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Im Atem der Zeit

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  • 1167 Seiten
  • 41 Lesestunden

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Mitten im Zweiten Weltkrieg, im amerikanischen Exil, beginnt der Komponist und Schriftsteller Ernst Krenek (1900-1991) mit der Niederschrift seiner Memoiren, in denen er sein bewegtes Leben bis zur Flucht aus Europa 1938 nachzeichnet. Krenek, der Kindheit und Jugend im Wien des Fin de siècle verbrachte, unternahm bereits als hochbegabter Heranwachsender zur Zeit des Ersten Weltkrieges erste kompositorische und schriftstellerische Versuche. Offen und mit einer gesunden Portion Selbstironie hält Krenek fest, was er erlebt und durchlitten hat – seine persönlichen Triumphe und Niederlagen bis hin zur Denunzierung durch die Nationalsozialisten als ‘Kulturbolschewist’. Zahlreiche pointierte Porträts berühmter Künstler wie Alma Mahler, Franz Werfel und Oskar Kokoschka entwerfen ein lebendiges Bild der europäischen Moderne. Einfühlsame, persönliche Schilderungen der kulturellen Atmosphäre in Wien, Berlin, Zürich, Paris, von europäischen Landschaften, die Krenek bereiste, sowie Reflexionen über den Zeitgeist und die geistig-politische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus verleihen diesen Memoiren eine herausragende Stellung in den Erinnerungsbüchern zur Geschichte des 20. Jahrhunderts. Es sollte hinzugefügt werden, dass der originale englischsprachige Text nie veröffentlicht wurde.

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Im Atem der Zeit, Ernst Krenek

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Erscheinungsdatum
1999
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ernst Krenek
Verlag
Heyne
Erscheinungsdatum
1999
Einband
Paperback
Seitenzahl
1167
ISBN10
345316041X
ISBN13
9783453160415
Reihe
Beschreibung
Mitten im Zweiten Weltkrieg, im amerikanischen Exil, beginnt der Komponist und Schriftsteller Ernst Krenek (1900-1991) mit der Niederschrift seiner Memoiren, in denen er sein bewegtes Leben bis zur Flucht aus Europa 1938 nachzeichnet. Krenek, der Kindheit und Jugend im Wien des Fin de siècle verbrachte, unternahm bereits als hochbegabter Heranwachsender zur Zeit des Ersten Weltkrieges erste kompositorische und schriftstellerische Versuche. Offen und mit einer gesunden Portion Selbstironie hält Krenek fest, was er erlebt und durchlitten hat – seine persönlichen Triumphe und Niederlagen bis hin zur Denunzierung durch die Nationalsozialisten als ‘Kulturbolschewist’. Zahlreiche pointierte Porträts berühmter Künstler wie Alma Mahler, Franz Werfel und Oskar Kokoschka entwerfen ein lebendiges Bild der europäischen Moderne. Einfühlsame, persönliche Schilderungen der kulturellen Atmosphäre in Wien, Berlin, Zürich, Paris, von europäischen Landschaften, die Krenek bereiste, sowie Reflexionen über den Zeitgeist und die geistig-politische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus verleihen diesen Memoiren eine herausragende Stellung in den Erinnerungsbüchern zur Geschichte des 20. Jahrhunderts. Es sollte hinzugefügt werden, dass der originale englischsprachige Text nie veröffentlicht wurde.