Bookbot

Peter O. Chotjewitz

    14. Juni 1934 – 15. Dezember 2010
    Der Fall Hypatia
    Machiavellis letzter Brief
    Saumlos
    Das Wespennest
    Malavita
    Der Dreissigjährige Friede
    • Malavita

      • 280 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Was ist und wem nützt die Mafia? Peter O. Chotjewitz hat sich in Rom auf die Spuren dieses düsteren Kapitels italienischer Geschichte und Gegenwart gemacht. Er räumt mit dem herkömmlichen Mafia-Klischee als dem Syndikat der Entrechteten gründlich auf. Die Mafia, so zeigt sein provokativer Bericht auf, ist Produkt und Stütze der italienischen Oberschicht: in Konflikt mit dem Staat, wenn dieser seine Spielregeln durchsetzen will, aber einig mit Justiz, Polizei und Parteien, wenn es gilt, die bestehende Ordnung zu schützen.

      Malavita
      4,5
    • Saumlos

      • 212 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Am Anfang des Romans erwägt ein Mann mittleren Alters, in einem kleinen hessischen Dorf ein Haus zu kaufen. Was ihn zögern lässt, ist die Geschichte des Dorfes Saumlos, die er im Laufe des Sommers 1973 kennenlernt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte der Ort Saumlos eine jüdische Mehrheit, 1938 war Saumlos, wie alle deutschen Dörfer und Kleinstädte, „judenfrei“. Mit allen Mitteln hatten der Pfarrer, der Lehrer und ein paar Hitlerjungen sie vertrieben und die guten Leute von Saumlos hatten keinen Finger gerührt für ihre jüdischen Nachbarn. Der Ort steht für das ganze Deutschland, und so erklärt sich die Frage, ob und wie man in einer Gesellschaft mit einer derartigen Vergangenheit überhaupt leben kann.

      Saumlos
      4,3
    • Christian Weise, ein junger Philosoph und Dichter, reist 1664 im Auftrag des Herzogs August d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel nach Sant’ Andrea bei Florenz, um für die berühmte Wolfenbüttler Bibliothek der Herzöge den, wie es heißt, letzten Brief des großen Niccolò Machiavelli zu begutachten und zu erwerben. Eine gewisse Ippolita Machiavelli bietet ihn zum Kauf an. In Sant’ Andrea kann die alte Ippolita dem Deutschen in der Tat ein hochinteressantes Konvolut präsentieren: das ausführliche Lebenszeugnis eines großen Denkers. Doch viel Zeit zur Prüfung bleibt Weise nicht. Er gerät ins Netz einer mörderischen Intrige: Ippolita wird ermordet und Weise der Tat verdächtigt.

      Machiavellis letzter Brief
      4,0
    • Der Fall Hypatia

      • 262 Seiten
      • 10 Lesestunden

      „Ein Grund nach Alexandria, das einst die Hauptstadt Ägyptens war, zu reisen, ist Hypatia. Was ist von ihr übriggeblieben? Ihr Haus? Die Bibliothek? Die Stelle, wo sie von christlichen Fundamentalisten gelyncht wurde? Hypatia gehört zu den gelehrten Frauen der Antike. Sie war berühmt als Philosophin, Mathematikerin und Astronomin. Ihre Ermordung im Jahr 415 war seit jeher ein exemplarischer Fall. Toland und Voltaire haben in ihr die erste Märtyrerin der Aufklärung gesehen. Für die Feministinnen ist sie das klassische Opfer des christlich geprägten Patriarchats. Die Romanciers haben sich ihrer bemächtigt, die Bühnenautoren und die Lyriker. Als ich wusste, wer die Mörder waren, reiste ich nach Alexandria.“ Peter O. Chotjewitz

      Der Fall Hypatia
      4,0
    • Rotbuch: Hohn der Angst

      Eine Farce über die Entführung einer hochgestellten Persönlichkeit

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      HOHN DER ANGST ist ein spannendes Verwirrspiel und politisches Drama. Antonio Minelli, ein linker Gewerkschafter, rettet beim Entführungsversuch den Fiat-Boss Agnelli, was zu einem Chaos führt. Ein Kommissar, ein verletzter Richter und Antonios Frau und Geliebte sorgen für Verwirrung, da sie die beiden Antonios nicht unterscheiden können.

      Rotbuch: Hohn der Angst
      3,5
    • Mein Freund Klaus

      • 576 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Der Brisanz des Materials entspricht die Radikalität der literarischen Mittel. In diesem Roman liegen die Fakten auf dem Tisch. Kühn im Aufbau schreibt Chotjewitz über seinen Freund Klaus Croissant, der als Strafverteidiger schikaniert, als angeblicher Drahtzieher des internationalen Terrorismus verfolgt und nach der Annexion der DDR durch die Bundesrepublik 1990 wegen staatsfeindlicher Agententätigkeit abermals verurteilt wurde. Penibel recherchiert, detailgetreu und kühl erzählt, steht der Roman in einer Linie mit Chotjewitz' skandalösem Romanfragment über die RAF aus dem Jahr 1978 "Die Herren des Morgengrauens".

      Mein Freund Klaus
      2,0