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Meditationes de prima philosophia

Zweisprachige Ausgabe

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In den »Meditationes de prima philosophia« (1642) strebt Descartes eine neue Grundlegung der Metaphysik an, die jedoch einen konservativen Zug aufweist. Er betont, dass seine Philosophie die älteste ist, was nur Sinn macht, wenn Metaphysik als Rekonstruktion der ursprünglichen philosophischen Fragen verstanden wird. Descartes initiiert nicht nur ein systematisches Philosophieren, das die Fragen selbst behandelt, sondern auch ein Philosophieren, das sich mit den Positionen auseinandersetzt, die es zu überwinden sucht. Die zentrale Innovation der »Meditationes« liegt nicht in einer scheinbaren Unabhängigkeit von vorheriger Metaphysik oder in neuer Terminologie, sondern in einer Neuordnung des vorhandenen Materials. Descartes verwendet souverän die Terminologie von Aristoteles und der scholastischen Metaphysik, greift deren Themen auf und fügt sie zu einem neuen Ganzen zusammen. Sein Ansatz ist, 'mit' der hergebrachten Metaphysik zu agieren, nicht 'in' ihr. Die Neuübersetzung folgt diesem Argumentationsstil und legt großen Wert auf eine einheitliche Terminologie. Zudem bietet die Einführung des Herausgebers eine prägnante Erklärung zur Entstehung und Intention des Werks, die den Leser direkt in die Thematik einführt und ihm ermöglicht, den »Meditationen« von Anfang an klar zu folgen.

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Meditationes de prima philosophia, René Descartes

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
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(Paperback)
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Untertitel
Zweisprachige Ausgabe
Sprache
Lateinisch
Autor*innen
René Descartes
Verlag
Meiner
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Paperback
Seitenzahl
214
ISBN10
3787318879
ISBN13
9783787318872
Reihe
Erstveröffentlichung
1641
Originaltitel
Meditationes de prima philosophia
Bewertung
3,75 von 5 Sternen
Beschreibung
In den »Meditationes de prima philosophia« (1642) strebt Descartes eine neue Grundlegung der Metaphysik an, die jedoch einen konservativen Zug aufweist. Er betont, dass seine Philosophie die älteste ist, was nur Sinn macht, wenn Metaphysik als Rekonstruktion der ursprünglichen philosophischen Fragen verstanden wird. Descartes initiiert nicht nur ein systematisches Philosophieren, das die Fragen selbst behandelt, sondern auch ein Philosophieren, das sich mit den Positionen auseinandersetzt, die es zu überwinden sucht. Die zentrale Innovation der »Meditationes« liegt nicht in einer scheinbaren Unabhängigkeit von vorheriger Metaphysik oder in neuer Terminologie, sondern in einer Neuordnung des vorhandenen Materials. Descartes verwendet souverän die Terminologie von Aristoteles und der scholastischen Metaphysik, greift deren Themen auf und fügt sie zu einem neuen Ganzen zusammen. Sein Ansatz ist, 'mit' der hergebrachten Metaphysik zu agieren, nicht 'in' ihr. Die Neuübersetzung folgt diesem Argumentationsstil und legt großen Wert auf eine einheitliche Terminologie. Zudem bietet die Einführung des Herausgebers eine prägnante Erklärung zur Entstehung und Intention des Werks, die den Leser direkt in die Thematik einführt und ihm ermöglicht, den »Meditationen« von Anfang an klar zu folgen.