Der Ruf nach dem Meister
Die Bedeutung geistiger Führung auf dem Weg zum Selbst
- 184 Seiten
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Die Bedeutung geistiger Führung auf dem Weg zum Selbst
Dernier livre de Karlfried Graf Dürckheim, publié à titre posthume, Sagesse et Amour contient de brèves incitations à la méditation, sur le modèle de celles que le maître proposait à ses compagnons pour la méditation du matin. Ces textes condensent en un exposé à la fois profond et poétique les nombreux thèmes de méditation abordés par Dürckheim au cours de ses travaux. Les réflexions sur l'humeur, les considérations sur le silence ou sur l'angoisse montrent en effet au lecteur comment entrer dans la méditation et comment la répéter. Dès lors, il devient aisé d'accéder à son propre centre et, de là, d'aborder les questions fondamentales de l'existence humaine.
Vingt ans durant, Jacques Castermane, psychothérapeute de formation, a suivi l'enseignement de Karlfried Graf Durckheim jusqu'à devenir son plus proche élève. Voici enfin la substance du dialogue qui s'était instauré entre le maître et le disciple.Durckheim nous donne ici de précieuses indications sur la notion de transcendance, sur ce qu'il appelle "l'expérience religieuse au-delà des religions" et sur l'importance de l'amour et de l'érotisme dans la quête spirituelle.Dans son introduction, Jacques Castermane évoque la période où, avant de se retirer en Forêt-Noire, Durckheim a rencontré des personnalités de son temps : Winston Churchill, Edouard VIII, Rainer Maria Rilke, Paul Klee, Richard Wilhelm, aussi bien que les grands maîtres zen. II nous fait mesurer la profonde humanité de cet homme qui sut par la suite, dans son enseignement, réconcilier Orient et Occident.
Uiteenzetting over de rol van de meester op de weg naar de grote ervaring van het zijn.
Karlfried Graf Dürckheim und sein Initiatischer Weg. - Situation und auftrag. Dimensionen der Erfahrung. Die Übung als Weg. Reifwerden als Selbstverwirklichung. Konfrontiert mit Leiden, Alter und Tod. "Es geht um das Ausweglose. Das Ausweglose annehmen? - Nein, mehr noch, sagt der Zenmeister: nicht nur annehmen, sondern in die Ausweglosigkeit eintreten.!"
Leistungssport, Sportphilosophie, Entwicklungsphase.
Grundfragen der Selbstfindung, das Innewerden des Wesens und die daraus resultierende Wandlung des Menschen stehen im Zentrum dieses Buches des großen Kenners östlicher und westlicher Geisteskultur.
De vraag naar de zin van het leven is eeuwenoud en blijft actueel. Zinvolheid ervaren gaat verder dan dagelijkse behoeften en maatschappelijke prestaties; het is een transcendente ervaring die ons verbindt met een ‘Leven’ dat de wereld vervult en overstijgt. Dit wordt vaak aangeduid als het ‘Zijn’. Elke religie en de persoonlijke religieuze beleving zijn gebaseerd op deze oerervaring. Helaas zijn we vaak niet gewend om onze eigen ervaringen serieus te nemen, doordat geloofssystemen deze ervaringen hebben 'gestold'. Toch maakt ieder mens deel uit van het Zijn en kan dit op zijn eigen manier ervaren. Transcendentaal ervaren betekent niet dat we de wereld ontvluchten. Het leidt tot een ommekeer in ons leven, waarbij we onszelf realiseren en ons leven vormgeven vanuit het Zijn, in plaats van de normen van de uiterlijke wereld. Ware menswording is het uitdrukken van onze verbinding met het Zijn, dat alle tegenstellingen overstijgt. De weg naar licht gaat via het donker; bewustwording vereist het verkennen van de diepten van het onbewuste. Volledige menswording houdt in dat we deelnemen aan het eeuwige vernieuwingsproces van het Leven, dat zich afspeelt in een ritme van geboren worden en sterven. Leven vanuit het Transcendente biedt nieuwe inzichten in menselijke relaties, therapeutische begeleiding, ouder worden en sterven.
'Daily life seems to be an obstacle to spiritual growth, but this is only true if one does not know how to use it.' Many people today are looking for new ways to escape the increasing suppression of their essential being by the modern way of life. The general interest in yoga and Zen Buddhism is evidence of a new awareness of the need for spiritual well-being. The way of transformation will help all genuine seekers, regardless of their creed or religion, and will open new doors to the freedom of transcendental reality which lies within our worldly existence. (back cover of book.)
„Wir sind doppelten Ursprungs, unendlichen und endlichen, himmlischen und irdischen Ursprungs. Doch wo sind wir eigentlich daheim? Es gibt die Erfahrung des Nachhausekommens aus dem Exil im weltlich Bedingten ins überweltlich Unbedingte. Es gibt sie ohne allen Anlass als plötzliches Erwachen und als Erfahrung der Rettung aus der Not des Todes, der Verzweiflung und Trostlosigkeit dieses Lebens im plötzlichen Wissen um ein uns immanentes Leben, das jenseits ist von Leben und Tod, jenseits von Dunkel und Licht, jenseits von Einsamkeit und Gemeinschaft.“ (Karlfried Graf Dürckheim)
Im Hara erfährt der Mensch seinen Schwerpunkt, seine Mitte, seine Erd- und Gottverbundenheit. Hara – wörtlich übersetzt 'Bauch' – meint eine Verfassung des ganzen Menschen, in der er gelassen in seiner Leibesmitte ruht und frei ist von jener Misstrauenshaltung seines Ichs, die ihn in Angst und Sorge festhält. Hara ist gleichsam das Verbindungsstück zwischen dem religiösen 'Erlebnis' der ursprünglichen Einheit des Lebens und ihrer alltäglichen Erfahrung. Die zahlreichen praktischen Meditationsübungen, zu denen Dürckheim einfühlsam und präzise anleitet, sind der ideale Weg, die heilsame Verbindung zum Transzendenten herzustellen, die eigene 'Mitte' zu finden und dadurch die individuelle Lebenskraft zu stärken.
Was aber ist das erste zur Reife? Dass wir uns die Unreife, in der wir selbst sind, in aller Ehrlichkeit zugeben, uns des hartnäckigsten Widersachers gegen Einklang und Reife bewußt werden und die Quellen des Reifens erschließen. Der Widersacher in uns ist das immer trennende Ich, die Quelle aber ist das vom Ich verstellte eigentliche menschliche Wesen. Seine Stimme zu hören, nicht nur in stillen Stunden zu hören, sondern im harten Alltag, ja selbst inmitten mechanisierter Arbeit, das ist unsere vordringliche Arbeit.
Das wirklich gültige Werk der Welt setzt menschliche Reife voraus, und die zur Reife führende Verwandlung des Menschen die Mühe um das in der Welt aufgegebene Werk. So schließen sich innerer Weg und äußeres Werk nicht aus, sondern sie bedingen einander. Und da wir von früh bis nachts gefordert sind, sowohl von unserem inneren Wesen wie von der uns bedrohenden und in unsere Verantwortung gegebenen Welt, ist das Feld eines nie endenden Bemühens, beide Seiten miteinander zu versöhnen: der Alltag! Karlfried Graf Dürckheim (* 24. Oktober 1896 in München; å 28. Dezember 1988 in Todtmoos), Psychologe und Philosoph, lernte als deutscher Diplomat während des II. Weltkriegs in Japan den Zen-Buddhismus kennen und trug nach dem Krieg wesentlich zu dessen Bekanntheit in Deutschland bei. Er verschmolz Zen-Ideen mit tiefenpsychologischen, insbesondere jungianischen Ansätzen zu einer eigenen «Initiationstherapie», die in seiner «Existential-psychologischen Bildungs- und Begegnungsstätte» in Todtmoos-Rütte im Schwarzwald praktiziert wurde.
Karlfried Graf Dürckheim (1896–1988), Psychologe, Meditationslehrer und spiritueller Meister, lebte nach Studium und Professuren in Deutschland von 1937–1947 in Japan, wo er die Bedeutung der meditativen Praktiken des Zen auch für die geistige Gesundheit des westlichen Menschen entdeckte und auf dieser Grundlage seine Initiatische Therapie entwickelte, deren Zentrum Todtmoos-Rütte bis heute ist.