Gabriele Kaiser Bücher




Architektur in Österreich im 20. und 21. Jahrhundert
- 397 Seiten
- 14 Lesestunden
Die Architektur Österreichs ist durch eine besondere Vielfalt geprägt, die immer wieder nach einer Bestandsaufnahme verlangt. Anhand von zehn thematisch-chronologischen Episoden unternimmt dieses Buch einen Streifzug durch das Architekturschaffen Österreichs der letzten 150 Jahre: Prolog, Rotes Wien, Landschaft, Macht, Wiederaufbau, International, System, Utopie, Collage, Gegenwart. Nicht allein die Präsentation einzelner Bauwerke steht im Mittelpunkt, sondern die umfassende Darstellung von Architektur mit ihren vielfältigen kulturellen, technischen und sozialen Verflechtungen. Das Thema Wohnen nimmt dabei einen besonderen Stellenwert ein. So leistet dieser umfassende Überblick eine systematische dokumentarische Verdichtung von vielfältigen Materialien: Einerseits bleibt die chronologische Abfolge bestimmter Phasen der Architekturentwicklung als Haupterzählung nachvollziehbar. Andererseitsmöchte das Buch aber zugleich zur punktuellen thematischen Vertiefung abseits eines geschichtsbildenden Kanons anregen: Die Frage nach den Kontinuitäten und den Brüchen in der österreichischen Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts bildet daher das inhaltliche Leitmotiv durch alle Zeitschichten – und bietet so unterschiedlichen Lesarten Raum.
ORTE - 3: Architektur in Niederösterreich 2002-2010
- 296 Seiten
- 11 Lesestunden
Die von Walter Zschokke begonnene Publikationsreihe Orte. Architektur in Niederösterreich setzt mit Band 3 die Bestandsaufnahme qualitätsvoller Architektur in Niederösterreich fort. Band 3 dokumentiert die Jahre 2000–2010 und ist überlappend mit Band 2 (erschienen 2006), der die Jahre 1997–2007 dokumentiert. Dass es zu keinen Verdoppelungen der Projekte kommt zeigt, wie gut das Reservoire beachtenswerter realisierter Bauten in Niederösterreich gefüllt ist. Der Rückgriff auf die Jahre 2000–2007, war bereits von Walter Zschokke für Band 3 konzipiert. Wie bei den früheren Bänden hat wieder eine Jury, bestehend aus anerkannten Fachleuten, die Auswahl für das Buch kuratiert. Die Textbeiträge stammen von den Architekturkritikerinnen und Theoretikerinnen Franziska Leeb, Gabriele Kaiser und Eva Guttmann. Ein Text von Otto Kapfinger über den verstorbenen Initiator der Reihe, Walter Zschokke, führt uns Tiefe und Wirkungsweise dieses großen Architekturpublizisten vor Augen.
Architektur am Wendepunkt der späten Moderne
- 318 Seiten
- 12 Lesestunden
The Werkgruppe Graz played a major role in post-war Austrian architecture. All four of its members were educated at the Technical University in Graz and began their collaboration in the late 1959, with the first building completed in 1963. The group was an important precursor of what became known as the Graz School in Austrian architecture. Socially progressive, with a participatory as well as scientific approach they created projects that remain significant milestones until the present day. Werkgruppe Graz 1959-1989 is the first comprehensive documentation of the group's work; putting it in historical and international context. With comprehensive details of 30 building projects, it is a complete catalogue of their work.