Gratis Versand ab 14,99 €. Mehr Infos.
Bookbot

Die Fenster der Monade

Gottfried Wilhelm Leibniz' Theater der Natur und Kunst

Autor*innen

Buchbewertung

Parameter

  • 280 Seiten
  • 10 Lesestunden

Mehr zum Buch

Das Buch untersucht die zentrale Rolle von Bildern in der Entwicklung der modernen Philosophie, insbesondere durch die Analyse bedeutender Denker des 17. Jahrhunderts. Der Ausgangspunkt ist die Staatstheorie in Thomas Hobbes' "Leviathan". Im Fokus steht nun Gottfried Wilhelm Leibniz' Konzept eines Theaters der Natur und Kunst sowie eines Atlas der Einbildungskraft, das für das Verständnis seiner Philosophie von großer Bedeutung sein könnte. Trotz Leibniz' hartnäckiger Verfolgung dieser Idee blieb sie in der Forschung weitgehend unbekannt, was auf die fragmentarische Überlieferung seiner Schriften und die Vorliebe der Philosophiegeschichte für transzendierte visuelle und haptische Welten zurückzuführen ist. Neueste Ausgaben seiner Werke ermöglichen es nun, Leibniz' Wertschätzung für die taktile und visuelle Wahrnehmung im Kontext zu betrachten. Das Projekt des Theaters der Natur und Kunst bietet nicht nur eine Ergänzung zu seinen vielfältigen Denkansätzen, sondern auch einen neuen Rahmen. Leibniz' Interesse am Theatrum Naturae et Artis könnte das Gesamtbild seiner Philosophie verändern, indem es die Kluft zwischen Kalkül und Anschauung sowie zwischen der "Fensterlosigkeit" der Monade und der körperlichen Form ihrer Wahrnehmung vertieft und überbrückt.

Buchkauf

Die Fenster der Monade, Horst Bredekamp

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 14,99 € in ganz Deutschland! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

5,0
Ausgezeichnet
1 Bewertung

Hier könnte deine Bewertung stehen.

Titel
Die Fenster der Monade
Untertitel
Gottfried Wilhelm Leibniz' Theater der Natur und Kunst
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Horst Bredekamp
Erscheinungsdatum
2020
Seitenzahl
280
ISBN10
3110634384
ISBN13
9783110634389
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Das Buch untersucht die zentrale Rolle von Bildern in der Entwicklung der modernen Philosophie, insbesondere durch die Analyse bedeutender Denker des 17. Jahrhunderts. Der Ausgangspunkt ist die Staatstheorie in Thomas Hobbes' "Leviathan". Im Fokus steht nun Gottfried Wilhelm Leibniz' Konzept eines Theaters der Natur und Kunst sowie eines Atlas der Einbildungskraft, das für das Verständnis seiner Philosophie von großer Bedeutung sein könnte. Trotz Leibniz' hartnäckiger Verfolgung dieser Idee blieb sie in der Forschung weitgehend unbekannt, was auf die fragmentarische Überlieferung seiner Schriften und die Vorliebe der Philosophiegeschichte für transzendierte visuelle und haptische Welten zurückzuführen ist. Neueste Ausgaben seiner Werke ermöglichen es nun, Leibniz' Wertschätzung für die taktile und visuelle Wahrnehmung im Kontext zu betrachten. Das Projekt des Theaters der Natur und Kunst bietet nicht nur eine Ergänzung zu seinen vielfältigen Denkansätzen, sondern auch einen neuen Rahmen. Leibniz' Interesse am Theatrum Naturae et Artis könnte das Gesamtbild seiner Philosophie verändern, indem es die Kluft zwischen Kalkül und Anschauung sowie zwischen der "Fensterlosigkeit" der Monade und der körperlichen Form ihrer Wahrnehmung vertieft und überbrückt.