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Stephan Laske

    Organisation und Führung
    Produktivgenossenschaften
    Qualitätsentwicklung in Universitäten
    • Organisation und Führung

      • 170 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Führung in Bildungsorganisationen ist eine komplexe Aufgabe. Mehr denn je sind Führungskräfte gefordert, zwischen internen und externen Einflussgruppen, Wissenschaftlern, Lehrern, Verwaltungen, Studierenden, Öffentlichkeit, Wirtschaft und Politik zu vermitteln. Zugleich ist es erforderlich, eine gemeinsam getragene, zukunftssichernde und klare Profilierung der eigenen Organisation zu bewirken. Um dem Risiko der strukturellen Überforderung zu begegnen, wird es dabei immer wichtiger, die Führung in Bildungsorganisationen zu professionalisieren. Darunter fallen Maßnahmen der Organisationsgestaltung ebenso wie der Aufbau von Kompetenzen, um mit den Widersprüchen zukunftsorientiert und produktiv umgehen zu können. Die Autoren legen hier mit ihrem innovativen Ansatz ein Führungskonzept vor, das genügend Flexibilität aufweist, um den vielfältigen Herausforderungen in Bildungseinrichtungen gerecht zu werden. Seine besondere Prägnanz gewinnt dieser Ansatz aus seiner integralen Einbettung: Erst die genaue Analyse der organisatorischen Besonderheiten von Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen, ihre Kennzeichnung als lose gekoppelte Systeme und Expertenorganisationen erlaubt es, ein angemessenes Führungsverständnis zu entwickeln und dies systematisch auf Bildungsorganisationen zu übertragen.

      Organisation und Führung2006
    • Universitäten stehen vor der Herausforderung, dass sich die gesellschaftlichen Maßstäbe zur Bewertung ihrer Qualität ständig verändern. Ist die disziplinär orientierte Qualitätssicherung angesichts der Anforderungen einer zukünftigen Wissensgesellschaft ein Rückschritt in Bezug auf relevante Bildungsqualität? Wissen die Stakeholder, welche Qualität sie von Universitäten erwarten können? Solche kritischen Fragen erfordern eine differenzierte Betrachtung universitärer Qualität(en). Der zweite Band der Schriftenreihe 'Universität und Gesellschaft' widmet sich diesen Themen und bietet Beiträge von verschiedenen Autoren, die aus ihren jeweiligen Kontexten heraus auf die Frage der 'Qualität in und von Universitäten' eingehen. Die Perspektiven stammen aus Österreich, Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien und Polen und folgen dem Motto: 'Erkenntnis des Eigenen im Fremden'. Qualitätsentwicklung bleibt ein zentrales Thema in der nationalen und internationalen Diskussion über Universitäts- und Bildungsreformen. Ziel ist es, die Erfahrungen mit Ansätzen und Praktiken zur Qualitätsentwicklung aus europäischen Nachbarländern auf die eigene Universitätssituation zu übertragen. Universitäre Qualität wird somit als ein polyphoner Begriff verstanden.

      Qualitätsentwicklung in Universitäten2000