Parameter
- 100 Seiten
- 4 Lesestunden
Mehr zum Buch
1978 schrieb Susan Sontag über die Metaphern und Mythen, die bestimmte Krankheiten umgeben, insbesondere Krebs, und wie diese das Leiden der Patienten erheblich verstärken und oft davon abhalten, eine angemessene Behandlung zu suchen. Indem sie die Fantasien rund um Krebs entmystifiziert, zeigt Sontag Krebs als das, was er ist – einfach eine Krankheit. Krebs ist ihrer Meinung nach kein Fluch, keine Strafe, sicherlich keine Schande und ist hochgradig heilbar, wenn die richtige Behandlung erfolgt. Fast ein Jahrzehnt später, mit dem Ausbruch einer neuen, stigmatisierten Krankheit, die von Mystifizierungen und strafenden Metaphern geprägt ist, schrieb Sontag eine Fortsetzung zu ihrem Werk, in der sie das Argument des früheren Buches auf die AIDS-Pandemie ausdehnt. Diese beiden Essays, die nun zusammen veröffentlicht werden, haben einen enormen Einfluss auf das Denken von medizinischen Fachleuten und vor allem auf das Leben vieler Tausender von Patienten und Pflegekräften.
Buchkauf
Aids und seine Metaphern, Susan Sontag
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1989
- product-detail.submit-box.info.binding
- (Paperback)
Hier könnte deine Bewertung stehen.
- Titel
- Aids und seine Metaphern
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Susan Sontag
- Verlag
- Hanser
- Erscheinungsdatum
- 1989
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 100
- ISBN10
- 3446154035
- ISBN13
- 9783446154032
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Sozialwissenschaften, Wahre Geschichten, Philosophisches Thema, Philosophie, Wissenschaft, LGBTQ+ Literatur, Meinungsjournalismus, Wissenschaftliche Theorien
- Bewertung
- 3,65 von 5 Sternen
- Beschreibung
- 1978 schrieb Susan Sontag über die Metaphern und Mythen, die bestimmte Krankheiten umgeben, insbesondere Krebs, und wie diese das Leiden der Patienten erheblich verstärken und oft davon abhalten, eine angemessene Behandlung zu suchen. Indem sie die Fantasien rund um Krebs entmystifiziert, zeigt Sontag Krebs als das, was er ist – einfach eine Krankheit. Krebs ist ihrer Meinung nach kein Fluch, keine Strafe, sicherlich keine Schande und ist hochgradig heilbar, wenn die richtige Behandlung erfolgt. Fast ein Jahrzehnt später, mit dem Ausbruch einer neuen, stigmatisierten Krankheit, die von Mystifizierungen und strafenden Metaphern geprägt ist, schrieb Sontag eine Fortsetzung zu ihrem Werk, in der sie das Argument des früheren Buches auf die AIDS-Pandemie ausdehnt. Diese beiden Essays, die nun zusammen veröffentlicht werden, haben einen enormen Einfluss auf das Denken von medizinischen Fachleuten und vor allem auf das Leben vieler Tausender von Patienten und Pflegekräften.


