Gratisversand in ganz Deutschland!
Bookbot

Rolf G. Heinze

    19. November 1951
    Formen der Eigenarbeit
    Verbandspolitik zwischen Partikularinteressen und Gemeinwohl
    Die Berliner Räterepublik
    Grundeinkommen - Von der Vision zur schleichenden sozialstaatlichen Transformation
    Vom Wohlfahrtsstaat zum Wettbewerbsstaat
    Gesellschaftsgestaltung durch Neujustierung von Zivilgesellschaft, Staat und Markt
    • 2023

      The present publication constitutively expands the field of discourse on the topic of basic income and explores the possibilities of its introduction as well as the opportunities and risks. Although all visionary proposals for an unconditional basic income (BGE) have so far not been implemented politically, at least in democratically constituted welfare states, the question of implementation or the conditions for success and the identification of possible blockades have only been dealt with marginally. Recent publications on a BGE also show this political-institutional „blindness“ and do not address enough the reasons for the failure so far. Without a transfer strategy, however, the idea will fail in Germany due to such implementation naivety. In this book, therefore, the state of the debate on basic income is developed further to the extent that it is integrated into welfare-state development processes and current challenges for the „safeguarding of social security“. In addition, a social-scientific classification of hitherto visionary guarantee elements of a basic income model is undertaken, linking up with the „silent“ change to a socially investing state.

      Basic income - from vision to creeping transformation of the welfare state
    • 2022

      Die vorliegende Publikation erweitert konstitutiv das Diskursfeld zum Thema Grundeinkommen, lotet die Möglichkeiten einer Einführung sowie Chancen und Risiken ab. Obwohl alle visionären Vorschläge zum Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) zumindest in demokratisch verfassten Wohlfahrtsstaaten bislang politisch nicht umgesetzt wurden, wurde die Frage nach der Umsetzung bzw. den Gelingensbedingungen und der Identifizierung möglicher Blockaden nur am Rande behandelt. Auch jüngste Veröffentlichungen zu einem BGE weisen diese politisch-institutionelle „Blindheit“ auf und thematisieren zu wenig die Gründe für das bisherige Scheitern. Ohne eine Überführungsstrategie wird die Idee in Deutschland aber aufgrund einer solchen Implementierungsnaivität scheitern. Im Buch wird deshalb der Diskussionsstand zum Grundeinkommen insofern weiterentwickelt, dass eine Einbindung in wohlfahrtsstaatliche Entwicklungsverläufe und aktuelle Herausforderungen für die „Sicherung der sozialen Sicherung“ vorgenommen wird. Zudem wird anknüpfend an den „stillen“ Wandel zum sozialinvestiven Staat eine sozialwissenschaftliche Einordnung bislang visionär erscheinender garantistischer Elemente eines Grundeinkommensmodells vorgenommen.

      Grundeinkommen - Von der Vision zur schleichenden sozialstaatlichen Transformation
    • 2020

      Die Coronakrise wirkt als Seismograph der gegenwärtigen Gesellschaft. Die Widersprüche und Pathologien werden unmittelbar sichtbar und insbesondere die gesellschaftsprägende Kraft der Digitalisierung führt deutlich vor Augen, dass Gestaltung das Gebot der Stunde ist. Durch die Pandemie werden Verunsicherungen gesteigert, ökonomisch-soziale Verwerfungen verschärft und individuelle Enttäuschungen produziert. Der neue Blickwinkel kann aber auch positive Funktionen haben und den Diskurs zu sozialen Innovationen beleben. Hierzu gehört die Revitalisierung staatlicher Interventionen, die ebenfalls bei Transformationsprojekten wie der Energiewende oder den demografischen Herausforderungen gefordert ist. Die Pandemie kann so als Beschleuniger von Prozessen gesehen werden, die sich bereits im Wandel befinden. Hierzu zählt auch der Wertigkeitsverlust marktlicher Regulierungen. Die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft wie auch wirtschaftliche Wertschöpfungen hängen von einer funktionierenden staatlichen Infrastruktur und öffentlicher Daseinsvorsorge ab. Die Relevanz eines schützenden Staates und zivilgesellschaftlicher Organisationsformen, wie sie sich etwa in den solidarischen Hilfen manifestierten, sind als Narrative anerkannt. Deshalb dürften Neujustierungen der zentralen Steuerungsressourcen Zivilgesellschaft, Staat und Markt Auftrieb erfahren.  

      Gesellschaftsgestaltung durch Neujustierung von Zivilgesellschaft, Staat und Markt
    • 2019

      Alle Wirtschaftsregionen müssen sich aufgrund der neuen Herausforderungen durch die umfassende Digitalisierung aller Wirtschafts- und Lebensbereiche und der weitergehenden Globalisierungsprozesse neu positionieren. Vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Entwicklungen der Regionen in Westfalen und der These, dass bisherige regionale Abgrenzungen zunehmend in Frage gestellt werden, sind die Autoren der Stiftung Westfalen-Initiative beauftragt worden, zum einen die Verflechtungen zwischen dem westfälischen Ruhrgebiet und den angrenzenden Regionen des Münsterlandes, Südwestfalens udn Ostwestfalen-Lippe in ihrer Bedeutung zu analysieren und zum anderen Möglichkeiten einer besseren Zusammenarbeit zu erarbeiten.

      Vernetzung als Innovationsmotor - das Beispiel Westfalen
    • 2019

      Digitalisierung und Nachbarschaft

      Erosion des Zusammenlebens oder neue Vergemeinschaftung?

      • 280 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Kaum eine Entwicklung hat unseren Alltag so deutlich verändert wie die Digitalisierung und kaum etwas ist so alltäglich wie Nachbarschaft. Zwischen beiden gibt es aber zunehmend Verknüpfungen, die in Deutschland aus sozialwissenschaftlicher Perspektive wenig erforscht sind. Der Eindruck herrscht vor, als seien das Netz bzw. Social Media Plattformen ohne Verankerung im realen Raum, aber dennoch finden sich auf Facebook unzählige Nachbarschaftsgruppen, auf Twitter Hashtags mit dem Namen von Nachbarschaften oder ganze Plattformen, wie nebenan. de, die zur digital gestützten lokalen Vergemeinschaftung beitragen. Kurzum: Die gesellschaftliche Entwicklung ist bereits wesentlich weiter als das Wissen darüber. Der Sammelband leistet einen grundlegenden Beitrag in der sozialwissenschaftlichen Diskussion um Digitalisierung und Nachbarschaft mit dem Ziel, einerseits einen Überblick über das Verhältnis zwischen Digitalisierung und Nachbarschaft zu gewinnen und andererseits Ausgangpunkte für weitergehende Untersuchungen zu formulieren. Daher werden aus unterschiedlichen Perspektiven Formen lokaler Vergemeinschaftung mittels digitaler Medien untersucht und systematisiert.

      Digitalisierung und Nachbarschaft
    • 2018

      Neue Governancestrukturen in der Wohlfahrtspflege

      Wohlfahrtsverbände zwischen normativen Ansprüchen und sozialwirtschaftlicher Realität

      Die Wohlfahrtsverbände sehen sich seit geraumer Zeit mit einem Wandel ihres Umfeldes konfrontiert: Seit rund zwei Jahrzehnten haben sich die Governancestrukturen dramatisch gewandelt. Peu a peu wurden quasi-marktliche Verfahren in den verschiedensten Handlungsfeldern eingeführt. Motivation hierfür war der Wunsch, in Zeiten geringen Wirtschaftswachstums, hoher Arbeitslosigkeit und staatlicher Defizite Einsparungen zu realisieren und Effizienzgewinne zu erzielen. Trotz dieser Einsparungen sind die Wohlfahrtsverbände nach wie vor „wirtschaftliche Riesen“ und für die Realisierung des Sozialstaates unverzichtbar. Doch stehen die Verbände und ihre Mitarbeitenden unter starkem Druck. Denn der zunehmende Wettbewerb wurde vielfach auf dem Rücken der Belegschaften ausgetragen. Mit Beiträgen von Holger Backhaus-Maul | Josef Schmid | Matthias Möhring-Hesse | Stephan Grohs | Mauricio Reichenbachs | Christoph Strünck | Michaela Evans | Traugott Jähnichen | Josef Hilbert | Denise Becka | Sebastian Merkel | Karin Weiss | Dietrich Thränhardt | Joß Steinke | Thomas Bibisidis

      Neue Governancestrukturen in der Wohlfahrtspflege
    • 2011

      Die erschöpfte Mitte

      • 232 Seiten
      • 9 Lesestunden

      „Die Mitte schrumpft“ oder „Der Aufschrei der Mittelschicht“ – so lauten die Überschriften vieler Publikationen. Die „Mitte“ der Gesellschaft ist wieder in aller Munde. Abwägende Studien über die verschiedenen Gesichter und die Ambivalenzen der gesellschaftlichen Mitte, die sich nicht der Gattung Krisenprognostik zuordnen lassen, liegen jedoch kaum vor. Das Buch versucht ein kritisches Resümee aus der unübersichtlich gewordenen Debatte zu ziehen. Es möchte nicht an Mythenbildungen weiterstricken, sondern die Diskurse um wachsende soziale Ungleichheiten und Wohlstandskonflikte einordnen, empirische Daten einspeisen und die Handlungsfähigkeit des Staates aus einer interdisziplinären sozialwissenschaftlichen Perspektive beleuchten.

      Die erschöpfte Mitte