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In stimmungsvollen Bildern schildert dieser baltische Sommerroman das Schicksal völlig unterschiedlicher, sich fremder Menschen, die durch das Meer und die Nähe eines abgelegenen Ostseebadeorts für kurze Zeit verbunden sind. Am Ende bleiben nur zerstörte Träume zurück. Das Geschehen spielt im Haus der Generalin von Palkow, die zur Sommerfrische ihre Großfamilie am Strand versammelt: ihre Tochter Bella mit ihren Kindern und deren Ehemann. Parallel dazu lebt in einem kleinen Fischerhaus ein exotisches Paar: Doralice, eine wunderschöne Gräfin, die mit einem Maler, Hans Grill, ihrem alten Ehemann entflohen ist. Doralice hat den Schritt gewagt, aus ihrer unglücklichen Ehe auszubrechen, doch trotz der Freiheit fühlt sie sich unglücklich und unverstanden. Für die Frauen ist sie eine Gefahr, für die Herren von Interesse. Obwohl ein Zusammentreffen der beiden Welten vermieden werden soll, kommt es in der Sommerhitze zu folgenschweren Begegnungen. Der Autor, oft als „baltischer Fontane“ bezeichnet, schrieb mehrere Erzählungen und Romane, darunter „Wellen“ von 1910, die im ehemaligen Herzogtum Kurland spielen und die Lebenssphäre des baltischen Adels thematisieren. Eduard von Keyserling, aus einem kurländischen Adelsgeschlecht stammend, studierte Jura, Philosophie und Kunstgeschichte, bevor er gesellschaftlich isoliert in München lebte und schließlich erblindete. Er starb 1918 in München.
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Wellen, Eduard von Keyserling
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1982
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- (Paperback)
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- Titel
- Wellen
- Untertitel
- Roman
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Eduard von Keyserling
- Verlag
- Fischer Taschenbuch
- Erscheinungsdatum
- 1982
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 136
- ISBN10
- 3596257093
- ISBN13
- 9783596257096
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik, Historisches Thema, Liebe, Deutsche Literatur, Klassiker, Freundschaft, Deutschland, Beziehungen, 20. Jahrhundert, Tod, Gesellschaft, Meere und Ozeane, Sommer, Aristokratie, Adel, Untreue, Tragödie, Ostsee, Strände
- Bewertung
- 3,95 von 5 Sternen
- Beschreibung
- In stimmungsvollen Bildern schildert dieser baltische Sommerroman das Schicksal völlig unterschiedlicher, sich fremder Menschen, die durch das Meer und die Nähe eines abgelegenen Ostseebadeorts für kurze Zeit verbunden sind. Am Ende bleiben nur zerstörte Träume zurück. Das Geschehen spielt im Haus der Generalin von Palkow, die zur Sommerfrische ihre Großfamilie am Strand versammelt: ihre Tochter Bella mit ihren Kindern und deren Ehemann. Parallel dazu lebt in einem kleinen Fischerhaus ein exotisches Paar: Doralice, eine wunderschöne Gräfin, die mit einem Maler, Hans Grill, ihrem alten Ehemann entflohen ist. Doralice hat den Schritt gewagt, aus ihrer unglücklichen Ehe auszubrechen, doch trotz der Freiheit fühlt sie sich unglücklich und unverstanden. Für die Frauen ist sie eine Gefahr, für die Herren von Interesse. Obwohl ein Zusammentreffen der beiden Welten vermieden werden soll, kommt es in der Sommerhitze zu folgenschweren Begegnungen. Der Autor, oft als „baltischer Fontane“ bezeichnet, schrieb mehrere Erzählungen und Romane, darunter „Wellen“ von 1910, die im ehemaligen Herzogtum Kurland spielen und die Lebenssphäre des baltischen Adels thematisieren. Eduard von Keyserling, aus einem kurländischen Adelsgeschlecht stammend, studierte Jura, Philosophie und Kunstgeschichte, bevor er gesellschaftlich isoliert in München lebte und schließlich erblindete. Er starb 1918 in München.












