Chinas Staatsfeindin Nr. 1 erzählt aus ihrem Leben
Chinas bekannteste Dissidentin, Rebiya Kadeer, war einst die einflussreichste Frau im Reich der Mitte. Nach einer beispiellosen Karriere begann sie schließlich ihre politische Macht zu nutzen und sich für die Rechte der Uiguren in ihrem Land einzusetzen. Das Regime rächte sich, indem es sie fünf Jahre ins Gefängnis brachte, wo die Zeugin von Folter, Vergewaltigungen und Hinrichtungen wurde. Nach ihrer Haftentlassung gelang ihr die Ausreise in die USA, von wo sie ihren leidenschaftlichen Kampf für die Menschenrechte weiterführt.
Seit 2014 errichtete die chinesische Regierung in Xinjiang ein riesiges Netz von Straflagern für ethnische Minderheiten, vorwiegend muslimische Uiguren und Kasachen. Hier müssen die Insassen – schätzungsweise drei Millionen Menschen – Zwangsarbeit leisten, werden gefoltert, vergewaltigt, für medizinische Versuche missbraucht und einer Gehirnwäsche unterzogen. Sie sollen ihre Identität aufgeben und zu willigen chinesischen Staatsdienern werden. Nach dem großen Erfolg der "Kronzeugin" konzentriert sich Cavelius in diesem Buch auf die Interviews von fünf Zeuginnen, die in diesen Lagern gefangen gehalten wurden und die einen erschütternden Einblick in die Machenschaften des weltweit größten Überwachungsstaats geben. Sauytbay widmet sich der Analyse einzelner thematischer Schwerpunkte. Als langjähriges KPCh-Mitglied kennt sie das Denken der Kader genau, und als Gefangene des Systems hat sie die Auswirkungen dieser Politik am eigenen Leib erfahren. Gemeinsam zeigen die Autorinnen, wie die Volksrepublik China versucht, ihren politischen und wirtschaftlichen Einfluss mit allen Mitteln bis nach Afrika und Europa auszudehnen – eine starke Bedrohung für die westlichen Demokratien.
Das Königreich Jerusalem im 12. Jahrhundert: Die Christin Lucia gerät in die Hände der mörderischen Sekte des Alten vom Berge und wird zur Assassinin ausgebildet. Sie soll den Thronfolger des Kreuzritterreiches ermorden. Das Mädchen schmuggelt sich als Mätresse in den Palast von Tyrus ein. Das Attentat gelingt, aber die 17-Jährige durchschaut die Intrige ihres Ziehvaters und flieht, denn jetzt sind ihr die eigenen Gefährten, mit den Dolchen in den Mänteln, auf den Fersen …
Leila, heut 24 Jahre alt, überlebte einen Alptraum zwei Jahre Vergewaltigungslager in Bosnien. Jetzt erzählt sie ihre Geschichte. Ihr aufwühlender, schonungslos offener und ehrlicher Bericht ist das Zeugnis großer Überlebenskraft eines Mädchens, das lernen muß, mit einem Leid zu leben, das Tausende von Frauen in ihrer Heimat traumatisiert hat