In "Das größte Abenteuer der isländischen Geschichte" von Hallgrímur Helgason erlebt der junge Waisen Gestur 1906 in Segulfjörður eine aufregende Zeit voller Chancen. Er verkauft heimlich ein Grundstück seines Ziehvaters, findet Arbeit in einer Fischfabrik und trifft seine Jugendliebe Súsanna, bis das Schicksal alles verändert.
Hallgrímur Helgason Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Hallgrímur Helgason ist ein isländischer Autor, dessen Werk sich durch eine markante Stimme und eine tiefe Verbundenheit zu seiner Heimat auszeichnet. Seine Schriften erforschen häufig die Komplexität der menschlichen Natur und kultureller Identität, wobei er eine einzigartige Mischung aus Humor und scharfer Beobachtungsgabe einsetzt. Helgasons Stil ist energisch und sprachlich reichhaltig, was den Lesern ein fesselndes und unvergessliches literarisches Erlebnis bietet. Er ist bekannt für seine Fähigkeit, den Geist Islands und seiner Bewohner einzufangen.







Ženská na 1000° : vypráví Herbjörg María Björnsson
- 429 Seiten
- 16 Lesestunden
Hrdinkou románu je osmdesátiletá Islanďanka Hera Björnssonová, která tráví své poslední dny v reykjavícké garáži. Společnost jí dělá jen počítač a granát z druhé světové války, ukrytý pod peřinou. Helgason se při psaní románu inspiroval životem vnučky prvního islandského prezidenta Brynhildur Georgíy Björnssonové. Kniha vyvolala vlnu rozhořčených protestů ze strany žijících příbuzných prominentního politika i širší debatu o etických hranicích v literatuře. Helgasonova Hera navzdory blížící se smrti neztrácí životní jiskru a s notnou dávkou odvahy, cynismu a humoru se ohlíží nejen za svým životem, v němž cestovala po světě a hledala štěstí v náručí celé plejády mužů, ale i za dějinami své země i evropského kontinentu.
Ausgezeichnet mit dem Isländischen Literaturpreis für den besten Roman des Jahres, entfaltet sich im tiefen Schnee Islands das Erwachen der Moderne. Der große Roman eines der originellsten Autoren des Landes ist so schräg und humorvoll, wie man es von Hallgrímur Helgason kennt, und zugleich literarisch und episch. Die Geschichte folgt Gestur, einem unehelichen Bauernsohn aus einer isländischen Siedlung am Fjord Segulfjörður. Während er bei verschiedenen Ziehvätern aufwächst und selbst Vater wird, erlebt auch Island einen Wandel. Große Fischfänger erreichen den Hafen und bringen Exotisches und Fremdes mit, wodurch neue Werte, Moden und Gefühle in das kalte, verschneite Segulfjörður Einzug halten. Helgason erzählt humorvoll und turbulent vom Weg Islands in die Moderne, mit unvergesslichen Figuren, die die Leser fesseln. Stimmen zum Buch loben die außergewöhnlichen Charaktere und die fesselnde Erzählweise. Spiegel Online beschreibt die Figuren als eine rare Pracht, während Sigurður Valgeirsson von der wunderbaren Welt der Fiktion schwärmt, die Tränen der Rührung hervorruft. Die Stuttgarter Zeitung bemerkt humorvoll, dass Helgasons Privatleben, im Vergleich zu seinen Werken, möglicherweise sehr öde sein muss.
Seekrank in München
Roman
Von einer märchenhaften Insel im Norden kommt ein junger Mann, um in München Malerei zu studieren. Er kennt weder Lokale noch Bier, aber er weiß genau, was er werden möchte: Künstler. Fast krank vor Schüchternheit muss sich der Student, ohne ein Wort Deutsch zu können, durchschlagen. Auch an der Kunstakademie bleibt er zunächst ein Außenseiter, denn mit den neuen Wilden kann er wenig anfangen. Und auch die Welt draußen ist viel kälter, als es auf Island je werden kann. Der Kalte Krieg ist auf seinem Höhepunkt, und so wacht er jeden Morgen mit der Sorge auf, dass der dritte Weltkrieg bereits begonnen hat. Und dann stellt sich auch noch heraus, dass er eine überaus seltsame Gabe hat, die ihn nicht gerade appetitlich macht. Helgasons Held ist so wie sein Autor: schräg, voller Witz und wunderbar unangepasst.
Avec 66 victimes et aucune balle perdue à son actif, Tomislav Boksic, alias Toxic pour ses camarades de la mafia croate, est le meilleur tueur à gages de New York. Malheureusement, quand il s'avère que sa dernière cible appartenait au FBI, il doit fuir les Etats-Unis. Après avoir usurpé l'identité de Father Friendly, un célèbre télévangéliste qu'il a mortellement assommé dans les toilettes de l'aéroport, Toxic embarque pour l'Islande. Là-bas, Father Friendly est accueilli comme le Messie... pour prêcher la bonne parole à la télévision ! Bien vite, Toxic s'habitue à ce pays si étrange et à ses habitants aux noms imprononçables. Mais le chemin vers la rédemption sera long car tout le monde n'est pas prêt à passer l'éponge sur ses antécédents sanglants... [4e de couverture]
Kobieta w 1000°C Na podstawie wspomnień Herbjorg Marii Bjornsson
- 432 Seiten
- 16 Lesestunden
Największa gwiazda islandzkiej literatury w szalonej opowieści o XX i XXI wieku Herra to osiemdziesięcioletnia wnuczka pierwszego prezydenta Islandii – mieszka w garażu, z laptopem i starym granatem ręcznym. Pod łóżkiem ma dwa kartony pall malli, które zdąży wypalić, nim wysadzi się w powietrze. W głowie korowód nieprawdopodobnych, a jednak prawdziwych wspomnień: szaleństwo drugiej wojny światowej, ekscesy lat sześćdziesiątych, gdy romansowała z Beatlesami, absurdy współczesności. Za oknem Islandia, która właśnie pogrąża się w kryzysie. Hallgrímur Helgason nie ma dla nas litości. Tnie ostrzem satyry, wrzuca w szalony wir historii, każe patrzeć na świat oczami ekscentrycznej staruszki. Jak nikt inny potrafi oddać szaleństwo współczesnego świata, pisać o sprawach przejmujących i trudnych w sposób ironiczny i pełen humoru. Wielokrotnie nagradzany; jego powieść 101 REYKJAVIK doczekała się słynnej ekranizacji. Kobieta w 1000°C została nominowana do Nordic Council Literature Prize oraz Icelandic Literary Prize.
Eine Frau bei 1000°
- 400 Seiten
- 14 Lesestunden
Drei Söhne von neun Männern, das ist genug. In ihrer Garage surft die 80-jährige Herbjörg durchs Internet und begleicht letzte Rechnungen, während der Ofen für ihre Einäscherung heißläuft. Hallgrímur Helgasons neuer Roman ist ein Parforceritt durch die Geschichte des 20. Jahrhunderts: anrührend und voll isländischer Skurrilität. »Ich lebe hier allein in einer Garage, zusammen mit einem Laptop und einer alten Handgranate. Es ist wahnsinnig gemütlich.« »Ich möchte einen Termin für eine Einäscherung buchen.« »Einen Termin buchen?« »Genau.« »Aha. Ja ... wie war noch mal der Name?« »Herbjörg María Björnsson.« »Hallo? Ich kann den Namen in der Liste nicht finden. Haben Sie den Antrag auf Einäscherung schon eingereicht?« »Nein, nein. Ich möchte einen Termin für mich buchen. Für mich selbst.« »Naja, wir bearbeiten ihn nicht, bevor ... na, Sie wissen schon ... also bevor, äh ..., bevor die Leute tot sind, okay?« »Gut. Wenn es so weit ist, werde ich tot sein. Darauf können Sie sich verlassen. Also, wenn’s eng wird, komme ich einfach vorbei, und ihr schiebt mich lebend in den Ofen.«
Eigentlich ist er Kroate, eigentlich lebt er in New York und eigentlich ist er kein Priester, sondern ein Auftragskiller mit 66 erfolgreich ausgeführten Morden. Doch einmal in Island angekommen, bleibt Toxic nichts anderes übrig, als die Rolle des Predigers zu spielen. Mehr schlecht als recht absolviert er einen Auftritt in einer TV-Show und verliebt sich auch noch in die Tochter seiner Gastgeber. Bald schon droht er aufzufliegen ... Hallgrímur Helgason hat eine schräge Geschichte an den Rändern Europas geschrieben. »Der isländische Sommer ist wie ein Kühlschrank, den man sechs Wochen offen lässt. Das Licht ist die ganze Zeit an und das Gefrierfach taut, aber richtig warm wird es nie.«





