»Spiegel: noch nie hat man wissend beschrieben, was ihr in euerem Wesen seid« (Rilke) - dieser Satz war Joachim Schickel (1924-2002) lebenslanger Antrieb zum Nachdenken. Mit hoher sprachlicher Präzision beschreibt er in »Der Logos des Spiegels« die Vorgänge und Funktionen des Spiegelns und die Verwendung der Spiegel-Struktur in Zeugnissen aus Philosophie, Literatur und Kunst der europäischen, chinesischen und indischen Geistesgeschichte. Aus diesem Reichtum unerschöpflichen Wissens führt er zu Denkmustern unserer Zeit, die dem systematischen Sinn des Spiegel-Verhältnisses verpflichtet sind. So entsteht schließlich am Bild des Spiegels die Möglichkeit, das Verhältnis des Menschen zu sich selbst und zur Welt auszulegen und zu begreifen.
Joachim Schickel Reihenfolge der Bücher






- 2012
- 1993
Die Themen der drei ausführlichen Gespräche reichen von Schmitts Buch ‚Der Begriff des Politischen’ (mit der bekannten Freund – Feind Unterscheidung) bis zu seinem Buch über die ‚Theorie des Partisanen’. - Schmitt erzählt außerdem von seinen Begegnungen mit dem Dadaisten Hugo Ball, dem Dichter Theodor Däubler und Walter Benjamin.
- 1990
Sieben Tage Chinesisch
- 77 Seiten
- 3 Lesestunden
- 1988
Politisch-literarischer Essay, herausgegeben von Joachim Schickel, umfasst 202 Seiten.
- 1976
Was den Autor auszeichnet, ist die Kühnheit, mit der er den Vorurteilen zu Leibe rückt, das fundierte Wissen um chinesische Literatur, Sprache und Geschichte und das Bemühen, auch das China Mao Tse-tungs aus seinen gesellschaftlichen Gegebenheiten zu erklären und seine Theorien an dem tatsächlichen Erreichten zu messen. Daß dabei am Ende ein wesentlich differenzierteres China-Bild herauskommt als das üblich und daß selbst der so informierte Leser die Lektüre noch mit manchen Fragezeichen beiseite legt, spricht für die Darstellung. Stuttgarter Zeitung



