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F. W. J. Schelling ist den meisten zeitgenössischen Wissenschaftlern unbekannt geblieben, doch sein Denken ist von großer Bedeutung für die Philosophie des frühen 19. Jahrhunderts und das Studium des deutschen Idealismus. In seinem Dialog "Bruno" beschreibt Schelling seine Unterschiede zu Fichte. In einer umfangreichen Einführung wird der Hintergrund und die Bedeutung von Schellings Identitätsphilosophie sowie deren Einfluss auf die Entwicklung von Hegels Denken von 1802 bis zur Veröffentlichung von Hegels Phänomenologie erörtert. Umfassende Anmerkungen weisen auf Schellings Verwendung klassischer Quellen, seine Abhängigkeit von Spinoza und die Ähnlichkeiten in Schellings und Hegels Standpunkten während ihrer Zusammenarbeit an der Kritischen Zeitschrift hin. Durch den Wert seiner eigenen Argumente und seinen Einfluss auf Hegel liefert Schellings "Bruno" entscheidendes Material für die Evolution der Philosophie des 19. Jahrhunderts. In Schellings System fand Hegel den Aufbau eines harmonischen Ganzen, in dem seine eigenen grundlegenden Konflikte und die seiner Generation ihre Lösung fanden. Hegels Differenz und Schellings "Bruno" kündigen ein neues Programm an und skizzieren dessen Grundlagen: Die Philosophie muss wieder metaphysisch werden und eine von den widersprüchlichen und einseitigen Ideologien des Materialismus und Spiritualismus zerrissene Welt vereinen.
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Bruno oder über das göttliche und natürliche Prinzip der Dinge, Friedrich Wilhelm Joseph Schelling
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1989
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- (Paperback)
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- Titel
- Bruno oder über das göttliche und natürliche Prinzip der Dinge
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Friedrich Wilhelm Joseph Schelling
- Verlag
- Reclam
- Erscheinungsdatum
- 1989
- Einband
- Paperback
- ISBN10
- 3379004855
- ISBN13
- 9783379004855
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Sozialwissenschaften, Wahre Geschichten, Philosophisches Thema, Philosophie, Interviews
- Bewertung
- 3 von 5 Sternen
- Beschreibung
- F. W. J. Schelling ist den meisten zeitgenössischen Wissenschaftlern unbekannt geblieben, doch sein Denken ist von großer Bedeutung für die Philosophie des frühen 19. Jahrhunderts und das Studium des deutschen Idealismus. In seinem Dialog "Bruno" beschreibt Schelling seine Unterschiede zu Fichte. In einer umfangreichen Einführung wird der Hintergrund und die Bedeutung von Schellings Identitätsphilosophie sowie deren Einfluss auf die Entwicklung von Hegels Denken von 1802 bis zur Veröffentlichung von Hegels Phänomenologie erörtert. Umfassende Anmerkungen weisen auf Schellings Verwendung klassischer Quellen, seine Abhängigkeit von Spinoza und die Ähnlichkeiten in Schellings und Hegels Standpunkten während ihrer Zusammenarbeit an der Kritischen Zeitschrift hin. Durch den Wert seiner eigenen Argumente und seinen Einfluss auf Hegel liefert Schellings "Bruno" entscheidendes Material für die Evolution der Philosophie des 19. Jahrhunderts. In Schellings System fand Hegel den Aufbau eines harmonischen Ganzen, in dem seine eigenen grundlegenden Konflikte und die seiner Generation ihre Lösung fanden. Hegels Differenz und Schellings "Bruno" kündigen ein neues Programm an und skizzieren dessen Grundlagen: Die Philosophie muss wieder metaphysisch werden und eine von den widersprüchlichen und einseitigen Ideologien des Materialismus und Spiritualismus zerrissene Welt vereinen.


