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Adrian von Buttlar

    12. September 1948
    Preußische Denkmalpflege im Kaiserreich
    Der englische Landsitz
    Leo von Klenze
    Neues Museum Berlin
    Der Landschaftsgarten
    Tod, Glück und Ruhm in Sanssouci
    • Tod, Glück und Ruhm in Sanssouci

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Friedrich der Große als Gärtner? Das ist neu. Tatsächlich aber wurde der Garten von Sanssouci unter seiner eigenwilligen Regie zum Spiegelbild seiner persönlichen und politischen Rolle. Wegeführungen, Pflanzungen, Bau- und Bildwerke drücken seine Vorstellungen von Tod, Glück und Ruhm aus. Friedrich nutzte bekannte mythologische Repräsentationsformen, aber auch geheimnisvolle allegorische Anspielungen und emblematische Hinweise. Die »Achse der Erkenntnis« definiert sein preußisches Arkadien als beste aller Welten, wo sich der »Philosoph von Sanssouci« mit seinen Freunden den Künsten und Wissenschaften widmete. Die »Achse der Macht« repräsentiert hingegen seinen Ruhm und Anspruch als europäischer Monarch, der sich nicht nur über die Dynastien der Hohenzollern und Oranier, sondern auch aus der Tradition der Pharaonen, der römischen Kaiser und des Sonnenkönigtums Ludwigs XIV. legitimierte.

      Tod, Glück und Ruhm in Sanssouci
      5,0
    • Neues Museum Berlin

      • 104 Seiten
      • 4 Lesestunden

      David Chipperfields Aufsehen erregender Wiederaufbau des Neuen Museums stellt einen weiteren Schritt zur Vollendung der Museumsinsel in Berlin dar. Sowohl die sorgsame Bewahrung aller Substanz, die nach dem Zweiten Weltkrieg und der Vernachlässigung zu DDR-Zeiten noch erhalten war, als auch die kongeniale moderne Ergänzung zeichnen diesen Bau heute aus und machen aus ihm einen würdigen Teil des UNESCO-Welterbes. Bereits das 1841-1859 von Friedrich August Stüler errichtete Gebäude war nicht nur wegen der Anwendung modernster Bautechniken eine Besonderheit seiner Zeit, sondern auch durch die Konzeption als Gesamtkunstwerk aus Architektur, Bildprogrammen und ausgestellten Kunstwerken. Vergangene und fremde Welten vom Altertum bis zur Neuzeit wurden so dem Besucher erlebbar gemacht. In dem vorliegenden Buch wird das Gebäude in seiner alten und neuen Pracht geschildert und verständlich gemacht, aber auch die intensive Debatte über die Wiederaufbaupläne und ihre Umsetzung prägnant zusammengefasst.

      Neues Museum Berlin
      3,0
    • Leo von Klenze

      Leben, Werk, Vision

      • 512 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Leo von Klenze (1784?1864) ist nach Karl Friedrich Schinkel der bedeutendste Vertreter des deutschen Architekturklassizismus in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Seine Bauten für München gehören wie die Walhalla bei Donaustauf, die Befreiungshalle bei Kelheim, die Neue Eremitage in St. Petersburg und die zukunftsweisenden Planungen für Athen zu den großen Leistungen der Epoche. Adrian von Buttlars reich illustriertes Buch, das sich als Standardwerk etabliert hat, würdigt aus biographischer Sicht Klenzes Bauten und Projekte, seine Architekturästhetik und Geschichtsauffassung vor dem Hintergrund der Architekturkrise seiner Zeit.

      Leo von Klenze
    • Der englische Landsitz

      • 230 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Das neopalladianische Landhaus - Der Landschaftsgarten - Der Landsitz als künstlerisches System - Der Landsitz als symbolischer Ort - Ikonologie des Landsitzes - Sinneinheit und Sinnverlust.

      Der englische Landsitz
    • Preußische Denkmalpflege im Kaiserreich

      Die Provinz Brandenburg und Berlin 1860 —1918

      • 588 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Das Buch stellt erstmals den Beitrag der Provinz Brandenburg und der Reichsmetro- pole Berlin zur Entwicklung von Denkmalschutz und Restaurierungswesen als Staatsaufgabe im Deutschen Kaiserreich dar. Anhand umfangreicher Archivquellen und der Auswertung originaler Baubefunde wird zudem eine nach Regierungsbezirken aufgeschlüsselte Gesamtdarstellung der wichtigsten Denkmalpflegefälle präsentiert. Erfasst sind zahlreiche Baudenkmäler, von mittelalterlichen Stadt-, Dorf- und Klosterkirchen über Stadtmauern und Stadttore, Kommunalbauten, barocke Palais und Schmuckplätze bis hin zu Restaurierungen der noch jungen Schöpfungen Schinkels und seiner Schule. Der Umgang der Verantwortlichen mit dem Denkmal wird auch hinsichtlich der sich damals ausdifferenzierenden Denkmaltheorien bewertet: Die Aktualität der neuen Forschungsergebnisse ist durch verblüffende Parallelen zum heutigen Denkmalstreit evident.

      Preußische Denkmalpflege im Kaiserreich
    • Paul Schneider-Esleben, Architekt

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Paul Schneider-Esleben (1915–2005) steht beispielhaft für den Aufbruch der Architektur in der frühen Bundesrepublik: Seine Innovationskraft zeigt sich in seinen Düsseldorfer Bauten wie der gläsernen Haniel-Großgarage (1950–1953), dem Mannesmann-Hochhaus (1955–1958) als erstem deutschem Nachkriegshochhaus und der Rochuskirche (1952–1955). Er hatte stets ein großes Interesse an der bildenden Kunst: Beim Bau der Rolandschule (1957–1961) etwa arbeitete er mit Günther Uecker, Heinz Mack, Otto Piene und Joseph Beuys zusammen. Mit dem Flughafen Köln-Bonn (1962–1971) gelangen ihm ein typologisch einflussreicher Entwurf sowie ein Verkehrskonzept, die beide weltweit Nachahmung fanden. Schneider-Esleben war ein vielseitiger Gestalter, der nicht nur Bürohochhäuser, Kulturzentren, Schulen, Wohnhäuser und Kirchen entwarf, sondern auch Möbel, Schmuck und seine eigene Yacht, mit der er über das Mittelmeer segelte. Der Katalog lädt ein, sein schillerndes Werk auch in aktuellen Fotografien neu zu entdecken.

      Paul Schneider-Esleben, Architekt