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Die Wundertäter

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  • 316 Seiten
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Nach 1945 waren die meisten Deutschen mit den Folgen des Krieges beschäftigt, während eine kleine Gruppe einflussreicher Männer den wirtschaftlichen Wiederaufbau und ihre eigenen Karrieren vorantrieb. Die Journalistin Nina Grunenberg erzählt die Geschichte dieser „Wundertäter“, die im Nationalsozialismus aufstiegen und die Bundesrepublik prägten. „Arbeiten, anpacken, aufbauen“ – dieser Leitsatz von Josef Neckermann spiegelte die Entschlossenheit jener Männer wider, die Westdeutschlands Wirtschaft aus den Trümmern des „Dritten Reichs“ wiederherstellten. Grunenberg beleuchtet erstmals ihre Geschichte und präsentiert die wirtschaftspolitischen Anfänge der Bundesrepublik in neuem Licht. Diese selbstbewussten, kantigen Persönlichkeiten waren durch ihre Kriegserfahrungen geprägt und strebten nach Erfolg. Ihre Vergangenheit machte sie nach 1945 sowohl wertvoll als auch anfechtbar. Viele von ihnen, im Kaiserreich geboren, hatten zuvor für Hitlers Endsieg gekämpft und arbeiteten nun am Wirtschaftswunder. Die Zahl der wirklich Einflussreichen war gering, und sie pflegten alte Beziehungen. Das Lebenswerk der „Wundertäter“ erfährt heute eine unreflektierte Renaissance und wird von Politikern aller Couleur gelobt. Es ist an der Zeit, sich mit den Hintergründen und den tatsächlichen Gestaltern des Wirtschaftswunders auseinanderzusetzen, ohne die der wirtschaftliche Aufstieg nicht möglich gewesen wäre.

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Die Wundertäter, Nina Grunenberg

Sprache
Erscheinungsdatum
2006
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Nina Grunenberg
Verlag
Siedler
Erscheinungsdatum
2006
Einband
Hardcover
Seitenzahl
316
ISBN10
3886807657
ISBN13
9783886807659
Reihe
Bewertung
4,25 von 5 Sternen
Beschreibung
Nach 1945 waren die meisten Deutschen mit den Folgen des Krieges beschäftigt, während eine kleine Gruppe einflussreicher Männer den wirtschaftlichen Wiederaufbau und ihre eigenen Karrieren vorantrieb. Die Journalistin Nina Grunenberg erzählt die Geschichte dieser „Wundertäter“, die im Nationalsozialismus aufstiegen und die Bundesrepublik prägten. „Arbeiten, anpacken, aufbauen“ – dieser Leitsatz von Josef Neckermann spiegelte die Entschlossenheit jener Männer wider, die Westdeutschlands Wirtschaft aus den Trümmern des „Dritten Reichs“ wiederherstellten. Grunenberg beleuchtet erstmals ihre Geschichte und präsentiert die wirtschaftspolitischen Anfänge der Bundesrepublik in neuem Licht. Diese selbstbewussten, kantigen Persönlichkeiten waren durch ihre Kriegserfahrungen geprägt und strebten nach Erfolg. Ihre Vergangenheit machte sie nach 1945 sowohl wertvoll als auch anfechtbar. Viele von ihnen, im Kaiserreich geboren, hatten zuvor für Hitlers Endsieg gekämpft und arbeiteten nun am Wirtschaftswunder. Die Zahl der wirklich Einflussreichen war gering, und sie pflegten alte Beziehungen. Das Lebenswerk der „Wundertäter“ erfährt heute eine unreflektierte Renaissance und wird von Politikern aller Couleur gelobt. Es ist an der Zeit, sich mit den Hintergründen und den tatsächlichen Gestaltern des Wirtschaftswunders auseinanderzusetzen, ohne die der wirtschaftliche Aufstieg nicht möglich gewesen wäre.