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Café Berlin

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Ende der Dreißigerjahre, in der pulsierenden Nacht von Berlin, wo Neoreklamen und Jazzmusik die Atmosphäre prägen: Daniel Saporta alias Salazar, ein Sepharde, der als Spanier lebt, ist der gefeierte Besitzer des Kaukasus Klub, einem renommierten orientalischen Cabaret. Hier bedient er eine genussfreudige Klientel, darunter auch hochrangige Nazis, die seine wahre Identität nicht ahnen. Saporta bietet erstklassige Speisen und Getränke, importiert Bauchtänzerinnen aus der Türkei, Armenien und Ägypten sowie schwarze amerikanische Saxophonisten und einen Mulattinnenchor aus Havanna. Im Jahr 1943 ist Saporta jedoch im Verborgenen. In seiner engen, unbeheizten Dachkammer beginnt er, seine Erlebnisse in Berlin niederzuschreiben, die ihn zur Flucht gezwungen haben. Er erinnert sich an die fiebrigen Tage im Kaukasus Klub und an seine Reisen in den Mittleren Osten, auf der Suche nach exotischen Tänzerinnen, die oft von grausamen Ritualen und sexueller Verstümmelung berichten. Im Zentrum seiner Erinnerungen steht seine Liebe zu Samira, die vom britischen Geheimdienst engagiert wurde, um in einer Spionageaffäre zu agieren, deren Erfolg davon abhängt, dass sie den perversen Neigungen eines Nazis nachgibt und ihn gleichzeitig aushorcht.

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Café Berlin, Harold Nebenzal

Sprache
Erscheinungsdatum
2000
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Harold Nebenzal
Verlag
Heyne
Erscheinungsdatum
2000
Einband
Paperback
Seitenzahl
570
ISBN10
3453172019
ISBN13
9783453172012
Reihe
Originaltitel
Cafe Berlin
Bewertung
4,3 von 5 Sternen
Beschreibung
Ende der Dreißigerjahre, in der pulsierenden Nacht von Berlin, wo Neoreklamen und Jazzmusik die Atmosphäre prägen: Daniel Saporta alias Salazar, ein Sepharde, der als Spanier lebt, ist der gefeierte Besitzer des Kaukasus Klub, einem renommierten orientalischen Cabaret. Hier bedient er eine genussfreudige Klientel, darunter auch hochrangige Nazis, die seine wahre Identität nicht ahnen. Saporta bietet erstklassige Speisen und Getränke, importiert Bauchtänzerinnen aus der Türkei, Armenien und Ägypten sowie schwarze amerikanische Saxophonisten und einen Mulattinnenchor aus Havanna. Im Jahr 1943 ist Saporta jedoch im Verborgenen. In seiner engen, unbeheizten Dachkammer beginnt er, seine Erlebnisse in Berlin niederzuschreiben, die ihn zur Flucht gezwungen haben. Er erinnert sich an die fiebrigen Tage im Kaukasus Klub und an seine Reisen in den Mittleren Osten, auf der Suche nach exotischen Tänzerinnen, die oft von grausamen Ritualen und sexueller Verstümmelung berichten. Im Zentrum seiner Erinnerungen steht seine Liebe zu Samira, die vom britischen Geheimdienst engagiert wurde, um in einer Spionageaffäre zu agieren, deren Erfolg davon abhängt, dass sie den perversen Neigungen eines Nazis nachgibt und ihn gleichzeitig aushorcht.