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Enrico De Angelis

    Peter Schlemihls wundersame Geschichte
    Die Wahlverwandtschaften
    • Vielfach verfilmt und immer wieder literarisch variiert, zählen die ›Wahlverwandtschaften‹ zu einem der einflussreichsten und am meisten bewunderten Romane der deutschen Literatur. Wie sich das Begehren mit der Ehe verträgt und ob man der Langeweile zu zweit entkommen kann – auch nach zweihundert Jahren stehen die Antworten auf Goethes radikale Fragen noch aus. Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

      Die Wahlverwandtschaften
      3,8
    • Peter Schlemihl lernt den reichen Kaufmann Thomas John kennen, in dessen Garten er einem eigenartigen grauen Herrn begegnet. Dieser überredet ihn dazu, seinen Schatten für ein Säckel voller Gold zu verkaufen, der wie ein Füllhorn nie versiegt. Sobald die Menschen aber bemerken, dass er keinen Schatten hat, fürchten sie sich und meiden ihn. Er reist deshalb über das Gebirge zu einem Badeort und richtet sich dort mit Hilfe seines treuen Dieners Bendel so ein, dass seine Schattenlosigkeit zunächst nicht bemerkt wird. Hier verliebt er sich in die schöne Mina und sein Geheimnis wird von einem anderen seiner Diener verraten. Nur wenn er seinen Schatten zurück bekommt, erklärt ihm Minas Vater, darf er die Tochter heiraten. Da erscheint der graue Mann wieder. Schlemihl will seinen Schatten zurück, aber die wahre Natur des grauen Mannes offenbart sich ihm: Er ist der Teufel. Dieser ist nur bereit, den Schatten zurückzugeben, wenn Schlemihl ihm dafür seine Seele überlässt.

      Peter Schlemihls wundersame Geschichte
      3,4