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Amedeo Modigliani

Akte und Porträts

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  • 120 Seiten
  • 5 Lesestunden

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Die Pegasus-Reihe des Prestel Verlages bietet bibliophilen Lesern nicht nur ansprechend aufbereitete Informationen und eine üppige Bildausstattung, sondern auch ein haptisches Erlebnis durch den dicken, warm-samtigen Pappeinband und den lebendigen Hochglanz-Akzent eines sitzenden Aktes. Nach einführenden Worten zur grundlegenden Aussage des Werkes folgt eine Darstellung von Modiglianis Werdegang, einschließlich seiner weniger bekannten, von Constantin Brancusi beeinflussten Skulpturen. In seinen Porträts zeigt sich Modiglianis Verbindung zur italienischen Renaissance, angereichert durch afrikanische und asiatische Einflüsse. Charakteristisch sind die langgezogenen Glieder und Gesichter mit blinden Augen, während er am "intakten Menschenbild" festhält und sich gegen die Zersplitterung der menschlichen Kontur wehrt. Die Unterscheidung zwischen stilisierenden Modellstudien und psychologischen Porträts seiner Freunde wird erläutert. Ab 1918 zeigt sich eine stärkere Stilisierung, besonders bei den Frauenbildnissen, die eine gewisse Distanz und Würde ausstrahlen. Die Autorin bietet feinfühlige Kommentare, die das Nachempfinden erleichtern. Die berühmten Akte werden ästhetisch und lebendig präsentiert, ohne Scham, aber mit Würde. Mehrere reich bebilderte Kapitel widmen sich der Entwicklung der Aktdarstellung, ergänzt durch eine biographische Zeittafel, zeitgenössische Fotografien und eine Auswahlbibliographie.

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Amedeo Modigliani, Anette Kruszynski

Sprache
Erscheinungsdatum
2003,
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Beschädigt
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Untertitel
Akte und Porträts
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2003
Seitenzahl
120
ISBN10
379132893X
ISBN13
9783791328935
Reihe
Bewertung
4,35 von 5 Sternen
Beschreibung
Die Pegasus-Reihe des Prestel Verlages bietet bibliophilen Lesern nicht nur ansprechend aufbereitete Informationen und eine üppige Bildausstattung, sondern auch ein haptisches Erlebnis durch den dicken, warm-samtigen Pappeinband und den lebendigen Hochglanz-Akzent eines sitzenden Aktes. Nach einführenden Worten zur grundlegenden Aussage des Werkes folgt eine Darstellung von Modiglianis Werdegang, einschließlich seiner weniger bekannten, von Constantin Brancusi beeinflussten Skulpturen. In seinen Porträts zeigt sich Modiglianis Verbindung zur italienischen Renaissance, angereichert durch afrikanische und asiatische Einflüsse. Charakteristisch sind die langgezogenen Glieder und Gesichter mit blinden Augen, während er am "intakten Menschenbild" festhält und sich gegen die Zersplitterung der menschlichen Kontur wehrt. Die Unterscheidung zwischen stilisierenden Modellstudien und psychologischen Porträts seiner Freunde wird erläutert. Ab 1918 zeigt sich eine stärkere Stilisierung, besonders bei den Frauenbildnissen, die eine gewisse Distanz und Würde ausstrahlen. Die Autorin bietet feinfühlige Kommentare, die das Nachempfinden erleichtern. Die berühmten Akte werden ästhetisch und lebendig präsentiert, ohne Scham, aber mit Würde. Mehrere reich bebilderte Kapitel widmen sich der Entwicklung der Aktdarstellung, ergänzt durch eine biographische Zeittafel, zeitgenössische Fotografien und eine Auswahlbibliographie.