte Wolf-Dieter Ahlenfelder 1975 sein Fauxpas, die erste Halbzeit des Bundesligaspiels Werder Bremen gegen Hannover 96 im leicht alkoholisierten Zustand bereits nach 32 Minuten abgepfiffen zu haben. Ahlenfelder gab damit den Zeitgeist wieder, nachdem der Fußball die letzte Spielwiese für harte, unverfälschte, authentische Männer ist – für Originale eben. Und Originale bereichern die Bundesliga seit ihrer Gründung zuhauf: Verrückte Torhüter, eisenharte Verteidiger und Manndecker, nimmermüde Laufwunder, nicht zu stoppende Sturmtanks und Brecher, aber auch Unglücksraben, Spaßvögel und unangepasste Querköpfe – nicht zu vergessen die lautsprechenden, knurrenden, beinharten Zuchtmeister auf der Trainerbank. Hermann Schmidt und Miriam Bernhardt porträtieren über 80 dieser Originale in Kurzbiografien, Anekdoten und Zitaten und spiegeln damit zugleich ein Stück Bundesligageschichte wider – von A wie Ahlenfelder bis Z wie Zebec, von Helmut Rahn bis zu seinem Großneffen Kevin-Prince Boateng, von 1963 bis heute, vom umjubelten Weltmeister bis zum vorbestraften Star. Das stets mit dem Porträtierten sympathisierende und humorvoll geschriebene Buch wendet sich an Leserinnen und Leser, die den Fußball lieben und ein Herz für die Menschen haben, die die Bundesliga durch ihr Spiel und ihren Auftritt geprägt haben.
Das vergessene Kreuz
- 156 Seiten
- 6 Lesestunden



