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Bookbot

Urs Altermatt

    18. Juli 1942
    Religion und Nation
    Der lange Weg zum historischen Kompromiss
    Vom Unruheherd zur stabilen Republik
    Geschichte des Bankwesens in Liechtenstein
    Die Schweiz: Staat- Gesellschaft -Politik 1798 - 1998
    Rechtsextremismus in der Schweiz
    • 2023

      Die moderne Schweiz feiert dieses Jahr ihr 175-jähriges Bestehen. Am 6. November 1848 konstituierte sich in Bern die Bundesversammlung mit dem National- und Ständerat, und am 16. November wählte die Bundesversammlung den ersten Bundesrat. Damit erhielt die Eidgenossenschaft ihre erste Landesregierung. Urs Altermatt, anerkannter Experte in Sachen Bundesrat, legt in einer Trilogie eine zeitübergreifende und vergleichende Gesamtschau über die wegweisenden Jahre von 1848 bis 1919 vor, die sich als Ergänzung zum Bundesratslexikon versteht. Dieser dritte Band erscheint pünktlich zum Jubiläum und zu den Bundesratswahlen von 2023 und ist gespickt mit einer Fülle überraschender Fakten und Neuinterpretationen: Die heutige Anciennitätsregel für das Bundespräsidium etwa spielte sich erst um die Jahrhundertwende von 1900 endgültig ein. Parallel dazu ging die Epoche der «Bundesratskönige» zu Ende. Das Proporzwahlrecht für den Nationalrat wurde 1919 erstmals angewendet und veränderte die Parteienlandschaft grundlegend. Die Departementalisierung brachte zudem mehr tüchtige Fachminister als visionäre Führerfiguren hervor.

      Von der freisinnigen Vorherrschaft zum Proporz
    • 2019

      Der Bundesrat steht im Zentrum des schweizerischen Regierungssystems. Das von Urs Altermatt herausgegebene und 1991 erstmals publizierte Bundesratslexikon liegt in einer komplett überarbeiteten und aktualisierten Fassung vor. Rund 80 Autorinnen und Autoren zeichnen für jedes Mitglied des Bundesrats ein bewegtes Bild ihrer Wahlen und Rücktritte, Karrieren und Politik – von der Gründung der modernen Schweiz 1848 bis in die Gegenwart. Die bisherigen Porträts wurden auf den neusten Forschungsstand gebracht und sind illustriert mit Bildern und Tabellen und mit Literaturhinweisen versehen. Über das rein Biografische hinaus vermittelt dieses Handbuch einen prägnanten Überblick sowie überraschende Einblicke in 170 Jahre des Bundesstaats. Ein faszinierendes helvetisches Kaleidoskop.

      Das Bundesratslexikon
    • 2011

      Die Schweiz in Europa

      • 300 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Die Geschichte hat die Schweiz in besonderer Weise geprägt und sie eine eigene politische Kultur entwickeln lassen. Urs Altermatt geht in seinem neuen Buch der Frage nach, ob und in welchem Ausmass die föderalistische und multikulturelle Schweiz ein Modell für das Europa der Zukunft darstellen kann. Gerade in einer Zeit kultureller Verwerfungen, bohrender Zweifel an der Identität des Landes und internationaler Irritationen bringt Altermatts neues Buch Dimensionen zur Sprache, die das politische und kulturelle Selbstbewusstsein der Schweiz in Europa in einem neuem Kontext aufscheinen lassen. Es setzt damit einen innovativen Kontrapunkt in der gegenwärtigen Debatte über die Identitäts- und Wirtschaftskrise der Schweiz.

      Die Schweiz in Europa
    • 2009

      Seit ihrer Gründung im Jahre 1889 versteht sich die Universität Freiburg als zweisprachige Hochschule. Französisch und Deutsch bilden unter den Professoren und Sturierenden die Hauptsprachen. Ungeschriebene Regeln und Konventionen sorgen dafür, dass im Lehrkörper und in der Universitätsleitung ein ungefähres Sprachengleichgewicht herrscht. Bis zum Zweiten Weltkrieg bezeichnete sich die Universität vor allem als Brücke an der Schnittstelle von germanischer und romanischer Kultur. Seit den 1990er Jahren werden die Vorteile des praxisbezogenen Sprachenerwerbs für den einzelnen Studierenden verstärkt betont. Die Universität profitiert zu Beginn des 21. Jahrhunderts davon, dass die Schweizerische Eidgenossenschaft und die Europäische Union der Mehrsprachigkeit grosse Bedeutung zumessen.

      Die zweisprachige Universität Freiburg
    • 2009

      Der Historiker Urs Altermatt beschreibt in diesem Buch in variantenreichen Essays den langen Weg der 1889 gegründeten Universität Freiburg von der „Universität der Schweizer Katholiken“ zur Hochschule mit christlicher tradition. Breiten Raum widmet er den spannenden Gründungsgeschichte, die die Identität der Hochschule wegweisend prägte. Ausführlich schildert er mit einem sozialgeschichtlichen Blick von unten die Wandlungen in der Studierendenschaft und kommt dabei auf den „Studentenverein“ als frühere Kaderschmiede der katholischen Eliten zu sprechen. Den Abschluss bilden Studien zur Geschichtsschreibung an der Universität Freiburg, die deshalb von Interesse sind, weil die Geschichtswissenschaften jahrzehntelang als Weltanschauungsfach par excellence galten.

      Die Universität Freiburg auf der Suche nach Identität
    • 2008

      Europa: ein christliches Projekt?

      • 257 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Das zweite Religionsforum beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Religion und europäischer Identität, das nicht zuletzt durch die europäische Verfassungsdebatte und durch die Diskussionen um die Erweiterung der Europäischen Union verstärkt ins Blickfeld gerückt ist. Die Aufnahme eines Gottesbezugs in die zu schaffende Europäische Verfassung ist ebenso umstritten wie der Beitritt der Türkei zur Europäischen Union. Sind die Grenzen Europas durch Religion bestimmt? Wie sind die Argumente für und wider den EU-Beitritt der Türkei zu bewerten? Ein zweiter Schwerpunkt widmet sich dem Beitrag der Katholischen Kirche und der Orthodoxie zum „Projekt Europa“, insbesondere im sozialpolitischen Bereich. Schließlich erkunden die Beiträge die vielfältigen philosophischen und religiösen Wurzeln der europäischen Kultur. Die Reihe „Religionsforum“ will aktuelle Themenkreise, die Religion und Gesellschaft berühren, aus historischer, theologischer, sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive reflektieren und unterschiedliche Positionen ins Gespräch bringen.

      Europa: ein christliches Projekt?
    • 2007

      Die Nationalstaaten des 19. und 20. Jahrhunderts mussten ihr Verhältnis zu Religion und Konfession finden. Die Religionsgemeinschaften ihrerseits waren nach 1800 herausgefordert, ihre Stellung neu zu bestimmen. Diese Positionierung konnte auf vielerlei Weise geschehen. Die Autoren dieses Bandes untersuchen das Verhältnis von Religion und Nation am Beispiel der europäischen Katholizismen des 19. und 20. Jahrhunderts unter komparativer kultur- und sozialgeschichtlicher Perspektive. Ausgehend von vier Grundmodellen zum Verhältnis von Religion und Nation, die Urs Altermatt entwirft, ermöglichen sie einen vergleichenden Blick auf die Geschichte des neueren europäischen Katholizismus. Sie legen dar, wie die Nation konfessionalisiert und religiöse Diskurse und Praktiken nationalisiert wurden, wie sich nationale und religiöse Semantiken überlagerten und wie sich nicht zuletzt eine katholische Opposition zum Staat bilden konnte.

      Religion und Nation