Wie viel Aufwand möchtest du betreiben?
Beim Bücherverkauf ist Aufwand ein wichtiger Faktor. Je mehr Zeit und Mühe du investieren willst, desto eher kannst du selbst entscheiden, wie viel du herausholst. Willst du alles aus einer Hand, ohne Stress? Oder bist du bereit, für potenziell höhere Preise mehr Arbeit zu investieren?
- Minimaler Aufwand mit Bookbot:
Bookbot macht es dir extrem einfach. Du brauchst nicht einmal jede ISBN-Nummer einzeln einzugeben. Stattdessen sortierst du deine Bücher aus und lädst ein einziges Foto des Buchrückens hoch. Anschließend meldet sich das Bookbot-Team bei dir, schätzt den Wert und sagt dir, wie es weitergeht. Sobald du deine Bücher eingeschickt hast (der Versand ist kostenlos), kümmert sich Bookbot um den gesamten Verkaufsprozess: Von der Preisfindung über das Fotografieren jedes einzelnen Buches bis hin zur Einstellung auf der Webseite. Du musst dich um nichts mehr kümmern, sondern wartest einfach, bis deine Bücher verkauft sind – dann erhältst du deinen Anteil am Verkaufserlös. - Eigener Verkauf über Marktplätze (Booklooker, Ebay):
Bei Marktplätzen kontrollierst du den Preis selbst und kannst damit eventuell höhere Summen erzielen (besonders bei Raritäten), aber: Es kostet Zeit. Du musst jedes Buch einzeln einstellen, Fotos machen, Beschreibungen formulieren, Fragen der Käufer*innen beantworten, Bestellungen verpacken und versenden. Für sehr seltene oder teure Bücher kann sich das lohnen, für Standardware ist der Aufwand oft zu groß. - Direktankauf bei Momox oder Rebuy:
Hier gibst du die ISBN-Nummern deiner Bücher einzeln an, erfährst den Ankaufspreis sofort und schickst die Bücher ein. Keine Fotos, keine Verhandlungen, keine Einzelabwicklung – klingt verlockend, bedeutet aber meist niedrigere Preise. Du erhältst nur einen Bruchteil dessen, was im Eigenverkauf möglich wäre.
Gebühren, Preise & Vergütungsmodelle im Vergleich
Bookbot:
Bei Bookbot gibt es keine klassischen Einstellgebühren wie auf einem Marktplatz. Stattdessen erhältst du 75 % des erzielten Verkaufspreises abzüglich einer Pauschale von 3,49 € pro verkauftem Buch. Der Clou: Bookbot arbeitet für dich, um bestmögliche Preise zu erzielen. Du musst selbst nichts tun, sparst Zeit und oft springt für dich mehr raus als bei einem Direktankauf. Wenn du in Berlin wohnst, kannst du deine Bücher sogar persönlich bei einem der Drop-off Points abgeben oder den Boook-Boten buchen, der sie bei dir zu Hause abholt – bequemer geht’s nicht.
Booklooker:
Bei Booklooker fallen keine Einstellgebühren an. Erst wenn dein Buch verkauft wird, zahlst du eine Verkaufsprovision von 6,9 % auf den Verkaufspreis zuzüglich Mehrwertsteuer (19 %). Bei einem Verkaufspreis von 10 € sind das etwa 0,69 € Provision plus 0,13 € MwSt., also insgesamt rund 0,82 €. Der Aufwand ist jedoch höher, denn du musst selber Inserate erstellen, ggf. Fotos hochladen, Anfragen beantworten und den Versand organisieren.
Momox & Rebuy:
Diese Plattformen zahlen keine direkten Gebühren in Form von Provisionen. Statt langwieriger Verhandlungen bekommst du sofort einen festen, meist recht geringen Betrag. Für Bücher, die andernorts mehr bringen könnten, ist das oft ein schlechter Deal. Für Massenware kann es jedoch ausreichen, wenn du schnell Geld und wenig Aufwand möchtest.
Der nachhaltige Buchkreislauf mit Bookbot
Bookbot möchte nicht nur dir den Verkauf erleichtern, sondern auch nachhaltig handeln:
- Jedes Buch wird geprüft, fotografiert und einzeln weiterverkauft. Neue Besitzer*innen sehen so bereits vorab genau das Buch, welches sie kaufen.
- Du unterstützt einen Buchkreislauf, in dem gebrauchte Bücher nicht einfach weggeworfen, sondern an andere Lesebegeisterte weitergegeben werden.