Hier gruselt es sich besonders schön! Ein Brillenbär kommt nachts herein – was will der denn? Er ist so riesengroß, dass man sich fürchten kann im Dunkeln. Und wenn er nur dasteht, weil er seine Brille nicht findet? Oder die Gespenster, die in Wahrheit bloß kommen, weil es in Kinderzimmern so schön warm und gemütlich ist. Ein bisschen Gruseln, ein kleiner Schauer, der einem beim Lesen über den Rücken läuft, das gefällt jedem Kind, wenn es am Ende einen raffinierten und spielerischen Dreh gibt, der den Nervenkitzel weglacht. Meisterhaft schafft das Hanna Johansen in diesen gesammelten Gedichten mit ihren typischen Kinder-Gruselgestalten von A bis Z, die nachts ins Zimmer drängen.
Hanna Johansen Reihenfolge der Bücher
Hanna Johansen begann ihre literarische Laufbahn als Übersetzerin zeitgenössischer amerikanischer Avantgarde-Autoren und später als Verfasserin von Kindergeschichten. Ihr Romandebüt feierte sie 1978. Ihre Werke tauchen häufig in Themen wie familiäre Beziehungen und weibliche Erfahrungen ein, für die sie eine einzigartige und eindringliche Sprache findet. Johansen zeichnet sich durch ihre Fähigkeit aus, die Komplexität menschlicher Emotionen und zwischenmenschlicher Interaktionen mit Feingefühl und Tiefe einzufangen. Ihre Schriften werden für ihre psychologische Raffinesse und literarische Qualität geschätzt.







- 2022
- 2022
Bilder
Geschichten vom Sehen
Das Buch erzählt ganz persönliche Geschichten, wie wir sie mit Bildern erleben können.Wie Bilder zu uns sprechen, wenn sie zu uns sprechen, hängt bekanntlich nicht nur vom Bild ab, sondern auch davon, zu wem es spricht und wann und wo es das tut. Darum können wir vor Überraschungen und Entdeckungen nie sicher sein.
- 2011
Aus dem bewegten Leben eines prachtvollen Katers Felis ist ein tapferer Kater; nachts geht er hinaus, um zu kämpfen. Er muss seinen Garten verteidigen gegen die Katzen aus der Gegend. Und die Vögel sollen schließlich auch wissen, dass es einen wachsamen Kater gibt. Felis jagt, weicht bösen Hunden aus, lauert vor Mäuselöchern und genießt es, im Frühjahr und Sommer herumzustromern. Mit seinen beiden Zweibeinern kommt er zurecht, aber manchmal ärgern sie ihn auch. Warum nur müssen sie ihn an einigen Tagen in die Wohnung sperren? Und was sollen die Besuche beim Tierarzt? Andererseits: Wenn sie ihn hinterm Ohr kraulen und ihm leckeres Essen besorgen, dann hat er sie sogar richtig gern. Nur eines muss klar sein: Käuflich ist er nicht.
- 2011
Wie sie darüber reden: „Weihnachten steht vor der Tür.“ - Gar niemand steht da! Ilsebill hat nachgeschaut, und als Katze hat sie garantiert die besseren Augen. Als Nächstes bringen sie Tannenzweige ins Haus und stellen Kerzen dazwischen. Das ist doch gefährlich! Und der brenzlige Geruch ist für Tiere mit feinen Nasen nicht auszuhalten. Dann stellen die Menschen auch noch einen Baum ins Zimmer, der natürlich gleich umfällt, wenn man mit einer der bunten Kugeln spielen will. Darüber regt sich dann wieder die ganze Familie auf. Die Weihnachtszeit, gesehen mit den Augen einer Katze - ein wahres Vergnügen zum Vorlesen!
- 2010
Wenn ich ein Vöglein wär
- 96 Seiten
- 4 Lesestunden
Zum Vor- und Selberlesen Die Geschichte vom Amselmann Mario, der unbedingt ein Menschenlied lernen will. Ein ganzes Jahr braucht er dazu, aber am Ende schafft er es – während die Jungen gefüttert und erzogen werden müssen, die Katze durch den Garten streicht und große Amselabenteuer zu bestehen sind. Die Leser begleiten Mario durchs Amseljahr. ›Wenn ich ein Vöglein wär‹ ist auch eine kleine Vogelkunde.
- 2007
Der schwarze Schirm
- 164 Seiten
- 6 Lesestunden
Claire ist auf der Suche nach ihrer Tochter, die sie vor Jahren zur Adoption freigegeben hat. Doch die Reise war vergeblich, der Zug verlässt den Bahnhof. Da steht plötzlich eine Frau in die Tür und schaut in den Wagen. Ihr Mantel ist zu groß, sie ist jung, hat aber nichts Jugendliches an sich. „Wie heißt du“, fragt sie, und damit hat der Zufall eine Geschichte begonnen, die immer tiefer in die Vergangenheit und in die Einsamkeit der Frauen führt.
- 2007
Wie Katzen die Welt sehen »Wir – was für ein Wort. Jeder stellt sich etwas anderes drunter vor. Aber wenn ich hier ›wir‹ sage, heißt das einfach: Die Familie und ich.« In diesem Buch kann man es endlich erfahren. Von einer, die es wissen muss. Hauskatze Ilsebill hat zu allen Menschendingen ihre ganz entschiedene Meinung. Zu Weihnachten beispielsweise (grässlich!). Oder zu Urlaubsreisen (noch grässlicher!). Gegen die nächste will sie übrigens was unternehmen: Das müsste doch klappen, schließlich sind Katzen erfinderisch. Zu diesem Buch finden Sie Quizfragen auf antolin. de
- 2005
Über den Himmel
- 164 Seiten
- 6 Lesestunden
Eine kleine Dichtung der Wissenschaft, deren poetischer Mehrwert in der Entdeckung von Schönheit, Spiel und Freiheit besteht, wo Begriffe wie Katastrophenmathematik oder Bifurkation den Ton angeben. Professor Galilei war sich ganz sicher, als er ein unbotmäßiges Bild des Weltraums präsentierte. Die Ordnung des Kosmos war erschüttert; die Sonne hörte auf, um die Erde zu kreisen, und blieb an ihrem Platz, lächelnd auf ihre Planeten schauend. Zu jener Zeit wusste jedoch niemand, dass es auch andere Sonnen gab, die ähnlich agierten. Die Sonne galt noch als perfekter, unveränderlicher Himmelskörper, doch auch dieses Bild bekam Flecken. Hanna Johansens Geschichten beginnen dort, wo alte Märchen enden: Sie erzählen vom Mond, der Angst hat, zu spät zu kommen, und vom Mondschaf, das entdeckt, dass es nicht das einzige schwarze Schaf ist. Sie fragen, warum die Erde rund ist, und beschreiben eine Zeit, als Zeit und Raum noch unabhängig existierten. Zudem berichten sie von den Nöten des Sterntaler-Kindes und den Schwierigkeiten des Herrn Galilei. Die Geschichte des Himmels wird von Hanna Johansen auf ganz persönliche Weise fortgeschrieben.
- 2002
Lena
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Wie kann ein Familiengeheimnis enthüllt werden, ohne weiteres Porzellan zu zerschlagen? Lena, die fast ein ganzes Jahrhundert erlebt hat, muss nun all ihr Einfühlungsvermögen aufbringen: Sie ist die einzige, die noch um das Geheimnis weiß und die es ihrer Nichte Sophia weitergeben kann.







