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Okwui Enwezor

    23. Oktober 1963 – 15. März 2019

    Okwui Enwezor war ein nigerianischer Kurator, Kunstkritiker, Schriftsteller und Pädagoge, der sich auf Kunstgeschichte spezialisierte. Seine Arbeit befasste sich hauptsächlich mit bildender Kunst und ihrem kulturellen sowie politischen Kontext. Mit seinen kuratorischen Projekten und kritischen Texten stellte er etablierte Vorstellungen von Kunst und ihrer Rolle in der Gesellschaft in Frage. Sein Einfluss reichte über traditionelle Kunstkreise hinaus und berührte breitere Debatten über Globalisierung und Postkolonialismus.

    Serious Games - Zur Ausstellung in der Mathildenhöhe Darmstadt, 2011. Dtsch.-Engl.
    Thomas Ruff - Works 1979-2012
    El Anatsui: The Reinvention of Sculpture
    Postwar
    Demokratie als unvollendeter Prozess
    • Postwar

      Kunst zwischen Pazifik und Atlantik, 1945-1965, Ausstellungsführer

      • 319 Seiten
      • 12 Lesestunden
      Postwar
    • The book offers an in-depth exploration of El Anatsui's artistic journey, highlighting his evolution from early wood reliefs and terracottas to his iconic monumental metal sculptures. Drawing on over thirty years of research and collaboration with the artist, it delves into the themes of alternative art-making models that permeate his work. Authored by esteemed scholars Okwui Enwezor and Chika Okeke-Agulu, it stands as a definitive account of Anatsui's contributions to contemporary art.

      El Anatsui: The Reinvention of Sculpture
    • Im Irak-Krieg 1992 fiel die Kriegsführung mit der Berichterstattung zusammen: Das zivile Fernsehen zeigte Bilder, die kurz zuvor noch auf militärischen Kontroll-Monitoren zu sehen waren. Mittlerweile liefern Dienststellen der US-Armee komplette Datensätze für Computerspiele. Virtuelle Wüstenlandschaften mit Betonpisten und Strommasten prägen heute die Fantasie von Kindern und Jugendlichen wie früher einmal die Tunnel und Bergdörfer von Spielzeugeisenbahnen. Das lexikalisch aufgebaute Kompendium untersucht die permanente Umwandlung von Kriegsbildern zu Unterhaltungsbildern und damit die Militarisierung der Imagination. Es geht darum, welche Bilder Kriege erzeugen und wie diese in der Kunst der Gegenwart aufgegriffen und gespiegelt werden. Beleuchtet wird diese Frage anhand von Fotografien, Videos, Computerspielen, Gemälden und Rauminstallationen, unter anderem von Peggy Ahwesh, Oliver van den Berg, Kota Ezawa, Harun Farocki, Jean-Luc Godard, Richard Hamilton, Walid Raad, Martha Rosler, Allan Sekula und Hito Steyerl. Ausstellung: Mathildenhöhe Darmstadt 27.3.–24.7.2011

      Serious Games - Zur Ausstellung in der Mathildenhöhe Darmstadt, 2011. Dtsch.-Engl.