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Logische Untersuchungen

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Husserl ging ursprünglich davon aus, dass die Logik ihre Grundlagen aus der Psychologie ableiten könne. Fragen zur Objektivität und Allgemeingültigkeit logischer Wahrheiten führten ihn jedoch von diesen Begründungsversuchen weg. Mit seinen 'Prolegomena zur reinen Logik', dem ersten Teilband der 'Logischen Untersuchungen', legte Husserl 1900 eine kritische Auseinandersetzung mit dem logischen Psychologismus vor, deren Ergebnisse bis heute unbestritten sind. In den sechs Detailstudien des zweiten Teilbandes (1901) findet das grob umrissene Programm der 'Logischen Untersuchungen' eine erste positive Bearbeitung und bietet die Grundlinien der phänomenologischen Methode, die eng mit Husserls Namen verbunden bleibt. Besonders die V. Untersuchung 'Über intentionale Empfindungen und ihre Inhalte' ist für seine spätere Phänomenologie von grundlegender Bedeutung. Husserl selbst betrachtete jedoch die VI. Untersuchung über 'Elemente einer phänomenologischen Aufklärung der Erkenntnis' als die wichtigste in phänomenologischer Hinsicht. Die Ausgabe folgt dem Text der kritischen Edition in den Husserliana und dokumentiert die Abweichungen zwischen der 1. und 2. Auflage. Eine Einführung und umfassende Register erleichtern den Zugang zu diesem Werk.

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Logische Untersuchungen, Edmund Husserl

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
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(Paperback)
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Titel
Logische Untersuchungen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Edmund Husserl
Verlag
Meiner
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Paperback
ISBN10
3787319441
ISBN13
9783787319442
Reihe
Bewertung
3,6 von 5 Sternen
Beschreibung
Husserl ging ursprünglich davon aus, dass die Logik ihre Grundlagen aus der Psychologie ableiten könne. Fragen zur Objektivität und Allgemeingültigkeit logischer Wahrheiten führten ihn jedoch von diesen Begründungsversuchen weg. Mit seinen 'Prolegomena zur reinen Logik', dem ersten Teilband der 'Logischen Untersuchungen', legte Husserl 1900 eine kritische Auseinandersetzung mit dem logischen Psychologismus vor, deren Ergebnisse bis heute unbestritten sind. In den sechs Detailstudien des zweiten Teilbandes (1901) findet das grob umrissene Programm der 'Logischen Untersuchungen' eine erste positive Bearbeitung und bietet die Grundlinien der phänomenologischen Methode, die eng mit Husserls Namen verbunden bleibt. Besonders die V. Untersuchung 'Über intentionale Empfindungen und ihre Inhalte' ist für seine spätere Phänomenologie von grundlegender Bedeutung. Husserl selbst betrachtete jedoch die VI. Untersuchung über 'Elemente einer phänomenologischen Aufklärung der Erkenntnis' als die wichtigste in phänomenologischer Hinsicht. Die Ausgabe folgt dem Text der kritischen Edition in den Husserliana und dokumentiert die Abweichungen zwischen der 1. und 2. Auflage. Eine Einführung und umfassende Register erleichtern den Zugang zu diesem Werk.